Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Familienpolitik

“200,3 Mrd. Euro wurden in Deutschland 2010 für ehe- und familienbezogene Leistungen ausgegeben, davon sind 125,5 Mrd. allein familienbezogen. Mit diesen Maßnahmen soll ein Ausgleich zwischen Familien und Kinderlosen sowie zwischen Familien mit unterschiedlicher Kinderzahl erreicht werden. Die 148 verschiedenen Leistungen werden vom Familienministerium in Familienlastenausgleich (52,9 Mrd. Euro), Familienförderung (55,4 Mrd.) und Sicherstellung des Grundbedarfs von Kindern (17,5 Mrd.) unterteilt.” (Notburga Ott : Familienpolitik: Etikettenschwindel. – Kommentar des Wirtschaftsdienst 7/2013)

Frauenquote

2. aktualisierte Fassung Mai 2013

“Die Frauenquote erhitzt die Gemüter, das zeigte nicht nur die Diskussion vor und während der Abstimmung im Bundestag am 18. April 2013. Die Besetzung der Aufsichtsräte deutscher Unternehmen mit Frauen zu 20% von 2018 an und zu 40% von 2023 an sollte in einem vom Bundesrat initiierten Gesetzentwurf durchgesetzt werden.” (Elke Holst : Frauenquote: Ungeliebtes Muss?, In: Kommentar des Wirtschaftsdienst 5/2013)

Frauen in Unternehmensgremien

Selected for the Global Economic Symposium 2012

“There is clear momentum to change the composition of corporate boards to include critical stakeholders—women, who are half of the global workforce, the majority of consumers in developed economies and the engine behind small business growth. Europe leads this effort with its quota initiatives that mandate the inclusion of a certain percentage of women on the boards of its largest companies, as well as the addition of gender diversity language in corporate governance codes. These efforts are spilling over to countries outside of Europe—to Malaysia, Australia, Nigeria, Jamaica and Brazil, which have either put in place similar programs or are seriously looking into replicating them.

Frauen im Management

3. aktualisierte Fassung von 01.2012

Eine aktuelle Studie von Ernst & Young hat den Zusammenhang von Firmenerfolg und Vorstandsbesetzung untersucht (“Mixed Leadership”). Betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie Börsenwert, Gewinn und Umsatz haben sich danach besser entwickelt, wenn Vorstände mit gemischten Teams besetzt waren.

Außer dem Streben nach politisch korrekter Gleichberechtigung sprechen also auch harte ökonomische Fakten dafür, die Unternehmenskultur offen zu gestalten und Frauen den Zugang in die Topetagen zu öffnen.

Board Diversity and Corporate Governance

Selected for the Global Economic Symposium 2011

Though the recent economic crisis has led to demands for greater transparency in corporate practices, less attention has thus far been given to ‘who’ the players should be in this new environment Corporate boards globally generally show a predominance of male directors. Research shows a lack of diversity in terms of gender, race/ethnicity, international expertise at a time when ‘global’ of stakeholders that have become more diverse — consumers, workers, communities and shareholders.
Is it desirable to change board composition? If such changes are to proceed, by what methods should they be implemented?

Gehören arme Kinder in Entwicklungsländern zu den Globalisierungsgewinnern oder -verlierern?

Die Globalisierungskritik scheint momentan völlig verstummt zu sein. Offenbar hat das Thema Atomkraft alles verdrängt oder es hat sich in Deutschland rumgesprochen, dass wir aufgrund unserer Exportstärke zu den Globalisierungsgewinnern gehören und die deutsche Konjunktur brummt wie  lange nicht mehr. Bleibt noch der Einwand, dass Globalisierung die Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern ausbeutet.

Frauen und Finanzen

Auch wenn Frauen oft weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen, verfügen sie über selbstverdientes Geld und kümmern sich zunehmend um Kapitalanlage und Altersvorsorge. Gehen Männer und Frauen bei diesem Thema unterschiedlich vor? Legen Frauen Geld anders an? Einige Kreditinstitute haben Frauen als Zielgruppe bei der Vermarktung von Finanzdienstleistungen offensichtlich entdeckt.

Existenzgründungen von Frauen

Zum hundertsten Weltfrauentag am 8. März stellt sich auch in Deutschland die Frage, inwieweit Gleichberechtigung und faire Behandlung von Frauen erreicht sind und was weiter getan werden kann. In den Vorstandsetagen deutscher Großunternehmen sind Frauen rar – als Unternehmerinnen stellen sie erfreulicherweise bereits 30 % der Selbständigen in Deutschland. Tendenz steigend. Welches sind die Wettbewerbsvorteile, welches die Hemmnisse der Frauen? Müssen Frauen anders gefördert werden?

Kinderraten und Familienpolitik – Ein internationaler Vergleich

“In der Diskussion über sinkende Geburtenzahlen und steigende Erwerbstätigenquoten von Frauen rücken zunehmend die sozialstaatliche Steuerung und Organisation von Familien- und Erwerbsarbeit in den Fokus des politischen und wissenschaftlichen Interesses. Dabei verdeckt die traditionelle Annahme des Prinzips „Kinder oder Karriere“, welches eine Unvereinbarkeit zwischen Erwerbs- und Familienarbeit signalisiert, häufig einen komplexen, wohlfahrtsstaats-spezifischen Wirkungsmechanismus. Die Entscheidung von Paaren für oder gegen ein Kind wird immer innerhalb eines spezifischen familienpolitischen Dreiecks getroffen. Dieses setzt sich aus den wohlfahrtsstaatlichen familienpolitischen Maßnahmen, der weiblichen Erwerbsneigung/-tätigenquote und der Realisierung des Kinderwunsches zusammen” (Groß 2007).

Frauen als Basis der ländlichen Entwicklung

Selected for the Global Economic Symposium 2010

According to the Food and Agriculture Organization, rural women are responsible for half of the world’s food production. They produce between 60 and 80 percent of the food in most developing countries and are also the main producers of the world’s staple crops (rice, wheat and maize) which provide up to 90 percent of the rural poor’s food intake. As such, women are fundamental for guaranteeing food security and household maintenance not only for their own family, but also for the community in general.