Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Ablaufplanung in Krankenhäusern

Die Ökonomisierung des Gesundheitswesen hat schon lange die Krankenhäuser in Deutschland und anderen Länder erreicht. Der Druck, Ablaufprozesse in Kliniken stetig zu verbessern, nimmt immer mehr zu. Bestimmte Prozesse wie die Patientendurchleitung, die Bettenbelegung, die OP-Raumbelegung, die Schichtdiensteinteilung des medizinischen Personals und des Pflegepersonals sowie Vorhersagen über die Frequentierung der Notfallambulanz können mittels Operations Research Methoden, Wahrscheinlichkeitsrechnungen und Simulationen optimiert werden.

Korruption im Gesundheitswesen

Im Juni 2012 hat ein Urteil des Bundesgerichtshofs für Aufsehen gesorgt: Wenn Vertragsärzte von Pharmaunternehmen Geld dafür annehmen, dass sie ihren Patienten Arzneimittel dieser Unternehmen verordnen, machen sich weder die Ärzte wegen Bestechlichkeit noch die Arzneimittelhersteller wegen Bestechung strafbar. Denn die Ärztinnen und Ärzte, die zur vertragsärztlichen Versorgung zugelassen sind, sind nach Auffassung des Gerichts weder Amtsträger noch Beauftragte der Krankenkassen.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 7/2012

Gesundheitsausgaben in Deutschland

“In der Diskussion über die Gesundheitspolitik werden Deutschlands vermeintlich exorbitant hohe und stetig steigende Ausgaben als ein Problem angesehen, das mit immer neuen Reformen bewältigt werden muss. Nach den Daten der OECD liegt der Anteil des Bruttoinlandsproduktes (BIP), der in Deutschland für Gesundheitsausgaben verwandt wird, international tatsächlich nach wie vor an der Spitze” (Redaktion Wirtschaftsdienst)

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 6/2012

Krankenversicherung in Deutschland

Die gute Konjunktur und damit der hohe Beschäftigungsstand bescheren der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) 2011 einen Überschuss von knapp 20 Mrd. Euro, davon entfallen gut 10 Mrd. auf die Rücklagen der Krankenkassen und 9,5 Mrd. Euro auf den Gesundheitsfonds.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 3/2012

Gesundheitspolitik der Bundesregierung im Jahre 2011

Im Gesundheitsministerium hat es einen Ministerwechsel gegeben. Aber die Gesundheitspolitik des von der FDP geführten Ministeriums wird wohl weitergehen wie bisher.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 5/2011

Das Burnout-Syndrom – wenn Stress und mangelnde Anerkennung krank machen

Laut einer aktuellen Studie der Grazer Universitätsklinik für Psychiatrie weisen etwa 54 Prozent der österreichischen Ärzte Anzeichen des Burnout-Syndroms auf. Auch Millionen Deutsche sind von der Volkskrankheit der totalen Erschöpfung betroffen.
Vor allem engagierte Menschen, die nach Perfektion streben, andauernder Arbeitsbelastung ausgesetzt sind und kaum Anerkennung für ihre Leistung bekommen, gehören zu den Risikogruppen. Der Begriff “Burnout-Syndrom” entstand Mitte der 70er Jahre und ist in unserer Turbo-Leistungsgesellschaft aktueller denn je.

Fettsucht, eine schleichende Epidemie weckt zunehmend das Interesse von WirtschaftswissenschaftlerInnen

Im Jahr 2010 häuften sich die Presseberichte zum epidemischen Anstieg der Fettsucht in den USA und weltweit. Was sind nun die wirtschaftlichen Folgen? Eine übergewichtige Bevölkerung stellt die nationalen Gesundheitssysteme, insbesondere in den OECD-Staaten, zunehmend vor eine große Belastungsprobe. Ohne Gegenmaßnahmen werden diese Staaten zukünftig durch hohe Gesundheitsausgaben bedroht werden, verursacht durch extremes Übergewicht.

Arzneimittelneuordnungsgesetz (AMNOG)

2. aktualisierte Fassung von 10.2011

Das Jahr 2010 endete für die Arzneimittelhersteller mit einer bösen Überraschung. Unter der sperrigen Überschrift Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) hat die schwarz-gelbe Bundesregierung der Pharmaindustrie bittere Pillen verordnet. Patentgeschützte Arzneimittel außerhalb des so genannten Festbetragsmarkts wurden mit einem Zwangsrabatt von 16% belegt. In jüngster Zeit sind von den Arzneimittelherstellern verstärkt Forderungen zu hören, die vor noch nicht einmal einem Jahr verabschiedeten Maßnahmen wieder zurückzunehmen.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 10/2011

Wettbewerbliche Rahmenbedingungen für die gesetzliche Krankenversicherung

Die Monopolkommission hat das System der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und die Bedingungen für den Wettbewerb zwischen gesetzlichen Krankenkassen untersucht. Festzustellen ist, dass einerseits bereits Grundlagen für ein aktives Wettbewerbsgeschehen in den vergangenen Jahren geschaffen wurden, andererseits jedoch an verschiedenen Stellen schwerwiegende Hindernisse für selbiges aufrechterhalten geblieben sind. Diese Hindernisse schränken die aktive Wettbewerbsentwicklung im System der gesetzlichen Krankenversicherung und ihre effizienzsteigernden Wirkungen jedoch ganz erheblich ein.

(Auszüge aus der Pressemitteilung der Monopolkommission, 18. Gutachten der Monopolkommission vom 14. Juli 2010).

Kopfpauschale

In der Theorie sind einkommensunabhängige Pauschalbeiträge, die derzeit im Mittelpunkt der politischen Diskussion stehen, ein durchaus überzeugendes Finanzierungsmodell für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV).

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 6/2010