Der amerikanische Nobelpreisträger Robert Solow hat in einer von ihm initiierten international vergleichenden Untersuchung zum Niedriglohnsektor festgestellt, dass es “a low road and a high road” zu mehr Beschäftigung gebe.
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Der amerikanische Nobelpreisträger Robert Solow hat in einer von ihm initiierten international vergleichenden Untersuchung zum Niedriglohnsektor festgestellt, dass es “a low road and a high road” zu mehr Beschäftigung gebe. Das könnte Sie auch interessieren:
Soviel Unterstützung vor einer Lohnrunde haben die Gewerkschaften schon lange nicht mehr erhalten. Diesmal kommt Zuspruch sogar von Mainstream-Ökonomen und konservativen Politikern vor allem aus dem Ausland. Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 9/2010
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Die Monopolkommission hat sich mit den wettbewerblichen Auswirkungen des deutschen Tarifsystems auf die nachgelagerten Produktmärkte beschäftigt. Untersucht wurden zum einen die Auswirkungen, die von Allgemeinverbindlicherklärungen und der Festsetzung von Mindestlöhnen auf Produktmärkte ausgehen. [...] Aufgrund der erheblichen wettbewerblichen Missbrauchsgefahr von Allgemeinverbindlicherklärungen befürwortet die Monopolkommission aus ordnungspolitischer Sicht eine starke Einschränkung dieser [...]. Zum anderen hat die Monopolkommission das Phänomen der Spartengewerkschaften analysiert. [...] Dringliche Aufgabe des Gesetzgebers und der Arbeitsgerichtsbarkeit ist die Entwicklung von Instrumenten zur Einhegung der faktisch bereits wirksamen Tarifpluralität. (Auszüge aus der Pressemitteilung der Monopolkommission, 18. Gutachten der Monopolkommission vom 14. Juli 2010). Das könnte Sie auch interessieren:
Die aktuelle Diskussion über zu hohe Managergehälter am oberen und zu niedrige Löhne am unteren Ende der Gehaltsskala führt zu den Grundregeln der Lohnbildung. In der ökonomischen Theorie stehen dabei vor allem individuelle Produktivitätsunterschiede als Ursache von Lohnunterschieden im Vordergrund. Wenig – wie einige Ökonomen finden zu wenig – wird dabei auf die Machtstrukturen auf dem Arbeitsmarkt geachtet. Das könnte Sie auch interessieren:
Von der ursprünglichen 5%-Forderung, mit der die Gewerkschaften in die Tarifverhandlungen mit dem Bund und den Kommunen hineingegangen waren, ist nicht viel übrig geblieben. Die Entgelte werden in drei Stufen, gestreckt über 26 Monate, um insgesamt 2,3% angehoben. Das könnte Sie auch interessieren:
Eines der Streitthemen der Großen Koalition war bekanntlich der staatliche Mindestlohn. CDU und CSU hielten nichts davon, die SPD hätte ihn am liebsten flächendeckend eingeführt. Bei solchen diametralen Gegensätzen kommt es häufig zu Kompromissen. Ein gutes Beispiel liefert der kürzlich vom Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) für rechtswidrig erklärte Mindestlohn für Postzusteller. Das könnte Sie auch interessieren:
Mindestlöhne waren ein zentrales, wirtschaftspolitisches Thema im einzigen TV-Duell der beiden KanzlerkandidatInnen vor der Bundestagswahl am 27. September 2009. Während sich beide Kontrahenten in der generellen Richtung einig waren, die Einführung von Lohnuntergrenzen als richtig und sinnvoll ansahen, war der zentrale Streitpunkt deren flächendeckende Einführung. Für Amtsinhaberin Angela Merkel sind die jetzt geltenden, nur einige Branchen umfassenden, Mindestlohnregelungen ausreichend. Herausforderer Frank-Walter Steinmeier forderte indirekt einen branchenübergreifenden, generellen Mindestlohn, durch seinen Hinweis auf die Existenzsicherungsfunktion von Erwerbsarbeit. Welche Auswirkungen haben flächendeckende Mindestlöhne in Deutschland? Dies ist Thema der nachfolgenden Literaturzusammenstellung. Das könnte Sie auch interessieren:
Die Zahlen sind auf den ersten Blick widersprüchlich: Das WSI-Tarifarchiv errechnet in seiner Halbjahresbilanz für 2009 eine Steigerung der Tarifentgelte um 3,0%. Bei einem Anstieg der Verbraucherpreise um 0,5% ergibt sich ein beachtlicher Reallohnanstieg. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Reallöhne jedoch im 1. Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahr um 0,4% gesunken. Das könnte Sie auch interessieren:
“Zwischen Pest und Cholera” (Leitartikel im ‘Wirtschaftsdienst 3.2009′) Anders als in den Jahren vor der EWU haben sich die Inflationsraten der Mitgliedsländer nach deren Beginn und in der Phase der gleichartigen Geldpolitik nicht weiter angeglichen. Das schon war der erste Tiefschlag, widerlegte es doch die Geldmengentheoretiker, die fest daran geglaubt hatten, dass bei einheitlicher Geldpolitik auch die Inflationsentwicklung einheitlich sein müsse. Allmählich erkannte man zwar die überragende Bedeutung, die die Entwicklung der nationalen gesamtwirtschaftlichen Lohnstückkosten für die nationalen Inflationsraten hat. Die naheliegenden Schlussfolgerungen aber wollte man nicht ziehen.
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