Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2012

Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geht dieses Jahr an die US-Amerikaner Alvin E. Roth und Lloyd S. Shapley “for the theory of stable allocations and the practice of market design

Aus den zahlreichen Veröffentlichungen dieser beiden Forscher haben wir Ihnen eine Auswahl zusammengestellt.

Was mehr wird, wenn wir teilen – zum Tod von Elinor Ostrom

Ostroms Anliegen war es, Wege zu finden, mit gemeinsam genutzten Dingen so umzugehen, dass die Menschheit ihre Bedürfnisse auch langfristig befriedigen kann. Deshalb setzte sie sich dafür ein, alle Menschen an Lösungen für Probleme in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld zu beteiligen. Statt „Däumchen zu drehen und auf eine Entscheidung der Typen da oben zu warten“, so Ostrom etwa zum Thema Klimaschutz, sollten wir die Dinge selber in die Hand nehmen und experimentieren.
Elinor Ostrom starb am 12. Juni 78-jährig an einem Krebsleiden.
(Kommentar in der Frankfurter Rundschau vom 15. Juni 2012)

Weltwirtschaftlicher Preis 2012 für Daniel Kahneman

Mit dem Weltwirtschaftlichen Preis des Kieler Instituts für Weltwirtschaft werden Persönlichkeiten geehrt, die sich im besonderen Maße durch ihr Vordenken und Vermitteln weltwirtschaftlicher Lösungsansätze, ihre Dialogfähigkeit und Dialogbereitschaft über ihre Fachgrenzen hinaus und ihr Eintreten für eine auf Eigenverantwortung basierende, sozial verantwortungsvolle Gesellschaft auszeichnen.

Daniel Kahneman, geboren am 5. März 1934 in Tel Aviv, Israel, ist ein israelisch-amerikanischer Psychologe, der 2002 zusammen mit Vernon L. Smith den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhalten hat.

Wirtschaftsnobelpreis 2011

Nichts Neues beim Preis der Schwedischen Reichsbank zum Gedenken an Alfred Nobel (“Wirtschafts-Nobelpreis”): In diesem Jahr werden erneut zwei US-Amerikaner ausgezeichnet, die den wirtschaftswissenschaftlichen Mainstream vertreten. Thomas J. Sargent und Christopher A. Sims erhalten den Preis für ihre Beiträge zur empirischen Makroökonomie (“for their empirical research on cause and effect in the macroeconomy”). In ihren Arbeiten haben sie die Auswirkungen wirtschaftspolitischer Entscheidungen auf makroökonomische Größen untersucht. Dabei greifen sie auf die Theorie der rationalen Erwartungen zurück.

Wirtschaftsnobelpreisträger Maurice Allais ist tot

Bereits am 9.10.2010 starb der französische Wirtschaftsnobelpreisträger, Maurice Allais, im Alter von 99 Jahren in Paris. Allais erhielt, als bisher einziger Franzose, im Jahre 1988, die unter Ökonomen begehrte Auszeichnung, die alljährlich in Oslo von der schwedischen Reichsbank in Gedenken an Alfred Nobel verliehen wird. Der verstorbene Nobelpreisträger bekam seinerzeit den Preis “für seine bahnbrechenden Beiträge zur Theorie der Märkte und der effizienten Nutzung von Ressourcen“ (nobelprize.org).

Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2010

In diesem Jahr werden gleich drei Ökonomen für ihre Arbeit im Bereich der Arbeitsmarktforschung mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2010 geehrt: Christopher Pissarides (London School of Economics), Dale Mortensen (Northwestern University in Chicago) und Peter Diamond (Massachusetts Institute of Technology, MIT). Sie teilen sich den Preis der Schwedischen Reichsbank zum Gedenken an Alfred Nobel „for their analysis of markets with search frictions“ (nobelprize.org).

Paul Anthony Samuelson – erster Wirtschaftsnobelpreisträger der USA – verstorben

Der berühmte amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Paul A. Samuelson verstarb am 13.12.2009 im Alter von 94 Jahren. Er veröffentlichte zahlreiche grundlegende ökonomische Werke und ein sehr populäres Volkswirtschaftslehrbuch (19. Auflage mit W.D. Nordhaus). Unsere Datenbank ECONIS verzeichnet über 800 Titeldaten von oder zu Prof. Samuelson.
Wir haben Ihnen hier ein paar ausgewählte Publikationen von Prof. Samuelson zusammengestellt.

Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2009: Neue Institutionenökonomik

Elinor Ostroms und Oliver E. Williamsons werden in diesem Jahr mit dem Preis für Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank in Gedenken an Alfred Nobel, dem „Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften“, ausgezeichnet. Hier nun weitere Titel anderer Wissenschaftler zu den Teilbereichen der Neuen Institutionenökonomik, denen sich die Preisträgerin und der Preisträger widmen. Ostroms Spezialgebiet ist die Eigentumsrechtstheorie (theory of property rights), Williamsons die Transaktionsökonomik (transaction cost economics).

Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2009: Oliver E. Williamson

Den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2009 erhalten Elinor Ostrom und Oliver E. Williamson. Oliver E. Williamson wird insbesondere für seine Forschungen auf dem Gebiet der Unternehmenstheorie und der Kontrolle der Unternehmensführung ausgezeichnet.

Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2009: Elinor Ostrom

Den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2009 erhielt  Elinor Ostrom zusammen mit Oliver E. Williamson. Mit  Elinor Ostrom wurde zum ersten Mal in der Geschichte des Wirtschafts-Nobelpreises eine Frau ausgezeichnet. Sie erhielt den Preis vor allem für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Bewirtschaftung von Allmendegütern und der institutionellen Regulierung der Nutzung natürlicher Ressourcen.

Elinor Ostrom verstarb am 12.05.2012 im Alter von 78 Jahren.