Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Der Vater der Motivforschung – Ernest Dichter

Anders als im mainstream der statistisch orientierten Marktforschung nach dem Zweiten Weltkrieg üblich, betrachtete Ernest Dichter den Markt nicht länger aus Sicht der Hersteller, sondern stellte die verborgenen, sich in Kaufentscheidungen manifestierenden Wünsche der Konsumenten in den Mittelpunkt seiner Analysen. Durch seinen psychoanalytischen Hintergrund geschult, betonte er die Rolle und Bedeutung unbewusster Motive für Kaufentscheidungen und reformulierte psychoanalytische Konzepte für die Marktforschung und das Marketing. Die latenten Motive der Verbraucher gelten als wirkmächtiger Antrieb des Handelns. Dabei etablierte Dichter Methoden aus der klinischen Psychologie in der Marktforschung, zum Beispiel die auch heute noch viel verwendeten projektiven Verfahren. (Quelle: Wikipedia)

Weihnachten 2012 – Fröhliches Konsumieren!

 

Den größten Anteil am Jahresend-Konsumrausch nehmen die Weihnachtsgeschenke ein.  Geschenke sind eine Art “fremdbestimmten” Konsums, die  nur selten in der Wirtschaftsforschung analysiert werden. Dennoch haben Ökonomen sich auch darüber einige Gedanken gemacht. Und deshalb steht das Thema bei der diesjährigen Weihnachts-Literaturauswahl im Mittelpunkt.

Zielgruppe Senioren – Marketing für die Generation 50plus!

Zahlreiche Publikationen behandeln das Thema Marketing für die so genannten Silver Ager. Da Menschen dazu neigen, sich selbst nicht als alt einzuschätzen sollte das Marketing den Aspekt altersgerecht nicht zu sehr betonen.

Wie aber kann erfolgreiches Marketing aussehen? Wie verhält sich die Zielgruppe 50plus?

Hersteller- vs. Handelsmarke: Strategien für den Einzelhandel

Angesichts gesättigter Konsumgütermärkte und allgegenwärtiger Präsenz von Herstellermarken stellt die Handelsmarke eine Option zur Positionierung des Einzelhandel dar. Was bringen die verschiedenen Formen der Handelsmarken und wann greifen Konsumenten zum Billigprodukt?

Cause-Related Marketing – wie gut funktioniert Werbung mit wohltätigem Nebeneffekt?

Unternehmen nutzen Kooperationen mit Nonprofit-Organisationen, um ihr soziales Image aufzubessern. Mit jedem Kauf eines Produktes wird ein wohltätiges Projekt unterstützt. Mit jedem Bier ein Stück Regenwald gerettet, mit jeder Windel ein Kind in einem Entwicklungsland geimpft…

Wie ist eine solche Kooperation unter ethischen Gesichtspunkten zu bewerten und in welcher Form beeinflusst sie Wahrnehmung sowie Kauf- und Spendenverhalten der Verbraucher ?

Alle Jahre wieder Weihnachten

Alle Jahre wieder zeigt sich Weihnachten als das wirtschaftlich herausragendste Einzelereignis. Branchen wie Einzelhandel, Spielwarenproduzenten und Luxusgüterhersteller erzielen einen Großteil ihres Umsatzes, manche Konsumenten verfallen in einen Kaufrausch. Die Ausstrahlung von Weihnachten hat inzwischen auch Länder erreicht, die nicht christlich geprägt sind.

Abseits von diesen bekannten Zusammenhängen enthält die folgende Literaturübersicht einige ökonomische Themenstellungen, die – manchmal nicht ganz ernstgemeint – von Weihnachten angeregt worden sind.

Produktpiraterie – Spezial Musik- und Filmindustrie

Seit Jahren berichten die Medien über hohe wirtschaftliche Schäden durch die Verbreitung illegaler Kopien von Musik- und Filmprodukten. Unsere Literaturliste bietet Ihnen diverse Titel zu diesem Thema.

Im Unterschied zur originalgetreuen Nachbildung von Produkten ist das Kopieren von Musik- und Filmen zum privaten Gebrauch in engen Grenzen nach wie erlaubt erlaubt.

Kulturelle Unterschiede im Konsumentenverhalten

Der technische Fortschritt treibt die Globalisierung voran. Menschen aller Nationen tauschen sich über soziale Netzwerke im Internet aus. Konsumbedürfnisse scheinen sich anzugleichen. Dennoch bleibt der globale Verbraucher eine Illusion. Das Konsumentenverhalten weist international bedeutende kulturelle Unterschiede auf, deren Berücksichtigung bei der Entwicklung einer globalen Marketingstrategie unverzichtbar ist.
Kulturwissenschaftler – Edward T. Hall in den 60ern und Geert Hofstede in den 70ern – haben Kulturdimensionen identifiziert auf deren Basis interkulturell verschiedene Verhaltensweisen erklärt werden.

Globale Marken im Spannungsfeld zwischen lokalen Bedürfnissen und Standardisierung

Will man den Wert einer Marke maximieren, führt in Zeiten der Globalsierung kein Weg an der Schaffung einer globalen Marke vorbei. Doch sind die Bedürfnisse der Verbraucher verschiedener als die globale Welt uns glauben lassen will.

Was musss man tun, um eine erfolgreiche Weltmarke zu schaffen? Wie weit muss man eine Marke an lokale Verbraucherbedürfnisse anpassen und welchen Stellenwert haben globale Marken bei Verbrauchern?

Out-of-stock Situationen – mögliche Konsequenzen und Präventionsstrategien

Die Maxime der betrieblichen Lagerhaltung ist die Minimierung der Kosten. Sicherheitsbestände werden reduziert, Produktionskapazitäten heruntergefahren und maximal ausgelastet – auf Supply Chain Risiken und Nachfrageschwankungen kann nur spät reagiert werden. Out-of-stock (OOS) im Einzelhandel und Umsatzverluste sind die Folge.

Welche Konsequenzen hat es, wenn der Konsument sein Produkt im Regal nicht vorfindet? Wie groß ist – da Markenunterschiede immer geringer werden – die Gefahr, den loyalen Kunden für immer an die Konkurrenz zu verlieren? Kann man trotz knapper Warendisposition Regallücken vermeiden?