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Schurkenhändler – Nick Leeson, John Rusnak, Jérôme Kerviel und Co.

Rogue Trader (dt. “Schurkenhändler”) sind Börsenmakler, die häufig millionen- bzw. milliardenschwere Verluste für ihre Kunden bzw. Institutionen verursachen. Der Rogue Trader agiert fast immer allein, er benutzt das Geld anderer und tätigt dabei zumeist sehr risikobehaftete Investitionen. Meistens werden die Risiken, die der Rogue Trader eingehen muss, um seine Spekulationen weiterzuführen oder abzusichern, immer risikoreicher, bis irgendwann ein Punkt erreicht ist, bei dem ihm dies nicht mehr gelingt und er auffliegt. Bekannte Rogue Trader sind: Nick Leeson, John Rusnack und Jérôme Kerviel.

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Produktpiraterie – Spezial Pharmazeutische Industrie

Beim Kampf gegen Medikamentenplagiate geht es nicht nur um wirtschaftliche Schäden für die Hersteller. Die teils erheblichen qualitativen Mängel der gefälschten Pillen gefährden die Gesundheit der Patienten. Wir haben heute ein Spezial Pharmazeutische Industrie zusammengestellt, das sowohl volkswirtschaftliche als auch betriebswirtschaftliche Aspekte des Themas abdeckt.

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DSK, Kachelmann, Polanski und Kriminalitätsökonomik

Die Verhaftung von Dominique Strauss-Kahn fand auch einen Widerhall in einigen ökonomischen Blogs.  Im Blog Freakonomics wurde die moralische Seite belichtet und im Blog Free exchange der Fall mikroökonomisch andiskutiert.

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Korruptionsbekämpfung

Nach einer kürzlich veröffentlichen Studie von Transparency International sind 70% der Deutschen der Auffassung, die Korruption in Deutschland habe in den letzten drei Jahren zugenommen. Lediglich 21% erachten die Maßnahmen der Bundesregierung zur Korruptionsbekämpfung als effektiv.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 1/2011

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Menschenhandel beenden

Selected for the Global Economic Symposium 2010

The exploitation and trafficking of men, women and children is a humanitarian problem of global scale. At least 12 million people worldwide are trapped in conditions of forced labor, a fifth of these are being exploited as a result of human trafficking. These forms of modern day slavery have become one of the most profitable and most horrifying businesses in the world. Human trafficking and coerced labor is said to be the fastest growing source of income for organized crime and its third most important, exceeded only by drugs and arms trade. A fundamental reason for trafficking and exploitation is the demand for cheap workers and prostitutes in both developing and developed countries. At the same time, there are millions of poor and vulnerable people who are willing to depart and seek a better life abroad. But, with closed borders, there are only few legal job opportunities in destination countries. This situation has created a breeding ground for smugglers, traffickers and exploitative employers willing to use force or restraint to make a profit.

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Der Internetkriminalität entgegentreten

Selected for the Global Economic Symposium 2010

Cybercrime is now the fastest growing sector of cross-border organized crime. In 2009, reported losses in the US stood at $560 million up from $265 million the previous year. This figure represents the tip of the iceberg for actual global losses, but the rate of increase is consistent in other countries. According to Verizon, industrial espionage accounts for 35% of malware and hacking activity on the web. The last year has seen a deepening relationship between governments worldwide and companies like Google perceived now as strategic economic and security assets.

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Produktpiraterie - Aktualisierung

5. aktualisierter Überblick Juli 2011

Zum wiederholten Mal aktualisieren wir unsere Literaturliste mit Studien und Veröffentlichungen zum Thema Produktpiraterie. Der Trend zur Fälschung hält unvermindert an und Unternehmen stehen vor der Herausforderung, sich präventiv zu schützen oder gegen den Handel der Plagiate zu wehren. Verhaltensanalysen zeigen aber auch, dass Konsumenten gern zur Billigkopie greifen. Mit der Wanderausstellung “Schöner Schein – Dunkler Schatten” vom APM – Arbeitskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie e.V. – wird bundesweit verbrauchernah aufgeklärt.

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Globalisierung und Wirtschaftskriminalität: Nimmt die Korruption in Deutschland zu?

Nehmen durch die Globalisierung die Wirtschaftskriminalität und damit die Korruption in Deutschland zu?  Dieser Frage widmet sich eine Vortragsveranstaltung mit Podiumsdiskussion am Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel.
Diese Literaturübersicht thematisiert neben dem Einfluss von Korruption in Deutschland auch verwandte Themenbereiche, wie Fragen der Unternehmensethik, der Normbefolgung oder auch Problemlagen beim so genannten Whistleblowing. Als Anreicherung der Thematik werden zudem Fallbeispiele für korruptes Verhalten, die in der jüngsten Vergangenheit in der Wirtschaft stattgefunden haben, aufgeführt (Siemens, Deutsche Bahn).

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White Collar Crime Teil 4: Reputationsrisiken

Firmeninterne Betrugsbekämpfung, Compliance-Management, etc. dienen nicht nur der Aufrechterhaltung allgemeiner unternehmensethischer Grundsätze und der Vermeidung von illegalem Handeln, sondern zielen auch und vor allem auf das öffentliche Image bei Verbrauchern, Geschäftskunden und Medien. Denn ist die Reputation erst einmal verspielt, wird die Wiedererlangung ein sehr teurer und langwieriger Prozess, den das Unternehmen im schlimmsten Fall nicht mehr überlebt. Nicht umsonst gilt das Reputationsrisiko als “risk of risks“.

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White Collar Crime Teil 3: Whistleblowing

Gesetzesverstöße – wie z.B. Betrug -, die in Unternehmen vorkommen können, sind häufig von außen nicht erkennbar und müssen erst aufgedeckt werden, ehe sie wahrgenommen und geahndet werden können. Das geschieht oft erst mit einiger Zeitverzögerung, besonders wenn die Aufklärung von Mitarbeitern vorgenommen wird.

Der Begriff des “Whistleblowers” entstammt dem anglo-amerikanischen Rechtssystem und bezeichnet einen Informanten, der rechtliche Verstöße oder Missstände in seiner Firma an die Öffentlichkeit bringt. Als Arbeitnehmer befindet er sich dabei in einem Konflikt zwischen seiner Loyalitätspflicht und seinem Gewissen. Ähnliches gilt z.B. für externe Rechnungsprüfer eines Unternehmens.

In Großbritannien und den USA gibt es eine auf das Whistleblowing bezogene Gesetzgebung, in Deutschland ist der Tatbestand bisher nicht gesetzlich geregelt.

Unter den angegebene Weblinks finden sich weiterführende Informationen zum Thema.

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