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Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Leistungsschutzrecht: Ein teurer Irrtum

“Am 22. März 2013 hat nun auch der Bundesrat dem Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht für Presseverleger (LSR) zugestimmt, nach dem zukünftig lediglich die Verleger das ausschließliche Recht haben, ein “Presseerzeugnis oder Teile hiervon zu gewerblichen Zwecken öffentlich zu machen”. Ausgenommen vom LSR sind lediglich sogenannte “kleinste Textausschnitte”.” (Ralf Dewenter: Leistungsschutzrecht: Ein teurer Irrtum. – Kommentar des Wirtschaftsdienst 4/2013

Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA)

Am 26. Januar 2012 wurde das Anti-Counterfeiting Trade Agreement, kurz ACTA, von der Europäischen Kommission im Namen von 22 Mitgliedstaaten unterzeichnet. Damit ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Inkraftsetzung eines Abkommens erreicht, das auf der TRIPS-Vereinbarung (Agreement on Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights) basiert und diese verschärft. An den offiziellen Verhandlungen, die seit 2008 stattfanden, waren neben der EU zwölf Industriestaaten beteiligt.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 2/2012

Werner Sombarts Werke ab 1.1.2012 gemeinfrei.

Seit 1.1.2012 gibt es für viele 1941 verstorbenene Autorinnen und Autoren kein Urheberrechtsschutz mehr, da 70 Jahre nach dem Tod das Urheberrecht erlischt und die Werke gemeinfrei werden.

Der Infobib-Blog macht auf ein Telepolis-Artikel aufmerksam und gibt Suchtipps wie man neu hinzugekommene gemeinfreie Autoren auf Wikipedia findet mit Hilfe der Suchmaschine Google

In der deutschsprachigen Wikipedia findet man mit folgender Suchanfrage die Wirtschaftswissenschaftler die 1941 verstorben sind.  In der englischsprachigen Wikipedia geht es einigermaßen mit dieser verlinkten Suchanfrage.

Frankfurter Buchmesse 2011: Verlage und Buchmarkt in Deutschland

Die diesjährige Frankfurter Buchmesse hat sich wieder einmal als ein Besuchermagnet erwiesen: 280 000 Menschen strömten in die Messehallen. Doch trotz der positiven Bilanz befindet sich die Verlags- und Buchbranche nach wie vor im Umbruch. Besonders die zunehmenden digitalen Angebote sorgen für Unsicherheit. Einerseits zieht der Online-Handel Kunden aus dem traditionellen Buchhandel ab, andererseits ist die weitere Entwicklung bei der Nachfrage nach E-Books nur schwer abzuschätzen.

Lawrence Lessig über Creative Commons and Innovations

Ein Vortrag von Lawrence Lessig,  gehalten am 4. Juni 2010 beim Creative Commons Kongress in Seoul, jetzt auf wissen.dradio.de. Lawrence Lessig ist Juraprofessor in Harvard und gilt als renommierter Verfassungsrechtler und Spezialist für Urheberrecht. Er ist ein entschiedener Kritiker eines restriktiven Copyrights im Bereich immaterieller Güter. Lessig entwickelte das Konzept einer „freien Kultur“ und unterstützt Freie Software und die Open-Source-Bewegung. Außerdem gründete er die Creative-Commons-Initiative und ist Mitglied der Electronic Frontier Foundation sowie Autor mehrerer Bücher über die mit Open Content verbundenen gesellschaftlichen Entwicklungen.

Werke von Wirtschaftswissenschaftler gemeinfrei hinzugekommen.

Seit 1.1.2011 gibt es für viele 1940 verstorbene Autorinnen und Autoren kein Urheberrechtsschutz mehr, da 70 Jahre nach dem Tod das Urheberrecht erlischt und die Werke gemeinfrei werden.

Neu hinzugekommene gemeinfreie Autorinnen und Autoren recherchiert man am Besten auf Wikipedia mit Hilfe der Suchmaschine Google

In der deutschsprachigen Wikipedia finden Sie mit folgender Suchanfrage die Wirtschaftswissenschaftler die 1940 verstorben sind.  Darunter ist u.a. Prof.  Andreas Voigt, einer der ersten Lehrstuhlinhaber für Volkswirtschaftslehre in Frankfurt am Main.
In der englischsprachigen Wikipedia geht es einigermaßen mit dieser verlinkten Suchanfrage. Der bekannteste amerikanische Ökonom der 1940 verstarb ist sicherlich der Harvard-Professor Frank William Taussig, der sich u.a. mit Zollfragen beschäftigte und 1904 und 1905 Präsident der weltberühmten American Economic Association war.

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  1. Werner Sombarts Werke ab 1.1.2012 gemeinfrei.

Google Book Search – Urheberrechtsverletzungen vs. freier Wissenszugang

Um Google Book Search (GBS) ist in den letzten Wochen erbittert gestritten worden. Warum der plötzlich so massive Streit? GBS wurde in den letzten fünf Jahren eigentlich nur in einer engen Fachwelt der Informationsspezialisten diskutiert.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 9/2009