“Eine methodische Auseinandersetzung in der Ordnungsökonomik war längst überfällig” konstatieren Lars Feld und Ekkehard Köhler in ihrem grundlegenden Beitrag “Zur Zukunft der Ordnungsökonomik.” Die Ordnungsökonomik als genuin deutsches wirtschaftstheoretisches Konzept ist zuletzt in die Jahre gekommen. Exzellent beleumundet war dieses Denkmodell nach dem Zweiten Weltkrieg, stützte sich doch die Wirtschaftspolitik des weithin verehrten Ministers Ludwig Erhard im Wesentlichen auf ordnungsliberale Grundsätze.
Doch seitdem hat sich die Wirtschaftswelt fundamental verändert, nicht zuletzt durch den Bedeutungszuwachs der EU und die Globalisierung.

