Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

Kategorien

Zweipersonen-Nullsummenspiele: Colonel Blotto

Colonel Blotto-Spiele stellen eine klassische Variante von Zweipersonen-Nullsummenspiele dar, bei der zwei Spieler eine begrenzte Anzahl von (militärischen) Ressourcen über verschiedene (strategisch wichtige) Objekte verteilen müssen.

TRIZ – eine Kreativitätstechnik hält Einzug ins betriebliche Innovationsmanagement

Vor mehr als einem halben Jahrhundert entwickelte der russische Wissenschaftler Genrich Saulowitsch Altschuller (1926-1998), auf der Grundlage von tausenden untersuchten Patentschriften, “TRIZ”, eine “Theorie zur Lösung technisch-naturwissenschaftlicher Probleme”. Bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion wurde der TRIZ-Ansatz bzw. die TRIZ-Philosophie nur hinter dem Eisernen Vorhang beforscht. Vor mehr als einem Jahrzehnt tauchten dann die ersten Veröffentlichungen zum Thema TRIZ in der westlichen Fachliteratur auf. Seit einigen Jahren häufen sich nun auch diejenigen Titel zu TRIZ, die sich mit betrieblichem Innovationsmanagement beschäftigen.

Empirische Forschungsmethoden: QCA (fs/QCA) und MVQCA

Qualitative (bzw. fallorientierte) Methoden konzentrieren sich in der Regel auf die umfassende Beschreibung und Erklärung von Kausalitäten einzelner Untersuchungseinheiten (mit Hilfe der Hermeneutik) und greifen daher für vergleichende Betrachtungen nur auf eine kleine Fallzahl zurück. Die Hermeneutik hat dahingehend ihre Grenzen, dass es mit steigender Fallzahl immer schwieriger wird, zuverlässige und gültige Kausalitäten herauszuarbeiten, z. B. im Rahmen der Wohlfahrtsstaatsforschung.

Einen methodischen Ausweg aus dem „many variables, small N“-Problem liefert der sogenannte Ragin-Ansatz. Charles Ragin stellte 1987 den variablenorientierten Systemforschern, die auf statistische Methoden zurückgriffen, einen fallorientierten Ansatz gegenüber, der es dem Forscher ermöglichen sollte, trotz einer Vielzahl von Variablen und einer geringen Fallanzahl valide Kausalitäten aus der Datenbasis herauszuarbeiten. Dieser neue methodische Ansatz sollte gewährleisten, jenseits von quantitativen und qualitativen Methoden, mittlere Fallzahlen deskriptiv und erklärend zu erfassen. Das Resultat seiner Überlegungen war die „Qualitative Comparative Analysis“ (QCA).

Die Geschichte der wirtschaftswissenschaftlichen Methodik

Vom 25.03.10 bis 28.03.10 fand die 14. Jahrestagung der European Society for the History of Economic Thought (ESHET) in Amsterdam statt. Dieses Jahr beschäftigt sich die Konferenz mit den wirtschaftswissenschaftlichen Arbeitsmethoden von damals und heute.

Aus diesem Anlass haben wir eine kleine Literaturliste mit Titeln aus der Datenbank ECONIS erstellt.

Lebenszyklusanalyse von Entscheidungen

Wie treffen Individuen Entscheidungen z.B. über die private Finanzplanung, die persönliche Lebensarbeitszeit,das Renteneintrittsalter und die finanzielle Absicherung von Risiken im Rahmen der Lebenszeit? Sie finden hier eine Auswahl aus unserer Datenbank ECONIS an Literatur, die sich mit diesem Thema befasst.