Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Der Beitrag einer an die Klimaveränderung angepassten Landwirtschaft zur Nahrungsmittelversorgung

Selected for the Global Economic Symposium 2012

“With a world population that is expected to grow from currently about 6.9 billion to 9.2 billion by 2050, as well as changing lifestyles and consumption patterns towards more protein containing diets, the Food and Agricultural Organization (FAO) estimates that meeting the world’s food demand requires a 70 percent increase in total agricultural production.

Land productivity considerably increased over the last 6 decades, since in this period the food production was doubled while agricultural land only increased by 10%. However, agricultural yields as well as production stability is threatened by changes in precipitation, temperature and extreme weather events under climate change. Regions with already low and stagnant agricultural productivity and therefore high risk of food insecurity like large parts of Africa are expected to be the most affected ones.

Reform der EU-Agrarpolitik

2. Aktualisierte Fassung  Mai 2013  von Joachim Michael

 

“Seit drei Jahren bereits herrscht im Brüsseler Kreißsaal heftiges Treiben, und alle warten gebannt darauf, dass die EU-Agrarpolitik für die Zeit von 2014 bis 2020 endlich das Licht der Welt erblickt. Wagenladungen von Dokumenten wurden produziert, Sitzungen über Sitzungen abgehalten, Experten und Lobbyisten in großer Zahl gehört, Medien von allen Seiten mit Propaganda versorgt.” (Stefan Tangermann: EU-Agrarpolitik : Der Berg gebiert eine Maus, In: Kommentar des Wirtschaftsdienst 4/2013)

 

“Die EU-Kommission legte im Oktober 2011 einen Vorschlag zum siebenjährigen Finanzplan der EU und damit zu den finanziellen Grundlagen der EU-Agrarpolitik für den Zeitraum 2014 bis 2020 vor. Über den Finanzrahmen wird einstimmig im Ministerrat entschieden; einzelne Länder sind kaum bereit, auf bisherige Vorteile zu verzichten.” (Ulrich Koester, In: Kommentar des Wirtschaftsdienst 5/2012, S. 289).

Wettrennen um die weltweiten landwirtschaftlichen Anbauflächen (land grabs)

Selected for the Global Economic Symposium 2011

It is becoming increasingly difficult to satisfy the rising global demand for agricultural products in a sustainable manner. Climate change, a rising world population with changing diets, increasing urbanization and industrialization, and a rising production of non-food crops all raise the global demand for agricultural land. How can we bring population growth, food consumption patterns, climate patterns, and land use into a sustainable equilibrium? What international trade arrangements, environmental policies, nutritional trajectories and land use patterns are required for this purpose?

Europäische Agrarpolitik und die Beratungsresistenz der Politiker

In Brüssel wird zurzeit der EU-Finanzrahmen für den Zeitraum 2014-2020 geplant. Von besonderer Bedeutung sind die Ausgaben für die Agrar- und Fischereipolitik. Diese Politik beanspruchte bisher 58 Mrd. Euro bzw. 47,4% des EU-Haushalts. Nach der vorliegenden Haushaltsplanung soll der Anteil bis 2020 auf 39% sinken.

Lesen Sie weiter im Leitartikeldes Wirtschaftsdienst 8/2011

Nahrungsmittelvolatilität und Landwirtschaft

Zum ersten Mal fand im Juni eine Tagung der Agrarminister der G20 zum Thema der Volatilität der Nahrungsmittelpreise statt. Als Ergebnis dieser Ministerkonferenz ist ein Aktionsplan „Nahrungsmittelpreisvolatilität und Landwirtschaft“ verabschiedet worden, der Handlungsfelder der Politik benennt und zum Teil konkrete Politikmaßnahmen vorschlägt, um den negativen Auswirkungen der Volatilität auf Agrarmärkten zu begegnen.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 7/2011

Hausse auf den Agrar-Rohstoffmärkten

Die Reaktion der Medien und der Fachöffentlichkeit auf rasant steigende Agrarrohstoffpreise wiederholt sich: Wie bereits vor drei Jahren werden auch heute die Machenschaften windiger Finanzjongleure für den schnellen Preisanstieg und das Verharren der Preise auf hohem Niveau verantwortlich gemacht.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 9/2010

Befriedigung der zunehmenden weltweiten Lebensmittelnachfrage

Selected for the Global Economic Symposium 2010

It is becoming increasingly difficult to satisfy the rising global demand for food in a sustainable manner. A number of reasons contribute to the uncertainty in our ability to meet the food demand of an increasing world population: the average living standard of the population is rising, land use is shifting from agriculture to urban and industrial uses, the production of nonfood crops for bio-fuels is on the rise, investments in increasing agricultural productivity are growing slowly, water and arable land are increasingly becoming scarce and global warming is making it more difficult to produce food in various poor countries. Moreover, the food price crisis of 2008 added fuel to the fire and put food security on top of the policy agenda.

At the heart of the food security agenda lies water scarcity as irrigated agriculture accounts for 50 percent of the total crop production in the World. Many countries, especially in North-Africa, Near East and East Asia have already reached critical levels of water scarcity, which is expected to get worse with the forces mentioned above.

Leibniz-Woche der Biodiversität: ökonomische Aspekte von Biodiversität

Als einen maßgeblichen Beitrag zum Wissenschaftsjahr 2009 stellen Forscherinnen und Forscher der Leibniz-Gemeinschaft in der Leibniz-Woche der Biodiversität vom 14. bis zum 19. September bundesweit ihre Arbeiten zu diesem facettenreichen Thema vor.
Die Vielfalt der Biodiversitätsforschung, die in der Leibniz-Gemeinschaft unter der Prämisse “Erforschen – Erklären – Erhalten” steht, spiegelt sich in so unterschiedlichen Themen wie Folgen des Klimawandels, Artenvielfalt (invasive wie bedrohte Arten inbegriffen), Gewässerschutz, Tropenmedizin, Land- und Bodennutzung wider, die der Öffentlichkeit in den Instituten und Forschungsmuseen der Forschungsgemeinschaft in unterschiedlichster Form präsentiert werden.
Auch die wirtschaftswissenschaftliche Forschung nimmt sich des Themas an: beispielsweise werden Kosten und Nutzen der Biodiversität in der Agrar- und Umweltökonomik und im Ressourcenmanagement abgewogen; die Wahrung von Immaterialgüterrechten bei der Nutzung genetischer Vielfalt in der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung ist ebenso ein Thema wie die Bedeutung der Artenvielfalt für eine nachhaltige Entwicklung – auch im Zeichen des Klimawandels.
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl aktueller, in den Jahren 2008 und 2009 erschienener Publikationen aus der Datenbank ECONIS der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft.

Milchpreise: Forderung der Milchbauern begründet?

Milchbauern klagen, demonstrieren und setzen Politiker unter Druck. Es ist nichts Außergewöhnliches, dass Interessenvertreter politische Entscheidungen zu ihren Gunsten durchsetzen wollen.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 6/2009

Kontroverse um die grüne Gentechnik

Kurz nachdem Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner den Anbau der umstrittenen Genmaissorte MON 810 in Deutschland verboten hatte, genehmigte sie den Anbau der Genkartoffel Amflora zu industriellen Zwecken im Versuchsanbau.
Beide Entscheidungen sind umstritten – je nach Standpunkt von Politik, Verbraucherorganisationen, Umweltschützern und Industrie werden sie kritisiert bzw. begrüßt; sie haben nicht nur in der CDU/CSU die Kontroverse über die Zukunft der grünen Gentechnik in Deutschland neu entfacht.