Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Zur aktuellen Situation der Gesetzlichen Rentenversicherung

Die ökonomische Lage ermöglicht es, 2013 den Beitragssatz in der gesetzlichen Rentenversicherung von 19,6% auf 19,0% zu senken. Dies hat das Bundeskabinett am 29.8.2012 in einem Gesetzentwurf dem Parlament empfohlen. Diese Möglichkeit resultiert aus der gegenwärtigen Regel, dass die als “Nachhaltigkeitsrücklage” bezeichnete Reserve der Versicherung mindestens 0,2 und maximal 1,5 Monatsausgaben betragen soll. (Winfried Schmähl, in: Wirtschaftsdienst, Heft 9 (2012), S. 581)

Beamtenpensionen: Zukunftslast für die öffentlichen Haushalte

Aufgrund der demographischen Entwicklung wird die Pensionslast für die öffentlichen Haushalte in den kommenden Jahren und Jahrzehnten erheblich zunehmen. Dies gilt insbesondere für die Bundesländer mit ihrem hohen Personalbestand an Beamtinnen und Beamten.

Droht die Versorgungspflicht für die Staatsdiener, den öffentlichen Haushalten die ohnehin dünne Luft zu nehmen? Wie sehen Ansätze zu einer Reform der Beamtenversorgung aus und wie ist sie bisher gestaltet?

Rente mit 67?! – Zur aktuellen Diskussion

Rente mit 67, 69, 70 oder doch lieber mit 65!?

Die derzeitige Debatte in der SPD über die im Jahre 2007 von der Großen Koalition beschlossene Anhebung der Altersgrenze in der Gesetzlichen Rentenversicherung sowie die unverzüglichen Stellungnahmen der jeweiligen Interessengruppen (unter anderem Sozialverband Deutschland, Gewerkschaften) verdeutlichen die pfadabhängigen sozialpolitischen Konfliktlinien in Deutschland.

Das Renteneintrittsalter steht immer dann zur Disposition, wenn die finanzielle Nachhaltigkeit des staatlichen Alterssicherungssystems gesteigert werden soll. Zentraler Ansatzpunkt ist die Verbesserung des sich immer ungünstiger entwickelnden Verhältnisses zwischen Beitragszahlern und -empfängern. Während aus den Wirtschaftsforschungsinstituten immer wieder für eine weitere Anhebung der Altersgrenze, zum Teil bis auf 70 Jahre, plädiert wird, stehen auf der anderen Seite des Diskurses die Sozialverbände, die darin eine Rentenkürzung sehen (höheres Arbeitslosigkeitsrisiko) bzw. die nachlassende Arbeitsproduktivität älterer Arbeitnehmer in bestimmten Berufszweigen hervorheben.

Finanzierung der Alterssicherung

Selected for the Global Economic Symposium 2010

Populations are ageing in most developed countries, but increasingly also in emerging economies. Rising expenditures for pensions as well as health care and long-term care will claim an increasing share of governments’ or families’ incomes. Ensuring both adequate old-age incomes and the long-term financial sustainability of pension and health-care systems remains a huge challenge.

Die Riester-Rente – Eine Kosten-Nutzen-Analyse

Die Riester-Rente beinhaltet eine staatlich geförderte, private Altersvorsorgemöglichkeit. Seit 2001 wird diese Form einer freiwilligen, kapitalgedeckten Alterssicherung von einem zunehmenden Teil der Förderberechtigten in Anspruch genommen (vgl. Geyer/Steiner: 2009). Zentrales Merkmal der Riester-Rente ist die spezielle Förderung, einerseits in Form von direkten Zulagen und andererseits durch die nachgelagerte Besteuerung der Erträge.

Das Sparverhalten der privaten Haushalte (Vermögensbildung), die Einordnung der Riester-Rente in das deutsche Alterssicherungssystem sowie Chancen und Risiken von Kapitalerträgen dieser Altersvorsorgeform sind Gegenstand nachfolgender Literaturzusammenstellung.

Verlängerung der Altersteilzeit in Deutschland

Auch wenn die Älteren am Arbeitsmarkt noch immer eine Problemgruppe sind, zeigen ihre Beschäftigungs- und Arbeitslosenquoten, dass sich zuletzt einiges zum Besseren gewendet hat. Das ist auch gut so, denn der demographische Wandel bringt eine Schrumpfung und eine Alterung des Erwerbspersonenpotentials mit sich.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 8/2009

Rentengarantie für die Gesetzliche Rentenversicherung – Die Nachhaltigkeit der Rentenfinanzierung in Deutschland

Am 06.05.09 verabschiedete das Bundeskabinett ein Gesetzentwurf über eine Schutzklausel für die Gesetzliche Rentenversicherung. Diese beinhaltet ein Schutz der gegenwärtig 20 Millionen RentnerInnen gegen Rentenkürzungen bei fallendem Lohnniveau und ist ein weiteres Beispiel für die Aufweichung (vgl. Nachhaltigkeitsfaktor) von dem seit 1957 bestehenden Grundprinzip der dynamischen Renten, welches das Leistungsniveau an das allgemeine Lohnniveau koppelt.
Diese Literaturübersicht gibt einen Überblick über die deutschen Rentenpolitik in den letzten Jahren (2005-2009) unter dem Gesichtspunkt der finanziellen Nachhaltigkeit.