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Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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PIIGS – Ursachen der Wirtschaftskrise und aktuelle Entwicklungen

PIIGS ist ein Akronym und steht für die Länder Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien. Es kam im Zusammenhang mit den dortigen Staatsschuldenkrisen auf und soll vor allem die Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede dieser Volkswirtschaften im Umgang und der Überwindung dieser Krise herausstellen. Dies ist auch Thema der nachfolgenden Literaturzusammenstellung aus unserer Datenbank Econis.

Deutschlandfunk : Gesprächsreihe “Ökonomie des glücklichen Lebens”

Im Juni 2013 sendete der Deutschlandfunk in seiner Reihe Essay und Diskurs eine von Stefan Fuchs produzierte dreitteilige Gesprächsserie zum Thema “Ökonomie des glücklichen Lebens – Vom ethischen Umbau der Wirtschaft”.

Die Beiträge sind eine Zeitlang nach ihrer Ausstrahlung als Podcast abrufbar und liegen auch als Manuskript vor.

„I’m starting to think that the Left might actually be right“

Mit dem Bekenntnis “I’m starting to think that the Left might actually be right” veröffentlichte  Charles Moore, Margaret Thatcher’s official biographer, am 22.07.2011 in “The Telegraph” eine vielkommentierte Kolumne zur Krise des politischen Konservatismus. Drei Wochen später, am 15.08.2011 zitierte Frank Schirrmacher im Feuilleton der “Frankfurter Allgemeinen” Charles Moore unter dem Titel „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“  und startete damit  eine Reihe von Veröffentlichungen zu diesem Komplex. Nochmal drei Wochen später konstatierte Charles Moore in einem “Die Welt”-Interview, er sei in Deutschland falsch zitiert worden “Die linken Rezepte sind falsch” (Welt Online v. 05.09.2011). Aber der Stein, den er ins Wasser warf, schlug Wellen.

Deutschlandfunk: Wirtschaftsweise ratlos?

Ab dem 13.11.2011 nimmt sich der Deutschlandfunk an drei Wochenenden in seiner Sendereihe ‘Essay und Diskurs’ den Versäumnissen der Nationalökonomie und deren Folgen an.

Die Volkswirtschaft sei eine Soft-Science und gehöre zu den Sozialwissenschaften. In drei Teilen wird dies mit unterschiedlichen Gesprächsteilnehmern erörtert.

Teil 1: Jenseits des Homo oeconomicus
Der Wirtschaftsjournalist Martin Wolf im Gespräch mit Stefan Fuchs

Teil 2: Ökonomie – Sozialwissenschaft wider Willen?
Der Wirtschaftswissenschaftler André Orléan im Gespräch mit Stefan Fuchs

Teil 3: Mythos freier Markt
Der Wirtschaftswissenschaftler James K. Galbraith im Gespräch mit Stefan Fuchs

Die Beiträge sind eine Zeitlang nach ihrer Ausstrahlung als Podcast abrufbar und liegen auch als Manuskript vor.

USA nach der Wahl

Amerika geht es schlecht. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich von rund 7 Mio. im Jahr 2007 auf 14,8 Mio. im Oktober 2010 in kurzer Zeit verdoppelt. Obwohl die aktuellen wirtschaftlichen Probleme eine lange Geschichte haben und Rezession und Finanzmarktkrise vor seinem Amtsantritt ausgebrochen waren, wird Barak Obama in der amerikanischen Öffentlichkeit für die Folgen verantwortlich gemacht.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 11/2010

Deutschlandfunk sendet Gesprächsserie “Lehren aus der Hyperkrise”

Der Deutschlandfunk bietet mit seiner Sendereihe “Essay und Diskurs” jeweils halbstündige Hintergrundinformationen zu Themen aus Kultur und Politik. Über die Folgen der Finanzmarktkrise handelt eine dreiteilige Gesprächsserie “Lehren aus der Hyperkrise” von Stefan Fuchs

  1. Verkehrsunfall oder Systemfehler? Gespräch mit Heiner Flassbeck. Sendung am 02.05.2010 9.30Uhr. (Interview in der SZ vom 7.5.2010) Podcast auf YouTube Teil 1, Teil 2
  2. Zerstörerisches Geld. Gespräch mit Paul Jorion. Sendung am 09.05.2010 um 9.30 Uhr
  3. Und Keynes hatte doch recht! Gespräch mit Lord Robert Skidelsky (FAZ.net Rezension). Sendung am 13.05.2010 um 9.30 Uhr

Der große Crash 1929

Vor 80 Jahren, am 29.10.1929, leitete ein verheerender Börsensturz an der Wall Street die große Weltwirtschaftskrise ein. Begonnen hatten die Kursstürze schon einige Tage zuvor: Seit dem 24. Oktober verzeichnete die New Yorker Börse Kurseinbrüche von bisher nie dagewesenem Ausmaß. Die Aktien fielen um bis zu 50 Dollar, als Folge davon kletterte der Gesamtumsatz auf fast 13 Millionen Aktien bzw. Anteile, die höchste Ziffer in der Geschichte der Börse. Diese Zahl wurde in den nächsten Tagen noch übertroffen, bis sie am 29.10. ihren Höhepunkt erreichte. Die Gesamtverluste dieser “sechs schwarzen Tage von Wall Street” wurden auf 50 Milliarden Dollar beziffert. Im Folgenden finden Sie eine Literaturauswahl aus unserer Datenbank ECONIS, die sich mit den Ursachen, dem Verlauf und den Folgen des Börsencrashes beschäftigt.

Soziale Frage revisited!? – Die Gefahr sozialer Unruhen bei anhaltender Wirtschaftskrise

„Die Menschen verstehen nicht, dass unten um jeden Cent gefeilscht wird, oben aber Milliarden vergeben werden“ (Gerd Häuser, Interview mit Spiegel Online).

Obwohl alle volkswirtschaftlichen Kennzahlen steil nach unten zeigen (bspw. BIP -6%), ist die allgemeine Stimmung in der Bevölkerung noch ausgesprochen gut. Das sich dies bei anhaltender Wirtschaftskrise schnell ändern könnte, wurde in jüngster Zeit oft thematisiert (u. a. Gesine Schwan, Michael Sommer). Wie der Blick in die Geschichte zeigt, haben schwere, dauerhafte Wirtschaftskrisen schon des Öfteren eine Infragestellung der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung verursacht, welche letztlich auch vor dem Politischen System nicht halt machte (siehe Argentinien 1930iger Jahre/ Beginn 21. Jahrhundert, vgl. auch Frankreich).
Diese Literaturübersicht führt nicht nur in die aktuellen Diskurse über das revolutionäre Potential von Wirtschaftskrisen ein, sondern beinhaltet auch den Blick in die Geschichte, wobei Bezüge zur Sozialen Frage oder den Sozialen Bewegungen mit eingeschlossen sind.

“10 Punkte Plan/Wie funktioniert Geld?” (Satire)

10_punkte_plan1Satirischer Informationsfilm von Max von Bock, der aus der Perspektive von außerirdischen Eroberern einen Blick auf unser Geld- und Bankensystem wirft. (Diplomarbeit 2005)
Aufgrund der Filmlänge bei YouTube in 3 Teilen: 01, 02, 03