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Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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US-Wahl: gigantische wirtschaftspolitische Herausforderungen

“Die USA haben gewählt; die Amerikaner haben sich entschlossen, dem amtierenden Präsidenten Barack Obama noch einmal eine Chance zu geben. Zufrieden sind sie zwar nicht mit den wirtschaftlichen Fortschritten in den vergangenen vier Jahren. Dies zeigten die Umfragen vor den Wahlen deutlich. Die Mehrheit war jedoch der Meinung, dass Obama die besseren Rezepte hat, um die gigantischen Probleme der USA zu meistern.” (Stormy-Annika Mildner im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 11/2012)

Energieressourcen in der Arktis

Selected for the Global Economic Symposium 2012

“As temperatures rise in the course of a changing climate, Arctic sea ice melts. As a consequence,the once ice-covered Arctic Ocean becomes more and more accessible, with implications for various economic sectors. Especially the oil and gas resources below the seafloor whet the appetite of the littoral states—Canada, the US, Russia, Norway and Denmark—and also outsiders like China or the European Union develop or rethink their Arctic strategies. A race for claiming large parts of the Arctic Ocean’s seafloor has begun.

Syrien – Ökonomische Problemlagen und Analysen

Der Aufstand in Syrien scheint nach 16 Monaten in die entscheidende Phase eingetreten zu sein. Nachdem bereits im ganzen Land gekämpft wird, hat der Aufstand seit einigen Tagen auch Damaskus erreicht. Unabhängig vom Ausgang der Kämpfe ist Syrien mit einer Reihe von ökonomischen Problemlagen konfrontiert, die entsprechende Wirtschaftsreformen erfordern.

Die wirtschaftliche Entwicklung Russlands – Rückblick und Ausblick

Wladimir Putin gewinnt 2012 die Präsidentenwahl in Russland mit 63,6 % der Stimmen und kehrt zum dritten Mal in den Kreml zurück. Wie wird sich Russland weiter entwickeln? In unserer Literaturzusammenstellung finden Sie aktuelle Publikationen zur wirtschaftlichen Entwicklung Russlands.

Die griechische Tragödie – Eine unendliche Geschichte!?

3. aktualisierte Fassung von Mai 2012

Die Parlamentswahl in Griechenland (06.05.12) stand ganz im Zeichen der momentanen griechischen Staatsschuldenkrise. Die Regierungsparteien, die einen harten Sparkurs vertreten, wurden vom Wähler abgestraft, während gleichzeitig die parlamentarischen Ränder, die allesamt die bisherige Regierungspolitik ablehnen, gestärkt worden sind. Doch wie geht es in Griechenland jetzt weiter? Wo liegen die zukünftigen makroökonomischen Probleme des griechischen Staates?

Das Damoklesschwert eines drohenden Staatsbankrotts, dessen Ursachen und vor allem die daraus erwachsenen möglichen Folgen für die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, insbesondere die wirtschaftspolitischen Steuerungsversuche, stehen im Mittelpunkt der nachfolgenden Literaturzusammenstellung (Zeitraum 2011-2012).

Griechenland und die EU

Nach langem Hin und Her haben sich die europäischen Staaten auf einen erneuten Versuch zur Rettung Griechenlands geeinigt. Man hoffte, durch die Einigung die Märkte zu beruhigen, damit ein Übergreifen auf andere Staaten zu vermeiden und Griechenland und den finanzierenden Finanzinstituten etwas zusätzliche Luft verschafft zu haben.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 8/2011

Aufstand in Libyen – Ökonomische Problemlagen

Nach den erfolgreichen Umstürzen in Tunesien und Ägypten sowie massiven Protesten u. a. in Bahrein und dem Jemen wankt nun auch das Regime in Libyen. Der seit Mitte Februar 2011 andauernde Bürgerkrieg nimmt an Heftigkeit zu und noch ist nicht zu sagen, welchen Ausgang die Proteste nehmen werden.

Ägypten

Seit Tagen demonstrieren die Menschen in Ägypten und verlangen den Rücktritt von Präsident Hosni Mubarak. Der Aufstand hat viele Ursachen. Neben den zentralen Forderungen nach Demokratie, Einhaltung der Menschenrechte, Korruptionsbekämpfung und Meinungsfreiheit beklagen viele Ägypter Armut, Arbeitslosigkeit und steigende Preise. Die gut ausgebildete junge Generation sieht keine Zukunftsperspektiven.

USA nach der Wahl

Amerika geht es schlecht. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich von rund 7 Mio. im Jahr 2007 auf 14,8 Mio. im Oktober 2010 in kurzer Zeit verdoppelt. Obwohl die aktuellen wirtschaftlichen Probleme eine lange Geschichte haben und Rezession und Finanzmarktkrise vor seinem Amtsantritt ausgebrochen waren, wird Barak Obama in der amerikanischen Öffentlichkeit für die Folgen verantwortlich gemacht.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 11/2010

Island: Wirtschaftswunder und Finanzkrise

Auf Island sprudeln derzeit nicht nur die Geysire, in dem im Nordatlantik gelegenen, von knapp 320.000 Einwohnern bewohnten Inselstaat ist auch die Finanzmarktblase früh und folgenschwer geplatzt. Das kleinste selbständige Währungssystem der Welt, für das als Mitglied der Europäischen Freihandelsassoziation Efta die Freizügigkeitsregeln der EU voll gelten, hatte sich den internationalen Kapitalströmen geöffnet, ohne über ein ausreichendes Regulierungsinstrumentarium zu verfügen. Die drei großen isländischen Banken lockten mit hohen Zinsversprechen ausländische Anleger ins Land, ohne sich an den Einlagensicherungsfonds der entsprechenden Länder zu beteiligen. Einhergehend mit der Bankenexpansion vollzog sich eine kreditfinanzierte Investitionswelle von isländischen Verbrauchern und Firmen im In- und Ausland.

Das Land des praktizierten Elfenglaubens schien ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten geworden zu sein…

Inzwischen sind die Banken verstaatlicht, die Inflationsrate ist hoch, das BIP sinkt ebenso dramatisch wie das Haushaltsdefizit groß ist. Der internationale Währungsfonds IWF hat – verbunden mit Auflagen zur Sanierung des Finanzsystems – ein Hilfspaket beschlossen. Die Auszahlung weiterer Kredittranchen ist zurzeit jedoch blockert, da die selbst teilweise hoch verschuldeten und arbeitslosen Isländer in einem Referendum mit großer Mehrheit ein Entschuldungs-Abkommen abgelehnt haben, das die Rückzahlung von 3,9 Milliarden Euro an die Gläubigerländer der Internetbank Icesave Niederlande und Großbritannien regeln sollte.