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Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Die Goldreserven der Bundesbank – Relikt des Bretton-Woods-Systems

Die Deutsche Bundesbank hält über zwei Drittel ihrer Währungsreserven in Gold vor. Ein Großteil dieser Goldreserven – insgesamt sind es rund 3.400 Tonnen mit einem aktuellen Gegenwert von ca. 144 Mrd. € – lagert in ausländischen Zentralbanktresoren, nämlich in New York, Paris und London.

Die deutschen Goldreserven gehen auf das von 1944 bis 1971 bestehende Bretton-Woods-System zurück, als Deutschland einen Teil seiner Leistungsbilanzüberschüsse in ausländisches Zentralbankgold umtauschte. Kern dieses Systems fester Wechselkurse war die Goldbindung des US-Dollars.

Diese Literaturübersicht thematisiert einerseits die deutschen Goldreserven. Andererseits ist das historische Bretton-Woods-System und dessen mögliche Wiederauferstehung im Rahmen der aktuellen Finanzmarkt- und Weltwirtschaftskrise ein Themenschwerpunkt.

Vermeidung von Währungskriegen und Sicherung einer globalen Konjunkturerholung

Selected for the Global Economic Symposium 2011

When recessions are severe and global, such as the one triggered by the financial crisis of 2007, they tend to lead to competitive devaluation of currencies. Such interventions raise unnecessary trade tensions, especially if accompanied by trade protectionist measures. The result is large disruption of global trade and further worsening of the global recession. As experiences of the Great Depression clearly show, the consequences of currency and trade wars would be felt by businesses, consumers and governments around the world. What is needed is a coordinated plan, which involves all trading partners, to tackle a global recession while ensuring balanced recovery.

Schweizer Franken

Der Schweizerfranken (CHF) zeigt sich stark wie nie. Während im August 2007 ein Euro noch für 1,62 CHF gehandelt wurde, kostet er am 5. August 2011 kurzzeitig 1,07 CHF. Die eigentliche Rallye setzte im Frühjahr 2010 mit dem Akutwerden der Staatsschuldenkrise im Euroraum ein. Der Franken gewann seitdem gegenüber dem Euro real gut 22%.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 8/2011

Mehr Einfluss der Schwellenländer beim IWF?

Außer den Europäern kann sich niemand so recht für die Idee begeistern, Christine Lagarde zur neuen Chefin des Internationalen Währungsfonds zu machen, nachdem der vorherige Amtsinhaber sein Amt unter wenig rühmlichen Umständen aufgeben musste. Selbst den meisten Europäern wird nicht unbedingt gefallen, dass schon wieder jemand aus Frankreich den Posten übernehmen soll.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 6/2011

Währungswettbewerb: Renminbi vs. US-Dollar, China vs. USA

Diese Literaturauswahl thematisiert einerseits den Währungswettbewerb zwischen China und den USA sowie andererseits die Problematik eines niedrigen Yuan-Wechselkurses gegenüber dem US-Dollar und die Auswirkungen möglicher Aufwertungsszenarien.

Währungsmanagement in international tätigen Unternehmen

Währungen wie EURO, USD und Yen schwanken teilweise erheblich und erschweren Unternehmen die Kalkulation von Beschaffungskosten einerseits und Absatzpreisen andererseits. Die stark exportorientierte deutsche Wirtschaft profitiert und leidet gleichermaßen unter Währungsschwankungen. Insbesondere die auf USD gehandelten Rohstoffe bereiten der Wirtschaft Sorgen. Für Unternehmen wird es zunehmend wichtig, professionell mit Währungsrisiken umzugehen. Organisatorisch werden Strategien zur Währungssicherung in das Risikomanagement eingebunden und instrumentell durch Termingeschäfte umgesetzt.

Die Reform des Internationalen Währungsfonds (IWF) – Mehr Mitsprache für die Schwellenländer

Der Geschäftsführende Direktor des IWF hat die am 5. November 2010 vom Exekutivrat beschlossene Reform der Stimmrechtsverteilung zugunsten der bislang unterrepräsentierten Schwellen- und Entwicklungsländer als die umfassendste Reform in der 65-jährigen Geschichte des Fonds bezeichnet. Damit hat er zwar Recht, aber dies zeigt nur, dass bislang so gut wie keine Reformen stattfanden, die den Gewichtsverschiebungen in der Weltwirtschaft Rechnung getragen hätten.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 11/2010

Droht ein Handelskrieg zwischen USA und China?

Die Unterbewertung der chinesischen Währung ist amerikanischen Politikerinnen und Politikern schon lange ein Dorn im Auge. Jetzt vor den Kongreßwahlen und angesichts hoher Arbeitslosenzahlen in den USA muss dem Wahlvolk gezeigt werden, dass die Politik bereit ist, für amerikanische Jobs zu kämpfen. “Mit überwältigender Mehrheit” stimmen die Abgeordneten des Repräsentantenhauses “für einen Gesetzentwurf, der sich gegen Chinas Währung richtet” und Strafzölle ermöglichen soll, meldet die FAZ am 30.09.2010.

Weltweite Außenhandelsströme und internationale Kapitalflüsse ins Gleichgewicht bringen

Selected for the Global Economic Symposium 2010

It has been argued that recent trade and capital flows are unsustainable and thereby threaten future global economic stability. In particular, emerging markets remain heavily dependent on consumer demand in North America and Western Europe. If this consumer demand grows more slowly in the future — due to the unwinding of household debts, the influence of higher risk premia on investment and the effect of rising national debt on government expenditures — does the emerging economies’ strategy of export-led growth have a future?

Der US-Dollar als Leitwährung

Das Vertrauen in den Dollar als internationale Leitwährung hat mit der Weltfinanz- und Wirtschaftskrise gelitten. Insbesondere China und Russland, die immense Dollarreserven halten, fordern Alternativen.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 8/2009