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von Thomas Groß, 05.2010
In dem Diskurs über die Besteuerung von Finanzspekulationen werden momentan zwei Konzepte zur Diskussion gestellt: die Finanzmarkttransaktionsteuer und die Finanzaktivitätsteuer. Im ersten Fall wird die Abwicklung von Finanzgeschäften anhand des Umsatzes besteuert, im zweiten Fall bilden die Gewinne und Gehälter von Banken die Bemessungsgrundlage.
Die nachfolgende Literaturzusammenstellung widmet sich der Besteuerung von Finanzspekulationen unter Kosten-Nutzen-Aspekten.
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von Karin Wortmann, 05.2010
Regelmäßig wird über die für den Fiskus erfolgreichen Betriebsprüfungen berichtet. Und regelmäßig schließt sich die Forderung an, die Häufigkeit und die Intensität dieser Prüfungen zu erhöhen, um auch die fiskalischen Erfolge zu vermehren. Ob dies so sein würde, ist nicht zwingend.
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von Joachim Michel, 02.2010
Die mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz für Hotelübernachtungen beschlossene Mehrwertsteuerpräferenz ist in vielfacher Hinsicht kritisiert worden.
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von Thomas Groß, 11.2009
Die heftigen Reaktionen auf die in den letzten Tagen zum wiederholten Male in die öffentliche Diskussion gebrachte Pkw-Maut verdeutlichen die politische „Sprengkraft“ dieses Vorschlages. Kaum hatte der neue Verkehrsminister Peter Ramsauer den Vorschlag publik werden lassen, brachten sich auch schon die bekannten Interessengruppen entsprechend in Stellung.
Diese Literaturübersicht zeigt nicht nur kritische Fragstellungen oder die Vor- bzw. Nachteile einer Pkw-Maut-Einführung in Deutschland auf, sondern widmet sich auch allgemeinen Kosten-Nutzen-Fragen in Bezug auf die Implementierung von Straßenbenutzungsgebühren (z. B. Verkehrslenkung, Umweltschutz, soziale Kosten). Thematisiert werden zudem internationale Erfahrungen einer City-Maut, deren Perspektiven für Deutschland sowie die bisherigen Erfahrungen mit der 2005 eingeführten Lkw-Maut.
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von Thomas Groß, 11.2009
“These von A.R. Laffer über den Zusammenhang von Steuersatz und Steuereinnahmen: Bei einem Steuersatz von Null fallen keine Steuereinnahmen an; wird der Steuersatz allmählich erhöht, steigen die Steuereinnahmen zuerst überproportional an, dann langsamer bis zu einem Maximalpunkt, danach sinken sie. Bei einem Satz von 100 Prozent fallen keine Einnahmen mehr an, da jegliches Interesse an einer der Besteuerung unterliegenden Einkommenserzielung erlischt. Eine rationale Steuerpolitik sollte demnach immer Steuersätze vor Erreichen des Aufkommensmaximums aufweisen” (Gruescu/Rürup 2009, Vgl. Gabler).
Diese Literaturübersicht widmet sich der theorethischen Seite der Laffer Kurve (Publikationszeitraum 2000-2009).
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von Joachim Michel, 09.2009
Der Vorschlag einer Besteuerung von Finanztransaktionen – häufig als Tobin-Steuer bezeichnet – wurde von dem Vorsitzenden der britischen Financial Services Authority (FSA), Lord Turner, vor dem G20-Gipfel lanciert.
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von Thomas Groß, 08.2009
Mit dem 1. Juli 2009 ist in Deutschland eine – international bereits häufig anzutreffende – Neuregelung der Kfz-Steuer in Kraft getreten. Ab diesem Zeitpunkt werden neu zugelassene PKW nicht mehr nur nach ihrer Hubraumgröße besteuert, die Steuerhöhe richtet sich zusätzlich auch nach deren CO2-Ausstoß (= Kraftstoffverbrauch).
Die Kombination von Klimaschutz mit steuerpolitischen Anreizen im Kraftfahrzeugbereich ist Gegenstand folgender Literaturzusammenstellung. Neben Deutschland als Schwerpunktthema werden auch Erfahrungen aus anderen Ländern aufgelistet (Europa, USA).
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von Gudrun Theobald, 06.2009
Die folgende Literaturübersicht beschreibt Maßnahmen, die die Verschiebung von Einkommen oder Vermögen in das Ausland und die daraus resultierende Verringerung des inländischen Steueraufkommens verhindern oder erschweren.
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von Thomas Groß, 05.2009
Vor zehn Jahren wurde in Deutschland im Rahmen des Gesetzes zum Einstieg in die
Ökologische Steuerreform die Ökosteuer eingeführt. Sie entlastet den Faktor Arbeit und belastet den Energieverbrauch. In den Folgejahren wurden Einzelregelungen durchgeführt, und zum 1. Januar 2003 trat das neue Gesetz zur Fortentwicklung der Ökologischen Steuerreform in Kraft, mit dem Ziel, Energieeffizienz und grüne Zukunftstechnologien zu fördern, Lohnnebenkosten zu senken, und Arbeitsplätze zu schaffen. Danach wurde es ruhiger um die Ökologische Finanzreform; trotz positiver Auswirkungen bremsten zum Beispiel die gestiegenen Energiepreise weitere Schritte.
Jetzt, in Zeiten der globalen Finanzkrise taucht das Thema wieder auf der politischen Agenda auf: Umwelt- oder Energieverbrauchssteuern könnten dem Staat neue Einnahmequellen erschließen, der politische Druck, die Kohlendioxidemissionen zu reduzieren, wächst, und innovative Technologien im Bereich der umweltfreundlichen regenerativen Energieversorgung gelten allgemein als Wachstumsmarkt.
Eine Auswahlbibliografie aus unserer Datenbank Econis zum Thema finden Sie hier.
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von Thomas Groß, 05.2009
Die Stabilisierung der deutschen Volkswirtschaft verlangt eine zweistufige Steuerpolitik. In der kurzen Frist sollte die Steuerpolitik dazu beitragen, die Flamme der Binnennachfrage am Lodern zu halten. In der mittleren Frist – wenn die realwirtschaftlichen Folgen der Finanzkrise überstanden sind – wird sich die Steuerpolitik an die Sanierung der öffentlichen Haushalte machen müssen.
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