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Chefökonomen vom IWF: Asche auf unser Haupt

Im Blog “Free Exchange” kommentiert der “The Economist” ein Papier des Chefökonomen Oliver Blanchard vom Internationalen Währungsfonds unter dem Titel

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Wirken die Konjunkturpakete? Die Verwendung der Mittel in Deutschland

Nach dem kontroversen öffentlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Diskurs über die Wirksamkeit von Konjunkturprogrammen am Jahresanfang (2009), existieren nun bereits erste Studien und Analysen über die Mittelverwendung aus den Konjunkturpaketen. Diese Literaturübersicht fokussiert auf die Situation in Deutschland.

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Konjunkturpaket II: Automatische Stabilisatoren und diskretionäre Politik in Deutschland

Der zögerliche Mittelabruf aus dem Konjunkturpaket II, welches am 25. Februar diesen Jahres verabschiedet worden ist, lassen ein halbes Jahr später, im Zeichen einer leichten konjunkturellen Erholung, an dem Erfolg dieser konjunkturpolitischen Maßnahme erste Zweifel aufkommen (vgl. Bundesrechnungshof, 23.08.09 auf welt.de).

Das Konjunkturpaket II ist ein typisches Beispiel für eine diskretionäre Politik. Bedingt durch den parlamentarischen/administrativen Entscheidungsprozess treten hierbei zeitliche Verzögerungen auf, die die eigentliche, prozyklische Wirkung der beschlossenen geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen bremsen, schlechtestenfalls sogar umkehren (vgl. Vahlens Großes Wirtschaftslexikon, 1994: 462).

Im Gegensatz dazu steht die sofortige Wirkung der sogenannten Automatischen Stabilisatoren. Sie bezeichnen einen Mechanismus, der ohne staatliche Einflussnahme (automatisch) auf konjunkturelle Veränderungen reagiert und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage entsprechend (stabilisierend) anpasst. Beispiele hierfür sind die Einkommensteuer und die Arbeitslosenversicherung (ebd.: 175f.).

Diese Literaturübersicht thematisiert die zwei beschrieben, konjunkturellen Phänomene am Beispiel Deutschlands.

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