Themenübersicht

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Kinderraten und Familienpolitik – Ein internationaler Vergleich

“In der Diskussion über sinkende Geburtenzahlen und steigende Erwerbstätigenquoten von Frauen rücken zunehmend die sozialstaatliche Steuerung und Organisation von Familien- und Erwerbsarbeit in den Fokus des politischen und wissenschaftlichen Interesses. Dabei verdeckt die traditionelle Annahme des Prinzips „Kinder oder Karriere“, welches eine Unvereinbarkeit zwischen Erwerbs- und Familienarbeit signalisiert, häufig einen komplexen, wohlfahrtsstaats-spezifischen Wirkungsmechanismus. Die Entscheidung von Paaren für oder gegen ein Kind wird immer innerhalb eines spezifischen familienpolitischen Dreiecks getroffen. Dieses setzt sich aus den wohlfahrtsstaatlichen familienpolitischen Maßnahmen, der weiblichen Erwerbsneigung/-tätigenquote und der Realisierung des Kinderwunsches zusammen” (Groß 2007).

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Frühkindliche Bildungsinvestitionen – Humankapitalerwerb im Vorschulalter

Die öffentliche Diskussion um den von Sozialministerin Ursula von der Leyen vorgeschlagenen Bildungs-Chip und die seit Pisa sehr viel mehr in den Fokus gerückte Vorschulerziehung zeigen, dass inzwischen erkannt wurde, wie wichtig Investitionen in die Fähigkeiten von Kindern schon im Vorschulalter sind.

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Mehr Kindergeld oder bessere Betreuung?

Das DIW plädiert in einer neuen Studie für den Ausbau der Kinderbetreuung statt einer Erhöhung des Kindergeldes, da dadurch gleich zwei Ziele auf einmal erreicht würden: die Erhöhung der Geburtenrate und die Erhöhung der Erwerbsbeteilungsquote von Frauen.

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Auswirkungen des Elterngeldes in Deutschland

Die von der schwarz-gelben Regierungskoalition geplante Kürzung des Elterngeldes steht massiv in der öffentlichen Kritik. Der Hauptvorwurf besteht vor allem in der sozialen Unausgewogenheit der zu erwartenden Sparmassnahme. Während Gutverdiener nur geringe Abschläge im Leistungsniveau zu befürchten haben, soll das Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger und sogenannte Aufstocker gestrichen bzw. einschneidend gekürzt werden.

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Kinderbetreuung in Deutschland

Die Zahl der angebotenen Kinderbetreuungsplätze steigt schon seit einigen Jahren. Im gleichen Zeitraum ist ebenfalls ein Anstieg der Nachfrage an entsprechenden Betreuungsmöglichkeiten für Kinder aller Alterspruppen bis zum Schulpflichtalter zu verzeichnen. Es ist damit zu rechnen, dass die Nachfrage weiter zunehmen wird. Dies ist die zentrale Erkenntnis einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung.

Bis 2013 sollen für 35% der Kinder unter drei Jahren entsprechende Betreuungsangebote zur Verfügung stehen. Während aktuell Mütter und Väter ab dem dritten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz haben, wird dieser Anspruch ab 2013 auf alle Kinder über einem Jahr ausgedehnt.

Diese Literaturübersicht stellt den Stand der Kinderbetreuung in Deutschland dar und thematisiert damit zusammenhängende Problemkomplexe.

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Mehr Geld für Kinder?! – Zur aktuellen verfassungsrechtlichen Prüfung der Hartz-IV-Sätze

Sind 60, 70 oder 80 Prozent des aktuellen Hartz-IV-Regelsatzes (359 Euro) für Kinder ausreichend? Dieser Frage stellt sich seit gestern das Verfassungsgericht in Karlsruhe. Obwohl die Verhandlungen erst begonnen haben, findet in der deutschen Öffentlichkeit bereits ein breiter Diskurs über die Höhe des Existenzminimums für Kinder statt. Auf der einen Seite fordern u. a. Sozialverbände und Gewerkschaften eine deutliche Anhebung der Hartz-IV-Leistungen für Kinder, auf der anderen Seite warnen Ökonomen und Politiker vor den negativen arbeitsmarktspezifischen Anreizwirkungen für ALG-II-Familien.

Diese Literaturübersicht widmet sich einerseits dem Thema Kinderarmut in Deutschland und zeigt auf der anderen Seite die gerechtigkeitsspezifischen und ethischen Problemlagen von existenzsichernden Sozialleistungen auf.

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Teilzeiterwerbstätigkeit von Frauen in Deutschland – Ausmaß und Gründe

Befinden sich die Mütter in Deutschland in einer „Teilzeitfalle“, (vgl. DIW-Studie von Eva Berger, 2009)?

Die Aufnahme einer Teilzeitbeschäftigung gilt für viele Frauen als Chance, den gemeinsamen partnerschaftlichen Kinderwunsch und das eigene Erwerbsbedürfnis miteinander zu vereinbaren. Aber gerade diese Form der Erwerbstätigkeit birgt nicht nur Chancen, sondern auch Risiken: geringerer Verdienst und damit eine niedrigere, of unzureichende soziale Absicherung sowie fehlende berufliche Aufstiegsmöglichkeiten. Daraus resultiert eine geringere Lebenszufriedenheit von Müttern, die Teilzeit arbeiten gegenüber Vollzeit tätigen Frauen (Berger 2009, Trzcinski/ Holst 2003).

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