Die mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz für Hotelübernachtungen beschlossene Mehrwertsteuerpräferenz ist in vielfacher Hinsicht kritisiert worden.
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Die mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz für Hotelübernachtungen beschlossene Mehrwertsteuerpräferenz ist in vielfacher Hinsicht kritisiert worden. Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 2/2010 “These von A.R. Laffer über den Zusammenhang von Steuersatz und Steuereinnahmen: Bei einem Steuersatz von Null fallen keine Steuereinnahmen an; wird der Steuersatz allmählich erhöht, steigen die Steuereinnahmen zuerst überproportional an, dann langsamer bis zu einem Maximalpunkt, danach sinken sie. Bei einem Satz von 100 Prozent fallen keine Einnahmen mehr an, da jegliches Interesse an [Lesen Sie weiter...] Mit dem 1. Juli 2009 ist in Deutschland eine – international bereits häufig anzutreffende – Neuregelung der Kfz-Steuer in Kraft getreten. Ab diesem Zeitpunkt werden neu zugelassene PKW nicht mehr nur nach ihrer Hubraumgröße besteuert, die Steuerhöhe richtet sich zusätzlich auch nach deren CO2-Ausstoß (= Kraftstoffverbrauch). Die Kombination von Klimaschutz mit steuerpolitischen Anreizen im Kraftfahrzeugbereich ist [Lesen Sie weiter...] Die folgende Literaturübersicht beschreibt Maßnahmen, die die Verschiebung von Einkommen oder Vermögen in das Ausland und die daraus resultierende Verringerung des inländischen Steueraufkommens verhindern oder erschweren. Vor zehn Jahren wurde in Deutschland im Rahmen des Gesetzes zum Einstieg in die Während die skandinavischen Staaten (sozialdemokratisches Wohlfahrtsstaatsmodell) die Erwerbstätigkeit beider Ehepartner über entsprechende sozial- und steuerpolitische Maßnahmen fördern und damit auch eine Gleichstellung der Geschlechter innerhalb der familiären Reproduktionsarbeit unterstützen, setzt der deutsche Sozialstaat vor allem geschlechterdiskriminierende Anreize im Steuer- und Sozialversicherungssystem. Angelehnt am Ernährer- oder konservativen Wohlfahrtsstaatsmodell kommt es in Deutschland zu einer strikten erwerbsbezogenen [Lesen Sie weiter...] Die Stabilisierung der deutschen Volkswirtschaft verlangt eine zweistufige Steuerpolitik. In der kurzen Frist sollte die Steuerpolitik dazu beitragen, die Flamme der Binnennachfrage am Lodern zu halten. In der mittleren Frist – wenn die realwirtschaftlichen Folgen der Finanzkrise überstanden sind – wird sich die Steuerpolitik an die Sanierung der öffentlichen Haushalte machen müssen. Es geht nicht darum, dass die Steuersätze in den Oasen niedriger sind als in der „Wüste“ ringsherum. Hochsteuerländer wissen, dass sie den Steuerwettbewerb aushalten müssen. Schließlich bieten sie bessere Produktionsbedingungen für investitionsbereite Unternehmen und größere Sicherheiten für anlagebereites Kapital. |
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