Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

Kategorien

Die griechische Tragödie – Eine unendliche Geschichte!?

3. aktualisierte Fassung von Mai 2012

Die Parlamentswahl in Griechenland (06.05.12) stand ganz im Zeichen der momentanen griechischen Staatsschuldenkrise. Die Regierungsparteien, die einen harten Sparkurs vertreten, wurden vom Wähler abgestraft, während gleichzeitig die parlamentarischen Ränder, die allesamt die bisherige Regierungspolitik ablehnen, gestärkt worden sind. Doch wie geht es in Griechenland jetzt weiter? Wo liegen die zukünftigen makroökonomischen Probleme des griechischen Staates?

Das Damoklesschwert eines drohenden Staatsbankrotts, dessen Ursachen und vor allem die daraus erwachsenen möglichen Folgen für die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, insbesondere die wirtschaftspolitischen Steuerungsversuche, stehen im Mittelpunkt der nachfolgenden Literaturzusammenstellung (Zeitraum 2011-2012).

Der 90ste Rettungsgipfel

Sylvester ist gerade vorbei, nun ist es wieder Zeit mit guten Wünschen und Vorsätzen zur Rettung des Euro. Der Satiriker Udo Eling lieferte für das ARD-Morgenmagazin seine eigene Version von “Dinner for one”

Das Wirtschaftsthema 2011 : Schuldenkrise

Alle schreiben Ihren Jahresrückblick 2011, da will auch die WiWi-Werkbank ihren Senf dazugeben.
Wir beschränken uns dabei nur auf das Megathema im letzten Jahr (zumindest in der westlichen Hemisphäre): dies war ganz klar die SCHULDENKRISE in der Eurozone, aber auch in den USA wurde über das Thema “Debt” heftig gestritten.
Wer in EconBiz mit den dazugehörigen Schlagwörtern sucht, erhält zum Thema Staatsschulden fast 14000 Treffer.

Euro-Krise und Staatsbankrott. Die Zahlungsunfähigkeit von EU-Staaten und politische Steuerungsversuche

In dieser Literaturübersicht aus unserer Datenbank Econis wird die Problematik von Staatsbankrotten (Staatsinsolvenzen) im Euroraum und deren Einfluss bzw. deren mögliche Steuerungsversuche, vor allem auch mit Bezug auf den Fall Griechenland, thematisiert.

Griechenland und die EU

Nach langem Hin und Her haben sich die europäischen Staaten auf einen erneuten Versuch zur Rettung Griechenlands geeinigt. Man hoffte, durch die Einigung die Märkte zu beruhigen, damit ein Übergreifen auf andere Staaten zu vermeiden und Griechenland und den finanzierenden Finanzinstituten etwas zusätzliche Luft verschafft zu haben.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 8/2011

Der Rettungsschirm und die Banken: Gibt die Politik die richtigen Signale?

Die drohende Zahlungsunfähigkeit Griechenlands hat die EWU-Staaten zu immer neuen Unterstützungsaktionen veranlasst. Die Banken sollen sich an den Maßnahmen beteiligen. Die Vereinbarungen dazu sind in ihrer Konsequenz allerdings schwer zu durchschauen. Wer wird hier eigentlich zu welchen Kosten gerettet?

Bestellen Sie das Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst 7/2011

Greek Monthly Wages and Corresponding Average Taxes

Figure of the Month (May/June 2011)

Aus: Michael Mitsopoulos und Theodore Pelagidis: The real cause of Greek debt: Taxation and labour market distortions in Greece. In: Intereconomics, Volume 46, Number 2, 112-120, DOI: 10.1007/s10272-011-0372-9

Source: IKA (Institution of Social Security) for June 2008 and Ministry of Finance for income tax rates.  Authors’ analysis of this data.

Schuldenkrisen, Staatsbankrott, Staatsinsolvenz – Können Staaten pleite gehen?

Nach Griechenland flüchtet nun auch Irland unter den EU-Rettungsschirm, der im Frühjahr zur Rettung von Mitgliedsstaaten, die in finanzielle Schieflage geraten sind, gespannt worden ist. Die aktuelle Lage in Irland, das einst als „keltischer Tiger“ mit hohen Wachstumsraten glänzte, sowie die Spekulationen über die Schuldenkrisen in weiteren EU-Staaten (Spanien, Italien…) verdeutlichen den Problemdruck.

Buchvorstellung mit Kai A. Konrad: Schulden ohne Sühne?

Können Staaten Pleite gehen? Wollen wir wetten? Kai A. Konrad, einer der renommiertesten Ökonomen Deutschlands, und der Wirtschaftsjournalist Holger Zschäpitz zeigen, wie es zur aktuellen Lage kommen konnte und warum wir alle betroffen sind. Griechenland und weitere Länder der Euro-Zone sind in finanzielle Schwierigkeiten geraten und haben die Hilfe der Staatengemeinschaft beansprucht. Wie die Weichen für die Zukunft des Euro und der Europäischen Union gestellt werden, wird sich in diesem Jahr zeigen.

Eine Veranstaltung des Wirtschaftsdienst:  Mittwoch, 01. Dezember 2010, 18.00 Uhr | ZBW Hamburg, Raum 519

Details und Anmeldung

Wirtschaftspolitische Reaktionen auf mögliche Staatsbankrotte

Selected for the Global Economic Symposium 2010

Since 2007, we have witnessed a series of financial shocks – at the household, firm and country levels – to which policy makers have reacted vigorously with the aim of restoring confidence to the global markets. Nevertheless, the recent Eurozone turbulence indicates that this aim has not been achieved. Policy makers and financial market participants are not agreed on whether fiscally vulnerable countries should be allowed an orderly debt restructuring, whether Euro rescue packages should make such restructuring superfluous, or whether new policy approaches could obviate the need for restructuring without requiring rescue packages.

* What policy approaches are particularly promising?
* How can the gap between market expectations and government policy responses be bridged?

This panel will explore these issues, with a view to providing proposals on how such currency-area problems can be fruitfully addressed in the future.