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Staatsschulden und Konsolidierung der Staatsfinanzen in der Welt

Selected for the Global Economic Symposium 2010

In dealing with the past financial crisis, have we sown the seeds for a national debt crisis? The massive increase in public debt that has resulted from the crisis is of particular concern. This rise of public debt has made it more difficult to use expansionary fiscal policies to fight the next crisis. Public debt is rising particularly fast in countries with ageing populations, threatening public confidence in the sustainability of their social security systems. It is conceivable that high public debt and a resulting downgrading of public bonds could in itself trigger a new crisis. Unless economic growth re-emerges faster than consensus projections, rising sovereign debts will likely present a serious problem in many countries.

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Haushaltskonsolidierung in Deutschland: Sparwege und -zwänge im Zeichen der Krise

Aktuell 86 Mrd. Euro (geplante) Neuverschuldung, ca. 6 % Haushaltsdefizit im Jahre 2010, ein Anstieg der Schuldenquote bis 2013 auf rund 85 % (2008: 65 %) – aus diesen Zahlen heraus ergeben sich für die öffentlichen Haushalte in den nächsten Jahren, auch durch die zunehmende Wirkung der verfassungsrechtlich verankerten Schuldenbremse, schwerwiegende fiskalische Zwänge. Weiterhin rückt die Sanierung der deutschen Staatsfinanzen durch die zunehmende politische Diskussion stärker in das öffentliche Bewusstsein.

Doch wo kann angesichts der hohen Defizite überhaupt gespart werden? Diese Literaturübersicht thematisiert nicht die grundlegende Problematik öffentlicher Verschuldung und deren entsprechende Folgen, z. B. in Form von Ausgabenkürzungen. Es werden im Folgenden auch weitere Konsolidierungsoptionen thematisiert, beispielsweise die Möglichkeit einer Anhebung der öffentlichen Einnahmen (u. a. durch Steuererhöhungen).

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Die Griechenlandkrise – aktuelle Analysen

Wiederholte Aufrufe zum Generalstreik, tägliche Proteste und politische Verteilungskämpfe – Griechenland kommt nicht zur Ruhe. Fast täglich steht der klamme Mittelmeerstaat international in den Schlagzeilen.

Der drohende Staatsbankrott Griechenlands, dessen Ursachen und vor allem die daraus erwachsenen Folgen für die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, insbesondere die wirtschaftspolitischen Steuerungsversuche, stehen im Mittelpunkt der nachfolgenden Literaturzusammenstellung (Zeitraum 2010).

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Kommunen in der Krise

Die Wirtschaftskrise belastet die Kommunen mit deutlichen Einnahmeausfällen. Aber auch der Bund hat die Kommunen durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz und andere Bundesgesetze in eine schwierige finanzielle Lage gebracht. Die Kommission zur Neuordnung der Gemeindefinanzen, die Anfang März ihre Arbeit aufgenommen hat, soll Vorschläge machen, wie die Gemeindefinanzen nachhaltig saniert werden können.

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Stabilitäts- und Wachstumspakt der EU in der Diskussion

In der Europäischen Union ist anlässlich der Schuldenkrise des Mitgliedslandes Griechenland eine neue Grundsatzdebatte über die Haushaltsregeln des EU-Stabilitätspaktes entbrannt.

Um für die Stabilität der Gemeinschaftswährung Euro zu sorgen, war von den Mitgliedsländern der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion eine nachhaltige, solide Haushaltspolitik gefordert.

Nun, da die fiskalischen Überwachungsmechanismen der EU offenbar nicht gegriffen haben, werden Nachbesserungen am Vertragswerk, eine Verschärfung des Defizitverfahrens und andere Sanktionen wie die Streichung von Fördermitteln für die betroffenen Mitgliedsstaaten diskutiert.

Wir haben eine Auswahlbibliografie aus unserer Datenbank Econis zum Thema EU-Stabilitätspakt und Konvergenzkriterien, Finanzpolitik und Haushaltskonsolidierung in den Ländern der Eurozone zusammengestellt.

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Schuldenkrise in der Europäischen Union

Die Krise Griechenlands wächst sich zu einer Gefahr für den gesamten Euroraum aus. Wie soll die Europäische Union darauf reagieren? Sie befindet sich im Dilemma zwischen Bailout und Bestrafung des „Defizitsünders“. Das erste scheint für den Bestand der Währungsunion unvermeidlich, das zweite ist erforderlich, um einen Moral Hazard zu vermeiden.

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Island: Wirtschaftswunder und Finanzkrise

Auf Island sprudeln derzeit nicht nur die Geysire, in dem im Nordatlantik gelegenen, von knapp 320.000 Einwohnern bewohnten Inselstaat ist auch die Finanzmarktblase früh und folgenschwer geplatzt. Das kleinste selbständige Währungssystem der Welt, für das als Mitglied der Europäischen Freihandelsassoziation Efta die Freizügigkeitsregeln der EU voll gelten, hatte sich den internationalen Kapitalströmen geöffnet, ohne über ein ausreichendes Regulierungsinstrumentarium zu verfügen. Die drei großen isländischen Banken lockten mit hohen Zinsversprechen ausländische Anleger ins Land, ohne sich an den Einlagensicherungsfonds der entsprechenden Länder zu beteiligen. Einhergehend mit der Bankenexpansion vollzog sich eine kreditfinanzierte Investitionswelle von isländischen Verbrauchern und Firmen im In- und Ausland.

Das Land des praktizierten Elfenglaubens schien ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten geworden zu sein…

Inzwischen sind die Banken verstaatlicht, die Inflationsrate ist hoch, das BIP sinkt ebenso dramatisch wie das Haushaltsdefizit groß ist. Der internationale Währungsfonds IWF hat – verbunden mit Auflagen zur Sanierung des Finanzsystems – ein Hilfspaket beschlossen. Die Auszahlung weiterer Kredittranchen ist zurzeit jedoch blockert, da die selbst teilweise hoch verschuldeten und arbeitslosen Isländer in einem Referendum mit großer Mehrheit ein Entschuldungs-Abkommen abgelehnt haben, das die Rückzahlung von 3,9 Milliarden Euro an die Gläubigerländer der Internetbank Icesave Niederlande und Großbritannien regeln sollte.

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Die Kommunalfinanzen in Deutschland

Die Rezession in Deutschland hat zu einem starken Einbruch der kommunalen Steuereinnahmen geführt. Wie dramatisch der finanzielle Absturz der Städte und Gemeinden ist, lässt sich am kommunalen Finanzierungssaldo ablesen, der von +7,42 Mrd. Euro 2008 auf einen ähnlich hohen Defizit-Betrag 2009 abzustürzen droht.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 1/2010

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Griechenland - Können Staaten insolvent werden?

Das griechische Defizit belief sich im vergangenen Jahr auf nahezu 13% des BIP und hat die Staatsschuld damit auf sagenhafte 135% getrieben. Die Konsequenzen für Griechenland sind alles andere als angenehm. Die Ratingagenturen haben das Land von A- auf BBB+ heruntergestuft.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 1/2010

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Schuldenbremse – Schuldenschranke – Nulldefizit: Ein Ausweg aus der Schuldenfalle!?

Die Alarmglocken schrillen: Der Staat ist überschuldet. Die Wirtschaftskrise treibt ihn an den Rand des Bankrotts und vielleicht sogar darüber hinaus. Glaubt man der Regierung, kann nur noch eine Schuldenbremse den finanzpolitischen Kollaps verhindern.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 6/2009

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