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Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Exportgarantien (Hermesdeckungen)

Zur Absicherung von möglichen Zahlungsausfällen bei Exportgeschäften bietet die Bundesrepublik Deutschland seit 1949 Exportkreditversicherungen an, sogenannte Hermesdeckungen (benannt nach der Euler Hermes Deutschland AG, die federführend diese Kredite abwickelt).

Die nachfolgende Literaturübersicht soll als Einstieg in diese Thematik dienen.

Transatlantischer Handelsstreit: Der Fall Boeing

“Die WTO hat am 12.3.2012 die Berufungsentscheidung zu US-Subventionen für den Flugzeughersteller Boeing veröffentlicht. Der “WTO-Appellate Body” hat das ursprüngliche Urteil vom März 2011 weitestgehend bestätigt: Boeing hat im Zeitraum von 1989 bis 2006 Subventionen in Höhe von mindestens 5,3 Mrd. US-$ erhalten. Zum einen wurden exportabhängige Steuervergünstigungen durch sogenannte Foreign Sales Corporations (FSC) beanstandet, die schon einmal Gegenstand eines WTO-Verfahrens waren.” (Stephan Wittig, In: Wirtschaftsdienst (4/2012), S. 218).

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 4/2012

Steinkohlenausstieg schon 2014?

Im Sommer 2010 hat die EU-Kommission mit ihrem Vorschlag, dass der Plan zur Stilllegung der Bergwerke nicht über 2014 hinausgehen darf, die in Deutschland gefassten Beschlüsse zu den Steinkohle-Subventionen wieder in Frage gestellt. Am 10. Dezember trifft sich der EU-Ministerrat, um endgültige Beschlüsse zu fassen.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 11/2010

Subventionen für Elektroautos

Elektromobilität ist ein großer Wachstumsmarkt. Da Hochleistungsbatterien und Komponenten für Elektrofahrzeuge kapitalintensiv produziert werden, lässt sich im Hochlohnland Deutschland damit ideal Wertschöpfung generieren.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 8/2010

Airbus-Subventionen: WTO-Bericht

In dem seit 2004 andauernden Handelsstreit zwischen der EU und den USA über Subventionen für die Flugzeughersteller Airbus und Boeing ist der WTO-Dispute Settlement Body Ende Juni zu einem Urteil im Fall Airbus (DS 316) gekommen.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 8/2010

Nach Vulkanausbruch: Sollen Airlines entschädigt werden?

Für gut eine Woche beherrschte der Vulkan Eyjafjalla die Schlagzeilen hierzulande, legte doch die von ihm ausgestoßene Asche den Flugverkehr in nahezu ganz Europa für mehrere Tage lahm. Den Fluggesellschaften, Flughafenbetreibern und Reiseveranstaltern entstanden dadurch zweifelsohne nicht unbeträchtliche wirtschaftliche Schäden. Schätzungen der EU-Kommission sprechen von 1,5 bis 2,5 Mrd. Euro. Es darf nicht wundern, dass die Betroffenen vor diesem Hintergrund um Staatshilfe ersuchen.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 3/2010

EU-Beihilferecht

Die Europäische Kommission hat seit Herbst 2008 eine ungewöhnlich große Zahl von mitgliedstaatlichen Beihilfen an Banken in oft außerordentlichen Größenordnungen genehmigt. Die Entscheidungen ergingen in der Regel gegen Zusagen der Mitgliedstaaten, die beispielsweise die Veräußerung von Geschäftsbereichen oder eine Reduktion der Bilanzsumme des Beihilfeempfängers zum Gegenstand hatten.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 3/2010

Ermäßigter Mehrwertsteuersatz für Hotels

Die mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz für Hotelübernachtungen beschlossene Mehrwertsteuerpräferenz ist in vielfacher Hinsicht kritisiert worden.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 2/2010

Subventionen für Unternehmen in Deutschland

Ihre segensreichsten Wirkungen entfaltet die Europäische Kommission immer dann, wenn es darum geht, wirtschaftspolitischen Unfug innerhalb der Mitgliedstaaten zu verhindern. Jüngstes Beispiel ist ihr Engagement im Fall Opel/Vauxhall.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 12/2009

Abwrackprämie – deutsche und internationale Erfahrungen

Statt der geplanten 600 000 Pkw hat die Abwrackprämie einen nicht erwarteten Boom ausgelöst. Vermutlich werden 1,5 Mio. Prämienanträge gestellt und knapp 4 Mrd. Euro an Steuermitteln eingesetzt. Die Sonderkonjunktur freut Politiker und Autohändler. Bei den Autobauern ist das Bild differenzierter.