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Ökonomische Ideengeschichte – Teil 5: Ordnungsökonomik

“Eine methodische Auseinandersetzung in der Ordnungsökonomik war längst überfällig” konstatieren Lars Feld und Ekkehard Köhler in ihrem grundlegenden Beitrag “Zur Zukunft der Ordnungsökonomik.” Die Ordnungsökonomik als genuin deutsches wirtschaftstheoretisches Konzept ist zuletzt in die Jahre gekommen. Exzellent beleumundet war dieses Denkmodell nach dem Zweiten Weltkrieg, stützte sich doch die Wirtschaftspolitik des weithin verehrten Ministers Ludwig Erhard im Wesentlichen auf ordnungsliberale Grundsätze.

Doch seitdem hat sich die Wirtschaftswelt fundamental verändert, nicht zuletzt durch den Bedeutungszuwachs der EU und die Globalisierung.

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Entflechtungsgesetz

Am 8. Januar 2010 hat das Bundeswirtschaftsministerium einen Referentenentwurf vorgelegt, der das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) um einen allgemeinen Entflechtungstatbestand ergänzt.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 2/2010

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Braucht die Wirtschaft eine neue Ordnungspolitik? – Literatur zum Ökonomenstreit der deutschen Volkswirtschaftslehre

In der deutschen Volkswirtschaftslehre wird ein Streit zwischen Anhängern der Ordnungspolitik und Anhängern der formal-theoretischen Ökonomik ausgetragen. Die „Ordnungspolitiker“ setzen dabei vor allem auf Regeln und Institutionen, die der Marktwirtschaft einen Rahmen geben sollen. Den theoretischen Ökonomen werfen sie Realitätsferne vor. Entsprechend bezieht sich der Streit auch auf die Politikberatung. Nicht zuletzt geht es darum, ob die Ökonomen bei der Vorhersage der Finanzkrise versagt haben.

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