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20 Jahre Deutsche Einheit: Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion

Am 1. Juli 1990 trat die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion der beiden deutschen Staaten in Kraft. Der Prozess des ökonomischen Zusammenwachsens von Ost- und Westdeutschland erwies sich jedoch als schwieriger als erwartet. Warum ist das so und was könnte getan werden, um in Ostdeutschland eine eigenständige Wirtschaftsdynamik zu etablieren?

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20 Jahre Mauerfall - Zum Status quo der Deutschen Einheit in den Neuen Bundesländern

20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer wird in den Medien, der Politik und nicht zuletzt auch in der deutschen Bevölkerung Bilanz unter die zurückliegenden zwei Jahrzehnte des deutschen Wiedervereinigungsprozesses gezogen.

Diese Literaturübersicht (Publikationszeitraum 2009) widmet sich zentralen ökonomischen Fragestellungen der Deutschen Einheit: industrieller Strukturwandel und wirtschaftliche Anpassungsprozesse, regionale Einkommensunterschiede, (Langzeit-)Arbeitslosigkeit, Stadtumbau, Solidarpaktmittel, steigende Haushaltsdefizite, demographischer Wandel und Abwanderung (brain drain). Weiterhin wird der gesellschaftliche Wandel und dessen Einfluss auf die Mentalitäten und Einstellungen in den fünf neuen Bundesländern thematisiert.

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Ostdeutschland im Jahr 2009 - regionale Aspekte

Auch 20 Jahre nach dem Zusammenbruch der DDR gibt es große Unterschiede in der Wirtschaftskraft zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland. Trotz erheblicher Wohlstandssteigerungen im Vergleich zur Situation im Jahr 1989 liegt das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen in den neuen Ländern noch immer um 20% unter dem westdeutschen Durchschnittswert.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 10/2009

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Alternde Bevölkerung und Entwicklungsdivergenzen in Ostdeutschland

Eine neue Studie des Berliner Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, die im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Auswirkungen des Demographischen Wandels in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Neuen Bundesländer untersuchen sollte, hat in dieser Woche für Aufregung in der Republik gesorgt. Die zentrale Botschaft lautet: Abgekoppelte, chancenlose, weil bevölkerungsbezogen schrumpfende Regionen in den fünf neuen Ländern sollten nicht mehr gefördert werden.

Der Demographische Wandel wird zu einer Alternden Bevölkerung in den Neuen Bundesländern führen, mit allen sozialen, ökonomischen und vor allem politischen Konsequenzen. Verstärkt wird dieser Trend durch die Abwanderung von Humankapital in Richtung Alte Bundesländer. Die Aussichten für die ostdeutsche Wirtschaft sind insgesamt als schlecht anzusehen, mit der Ausnahme einiger Wachstumskerne („Leuchttürme“). Damit wird die regionale Wirtschaftskraft in den Neuen Bundesländern auch in Zukunft hinter den Alten Bundesländern zurückbleiben und deshalb ist von einer Angleichung der Lebensverhältnisse auch in absehbarer Zeit nicht auszugehen.

Diese Literaturübersicht widmet sich folgenden Fragestellungen: Wie ist der Alterungsprozess der ostdeutschen Bevölkerung? Wie stehen demnach die Chancen der Wirtschaft in den fünf neuen Bundesländern?

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„Aufbau Ost“ – Ursachen und Auswirkungen der anhaltenden Stagnation des Aufholprozesses der Neuen Bundesländer

Trotz massiver öffentlicher Transferzahlungen (Solidarpaktmittel) in die Neuen Bundesländer ist der wirtschaftliche Aufholprozess Ostdeutschlands seit 1996/1997 zum Stillstand gekommen (vgl. H. Schmidt 2004, s. u.). Dabei erweist sich die Arbeitsproduktivität in den fünf Ländern trotz zunehmenden Einsatzes innovativer Technologien immer noch als Konvergenz- bzw. Wachstumsbremse (Busch 2007, s. u.).
Diese Literaturübersicht thematisiert den „ Mezzogiorno-Fall“ (Heilemann 2005) Ostdeutschland, indem einerseits die Ursachen für die wirtschaftliche Stagnation bei gleichzeitigen strukturellen Fortschritten dargestellt werden und andererseits auch die Perspektiven für die zukünftige Entwicklung aufgezeigt werden (Auseinanderdriften ja oder nein?).

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Der Solidarpakt II – Öffentliche Transferzahlungen zwischen Ost und West

Der Solidarpakt (Teil I lief von 1993-2004, Teil II läuft seit 2006) umfasst öffentliche Transferzahlungen des bundesdeutschen Länderfinanzausgleiches. Über sogenannte Sonderbundesergänzungszuweisungen (SoBez) an die Neuen Bundesländer und Berlin sollen die teilungsbedingten Sonderlasten ausgeglichen werden, mit dem Ziel, auch die ökonomische Teilung zu überwinden. Diese Literaturübersicht umfasst verschiedene Aspekte dieser Thematik: Wie ist die Mittelverwendung geregelt und inwieweit existieren hier Kontrollmechanismen? Welche Rolle spielen die Zahlungen innerhalb der Einnahmestruktur der öffentlichen Haushalte, auch für die Zukunft? Wie sind die Solidarpaktmittel im Rahmen des bundesdeutschen Länderfinanzausgleiches systematisch einzuordnen?

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