Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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E-Learning in Universitäten

An Universitäten und Hochschulen ist E-Learning weiterhin auf dem Vormarsch: Sie beschäftigen sich intensiv mit Fragen wie z.B. Welche neuen Lehrmethoden ermöglicht E-Learning? Wie lernen Studierende heute? Was müssen Universitäten bei der Implementierung von E-Learning-Angeboten beachten?

Diese Literaturauswahl gibt einen Überblick über Publikationen, die versuchen, die genannten Fragestellungen zu beantworten und gewährt mittels Fallstudien Einblicke in die Praxis.

E-Learning 2.0 in Unternehmen – Entwicklungen und Trends

In vielen Unternehmen ist E-Learning bereits fester Bestandteil des Weiterbildungsangebotes. Um den veränderten Nutzerbedürfnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rechnung zu tragen, ist es notwendig, neue Perspektiven des E-Learnings zu berücksichtigen: Welche Möglichkeiten bietet das Web 2.0? Wie kann kollaboratives Lernen gefördert werden? Welche Auswirkungen ergeben sich daraus für die Personalentwicklung?

Enterprise 2.0

Der Begriff „Enterprise 2.0“ steht für den Einsatz von Web 2.0-Technologien wie Blogs, Wikis oder Social Bookmarking im Unternehmen. Dadurch wird eine offenere Kommunikation sowohl innerhalb des Unternehmens als auch zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden und Zulieferern ermöglicht.

Eingeführt wurde der Begriff „Enterprise 2.0“ von Andrew P. McAfee, Professor an der Harvard Business School. In seinem Artikel “Enterprise 2.0: The Dawn of Emergent Collaboration” findet man folgende Definition: „Enterprise 2.0 is the use of emergent social software platforms within companies, or between companies and their partners or customers“.

Der Einsatz von Web 2.0-Anwendungen hat einen positiven Effekt auf den Wissenstransfer im Unternehmen und ergibt damit einen Wettbewerbsvorteil in Form von erhöhter Produktivität, Flexibilität und Innovationsfähigkeit.

Open Innovation und Zugang zu Wissen

Selected for the Global Economic Symposium 2011

Our world is full of unexploited knowledge and brilliant ideas that are never realized. Innovators often fail to take note of external innovations, and sometimes they are not even aware of the market for internal ideas. “Open innovation” is a promising step towards reducing this fundamental mismatch between the global supply and demand for knowledge. In open innovation projects, innovators from the private sector and academia voluntarily disclose innovation processes and results to other (potential) innovators. They make internal knowledge accessible for the outside world and attract external expertise in exchange. By doing so, innovators are able to improve their innovativeness.

Wikis in Unternehmen – Instrument für das Wissensmanagement und Plattform für Wissenstransfer

Wikis sind einfach zu nutzende Online-Plattformen für den Austausch von Informationen und Dokumenten. Es genügt ein Browser, um Beiträge zu schreiben, zu editieren oder ganze Dateien ins Wiki einzustellen.

Damit sind Wikis für den Einsatz im Wissensmanagement und für den Wissenstransfer in Unternehmen geradezu prädestiniert. Davon zeugt auch der Anstieg der Veröffentlichungen in Büchern und Fachzeitschriften zum Thema Unternehmens-Wikis bzw. Enterprise Wikis in den vergangenen Jahren. Die Titel machen jedoch auch deutlich, dass der Einsatz von Wikis auf Unternehmensebene noch längst nicht alltäglich ist.

Prof. Dr. Klaus Tochtermann wird neuer Direktor der ZBW

“Erstmalig übernimmt ein Informatiker die Leitung einer wissenschaftlichen Nationalbibliothek. Professor Klaus Tochtermann startet heute als Direktor der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, einer der bedeutenden Spezialbibliotheken in Deutschland. Der Experte für Wissensmanagement und Web 2.0 will die ZBW in Zukunft als Partner der akademischen Forschung aufstellen, der mit völlig neuen IT-Lösungen Akzente für die Wissenschaftsproduktivität setzt.  …” Aus der Pressemitteilung der ZBW vom 01.06.2010

Präsentationen wirkungsvoll gestalten

Über den Erfolg einer Präsentation entscheidet nicht nur der Inhalt: neben der Ausstrahlung des Vortragenden ist die richtige Form der Präsentation – die Präsentationstechnik – ausschlaggebend für die Überzeugungskraft eines Vortrags. Dabei hat sich eine “Powerpoint-Kultur” entwickelt, die in die Kritik geraten ist. Wie man eine Präsenation effektiv gestaltet und ob es sinnvollere Alternativen zu den verbreiteten Powerpoint Charts gibt, können Sie in folgenden Publikationen aus unserem ECONIS Katalog nachlesen.

Wissensmanagement mit Data Mining

Die Vielzahl an Daten, die in einem Unternehmen heutzutage gesammelt und gespeichert werden, machen eine händische Auswertung nahezu unmöglich. Somit wird auch ein effektives betriebliches Wissensmanagement (Informationsstrukturierung, -bewertung, -vermittlung) erschwert.

Data Mining ist ein wichtiges Hilfsmittel, für ein gezieltes internes Wissensmanagement. Wörtlich übersetzt mit “Datenbergbau” beinhaltet diese Methode das Extrahieren von impliziten, bislang unbekannten, aber potentiell wertvollen Informationen aus einer Rohdatenmenge (vgl. Witten/Eibe). Data Mining strukturiert nicht nur Informationen, sondern kann, als eine Form des maschinellen Lernens eingesetzt, Gesetzmäßigkeiten erkennen und für die Bewertung neuer Beispiele nutzen (= selbstlernendes System). Ein typisches Beispiel hierfür ist die Bewertung von Kreditanträgen.

Betriebliches Wissensmanagement mit Web 2.0

2. aktualisierte Fassung

Innerhalb eines Unternehmens werden heutzutage, durch interne und externe Kommunikation, eine Vielzahl an Daten und damit an potentiell wertvollen Informationen erzeugt und maschinell verarbeitet. Mit dieser Datenflut steigt auch die Gefahr, den Informationsaustausch im Unternehmen zu verlangsamen oder zu blockieren. Die Handhabung dieser Daten ist somit erfolgskritisch, stellt sie doch einen entscheidenden unternehmensspezifischen Wettbewerbsvorteil bzw. -nachteil dar.

Mit einem geeigneten betrieblichen Wissensmanagement wurde schon in der Vergangenheit versucht, diesem Problemfeld zu begegnen. Mit dem Aufkommen der Web 2.0-Technologie bietet sich für die Unternehmen die Chance, die interne Kommunikation und den Informationsaustausch neu zu konzipieren. Mit Web 2.0-Anwendungen wie Blogs oder Wikis können Daten gezielter strukturiert, deren Transfer vereinfacht und somit die Implementierung von individuellem Wissen innerhalb des Firmenkontextes verbessert werden.