Vor zehn Jahren wurde in Deutschland im Rahmen des Gesetzes zum Einstieg in die
Ökologische Steuerreform die Ökosteuer eingeführt. Sie entlastet den Faktor Arbeit und belastet den Energieverbrauch. In den Folgejahren wurden Einzelregelungen durchgeführt, und zum 1. Januar 2003 trat das neue Gesetz zur Fortentwicklung der Ökologischen Steuerreform in Kraft, mit dem Ziel, Energieeffizienz und grüne Zukunftstechnologien zu fördern, Lohnnebenkosten zu senken, und Arbeitsplätze zu schaffen. Danach wurde es ruhiger um die Ökologische Finanzreform; trotz positiver Auswirkungen bremsten zum Beispiel die gestiegenen Energiepreise weitere Schritte.
Jetzt, in Zeiten der globalen Finanzkrise taucht das Thema wieder auf der politischen Agenda auf: Umwelt- oder Energieverbrauchssteuern könnten dem Staat neue Einnahmequellen erschließen, der politische Druck, die Kohlendioxidemissionen zu reduzieren, wächst, und innovative Technologien im Bereich der umweltfreundlichen regenerativen Energieversorgung gelten allgemein als Wachstumsmarkt.
Eine Auswahlbibliografie aus unserer Datenbank Econis zum Thema finden Sie hier.
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