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Länderrankings

Die Verdichtung von Informationen zu einer Kennzahl scheint praktisch: Sie erleichtert den globalen Vergleich verschiedener Länder. Aus der Positionierung innerhalb eines Rankings werden wirtschaftspolitische Empfehlungen abgeleitet. Der Politik wird signalisiert, genau an den Einzelkennziffern zu drehen, die im jeweiligen Ranking enthalten sind. Welche Vor- und Nachteile mit Indikatoren und Indikatorensystemen verbunden sind, diskutierten die Autoren im Rahmen der Panelsitzung, die der Wirtschaftsdienst anlässlich der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2011 organisiert hat.

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Glück und Geld – eine unglückliche Beziehung?

Die Glücksforschung boomt, auch in der Ökonomie. Empirische Untersuchungen scheinen einerseits die Weisheit zu bestätigen, dass Geld allein nicht glücklich macht: Ruut Veenhoven’s “Database of Happiness” z.B. weist für Deutschland/Westdeutschland eine negative Korrelation zwischen Zufriedenheit und Wohlstand auf. Auch in der “Map of Happiness” ist ein mäßig glückliches Deutschland von glücklicheren Nachbarn umgeben. Andererseits befindet es sich unter den 20 % der glücklichsten Länder der Welt. Wie immer in der Statistik ist alles eine Frage der Modellierung und der Interpretation.

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Enquete-Kommission: Wie lässt sich Wohlstand messen?

2. aktualisierte Fassung 01.2011

Ende 2010 hat der Bundestag die Enquete-Kommission “Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichen Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft” ins Leben gerufen. Auf der offiziellen Webseite der Kommission heißt es: “Die Enquete-Kommission. .. unter Vorsitz von Daniela Kolbe (SPD) soll den Stellenwert von Wachstum in Wirtschaft und Gesellschaft ermitteln, einen ganzheitlichen Wohlstands- und Fortschrittsindikator entwickeln und die Möglichkeiten und Grenzen der Entkopplung von Wachstum, Ressourcenverbrauch und technischem Fortschritt ausloten.”

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Kurzfristige Konjunkturvorhersage mit vorlaufenden Konjunkturindikatoren

Der Konjunkturzyklus (auf und ab der wirtschaftlichen Tätigkeit) ist ein ökonomisches Phänomen aller marktwirtschaftlichen Systeme. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden in den USA Indikatoren entwickelt, mit denen die Konjunktur beschrieben und prognostiziert werden soll. Heute gibt es eine Vielzahl von Konjunkturindizes und Kennzahlen. Wir wollen in diesem kurzen Blogbeitrag aus deutscher Sicht ein paar vorlaufenden Konjunkturindikatoren auflisten, ohne sie genauer vorzustellen, da diese durch den Internetlink und die von uns am Ende genannte Literatur näher erklärt werden.

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Happy New Year - Sind Mitteleuropäer wirklich glücklich?

Zur Weihnachtszeit  beschäftigten sich Rundfunk und Presse mit dem Thema “Was Menschen wirklich glücklich macht” und  kamen zu dem Ergebnis, dass wir Mitteleuropäer eher zu den unglücklichsten Menschen der Welt gehören.

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Arbeitsmarktprognosen mit Google!? – Verschiedene Prognoseverfahren im Vergleich

Die Prognose der Arbeitsmarktzahlen – einer zentralen, weil politisch sensiblen volkswirtschaftlichen Kennzahl – kann mit einer Reihe von Prognoseverfahren erfolgen: zum Beispiel mit verschiedenen Zeitreihenanalysemethoden oder unter Zuhilfenahme neuer Verfahren, wie neuronaler Netze. Alle Verfahren beinhalten jeweils spezifische Vor- und Nachteile. Das DIW ist mit dem Versuch, Arbeitslosenzahlen anhand von Sucheingaben bei Google prognostisch zu generieren, neue Wege in der Arbeitsmarktforschung gegangen.

Diese Literaturübersicht zeigt verschiedene Prognoseverfahren auf, die wiederum auf unterschiedlichen Länderbeispielen beruhen.

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Konjunkturprognosen in der Kritik !

Als der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Prof. Dr. Zimmermann im Frühjahr 2009 für die Konjunkturaussichten 2010 keine Zahlen angeben wollte – wegen der hohen Prognoseunsicherheit, wurde er aus der Ökonomen-Zunft starkt kritisiert.
“Nicht-Volkswirte” halten Wirtschaftsprognosen schon seit langem für blosse “Kaffeesatzleserei”, aber auch in den Wirtschaftswissenschaften selbst gibt es schon seit einiger Zeit eine Diskussion über die Prognosegenauigkeit.
Wir haben Ihnen hier einige Titel aus unserer Datenbank ECONIS zusammengestellt.

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Bruttonationaleinkommen (BNP) als Wachstumsindikator!? Alternative Wohlstandsmaße im Vergleich

In der Öffentlichkeit und politischen Diskussion ist das Bruttonationaleinkommen (BNP, früher: Bruttosozialprodukt (BSP)) der zentrale Wirtschaftsindikator für die Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Ein steigendes BNP wird dabei mit steigendem Wohlstand assoziiert und umgekehrt. Der zentrale Kritikpunkt an diesem Wohlstandsindikator liegt darin begründet, dass das BNP nur die offenen, d. h. nur die messbaren Markttransaktionen erfasst. Somit werden alle nichtmarktbezogen, aber wirtschaftsrelevanten Austauschbeziehungen nicht berücksichtig, z. B. die sozialen Kosten (Umweltschäden), die Eigenleistung privater Haushalte (Reproduktionsleistungen), die Transaktionen innerhalb der Schattenwirtschaft, oder die vermögens- und einkommensspezifischen Verteilungseffekte. Mittlerweile existieren zahlreiche alternative Messkonzepte. Mit diesen Konzepten und den entsprechenden Kritikpunkten am dominierenden BNP-Ansatz befasst sich diese Literaturübersicht.

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