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Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Regulierung von Managergehältern

“Die Bonuszahlungen von Bankern sollen auf höchstens das Doppelte der Fixbezüge begrenzt werden. Darauf haben sich Vertreter der EU und der Mitgliedstaaten Ende Februar 2013 geeinigt.” (Jochen Zimmermann: Managergehälter: Banker-Boni deckeln. – Kommentar des Wirtschaftsdienst 3/2013)

Tarifeinheit oder Tarifpluralität (Zeitgespräch)

“Die arbeitsgerichtliche Rechtsprechung der jüngeren Vergangenheit hat die Voraussetzung für mehr Tarifpluralität geschaffen. Im Zuge aktueller Tarifkonflikte im Luftverkehr wird die Macht von Spartengewerkschaften stark kritisiert. Für eine gesetzliche Einhegung der Tarifpluralität sprechen sich die Autoren nicht aus, obwohl die Tarifkonflikte mittlerweile schärfer sind und deren Lösung schwieriger.” (Zeitgespräch mit Christoph M. Schmidt, Ronald Bachmann, Hagen Lesch, Lea M. Petters, Justus Haucap)

Lesen Sie weiter im Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst 5/2012

Tariflohnerhöhungen: Pro und Contra

In diesem Jahr 2012 stehen bedeutende Tarifverhandlungen an, und es zeigt sich bereits anhand ihrer Forderungen, dass die Gewerkschaften teilweise merklich höhere Lohnsteigerungen als in den vergangenen Jahren anstreben. Sie erhalten hierfür im Vergleich zu früher erheblich mehr Rückenwind; zumeist mit Verweisen auf lange Jahre der Lohnzurückhaltung und auf die gute Gewinnlage der Unternehmen.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 3/2012

Beschäftigungsmodell Deutschland

Der amerikanische Nobelpreisträger Robert Solow hat in einer von ihm initiierten international vergleichenden Untersuchung zum Niedriglohnsektor festgestellt, dass es “a low road and a high road” zu mehr Beschäftigung gebe.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 3/2011

Angleichung der Löhne in der Eurozone

Soviel Unterstützung vor einer Lohnrunde haben die Gewerkschaften schon lange nicht mehr erhalten. Diesmal kommt Zuspruch sogar von Mainstream-Ökonomen und konservativen Politikern vor allem aus dem Ausland.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 9/2010

Arbeitsmarkt und Wettbewerb auf Produktmärkten

Die Monopolkommission hat sich mit den wettbewerblichen Auswirkungen des deutschen Tarifsystems auf die nachgelagerten Produktmärkte beschäftigt. Untersucht wurden zum einen die Auswirkungen, die von Allgemeinverbindlicherklärungen und der Festsetzung von Mindestlöhnen auf Produktmärkte ausgehen. […] Aufgrund der erheblichen wettbewerblichen Missbrauchsgefahr von Allgemeinverbindlicherklärungen befürwortet die Monopolkommission aus ordnungspolitischer Sicht eine starke Einschränkung dieser […].

Zum anderen hat die Monopolkommission das Phänomen der Spartengewerkschaften analysiert. […] Dringliche Aufgabe des Gesetzgebers und der Arbeitsgerichtsbarkeit ist die Entwicklung von Instrumenten zur Einhegung der faktisch bereits wirksamen Tarifpluralität.

(Auszüge aus der Pressemitteilung der Monopolkommission, 18. Gutachten der Monopolkommission vom 14. Juli 2010).

Nach welchen Regeln werden Arbeitsleistungen vergütet?

Die aktuelle Diskussion über zu hohe Managergehälter am oberen und zu niedrige Löhne am unteren Ende der Gehaltsskala führt zu den Grundregeln der Lohnbildung. In der ökonomischen Theorie stehen dabei vor allem individuelle Produktivitätsunterschiede als Ursache von Lohnunterschieden im Vordergrund. Wenig – wie einige Ökonomen finden zu wenig – wird dabei auf die Machtstrukturen auf dem Arbeitsmarkt geachtet.

Bestellen Sie das Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst 4/2010

Moderater Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst

Von der ursprünglichen 5%-Forderung, mit der die Gewerkschaften in die Tarifverhandlungen mit dem Bund und den Kommunen hineingegangen waren, ist nicht viel übrig geblieben. Die Entgelte werden in drei Stufen, gestreckt über 26 Monate, um insgesamt 2,3% angehoben.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 3/2010

Mindestlohn in Deutschland!?

2. aktualisierte Fassung von April.2012

Die CDU hat im Frühjahr 2012 unter Leitung der Arbeitsministerin Ursula von der Leyen eine Vorschlag zur Einführung und Ausgestaltung eines Mindestlohns in Deutschland ausgearbeitet (Interview).

TV-Duell Merkel-Steinmeier Teil 2: Mindestlöhne in Deutschland!?

Mindestlöhne waren ein zentrales, wirtschaftspolitisches Thema im einzigen TV-Duell der beiden KanzlerkandidatInnen vor der Bundestagswahl am 27. September 2009. Während sich beide Kontrahenten in der generellen Richtung einig waren, die Einführung von Lohnuntergrenzen als richtig und sinnvoll ansahen, war der zentrale Streitpunkt deren flächendeckende Einführung. Für Amtsinhaberin Angela Merkel sind die jetzt geltenden, nur einige Branchen umfassenden, Mindestlohnregelungen ausreichend. Herausforderer Frank-Walter Steinmeier forderte indirekt einen branchenübergreifenden, generellen Mindestlohn, durch seinen Hinweis auf die Existenzsicherungsfunktion von Erwerbsarbeit.

Welche Auswirkungen haben flächendeckende Mindestlöhne in Deutschland? Dies ist Thema der nachfolgenden Literaturzusammenstellung.