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Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Die Zukunft der Zentralbankpolitik: Inflationsziele versus Stabilisierung des Finanzsektors

Selected for the Global Economic Symposium 2012

“The global financial crisis 2008-2009 led to a profound rethinking of the pre-crisis monetary policy consensus. Since the great moderation until the year 2007, there was a remarkable convergence of monetary theory and monetary policy at central banks all over the world. This consensus can be summarized as „flexible inflation targeting“.

Most monetary economists agreed until the crisis that focusing on price stability and the stabilizing the output gap is a sufficient and appropriate mandate for conducting monetary policy. In particular, the consensus claimed that this mandate automatically leads to financial stability and that this framework appropriately deals with cross-border capital flows serving as transmission channel. The global financial crisis showed that this consensus is now seen as increasingly inadequate and insufficient.

Schattenbanken

Auch vier Jahre nach der Lehman-Brothers-Pleite liegt im Finanzsektor vieles noch im Argen. Eine transparente und durchgreifende Finanzsektorregulierung ist nicht in Sicht. Zwar werden auf den unterschiedlichen Ebenen – international, europäisch, national – immer wieder Anläufe zur Etablierung einer tragfähigen Finanzarchitektur unternommen, aber letztendlich stellen sich die wenigsten als zielführend heraus.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 4/2012

Die Zentralbankgeld-Wirtschaft

“Die Notenbanken haben weltweit mit einer Ausweitung ihrer Bilanzen auf das Scheitern der Kreditwirtschaft in der Finanz- und Schuldenkrise reagiert. Allerdings bleibt offen, wie sie in ein tragbares Regime der traditionellen Geld- und Kreditabsicherungsbeziehungen zurückgelangen können. Das Vertrauen in das internationale Finanzsystem könnte wiederhergestellt werden, wenn ein neuer Standard für ein globales Geldsystem entstehen würde. Das könnte die chinesische Währung, die an Gold oder einen Rohstoffkorb gebunden ist, sein.” (Dr. Thomas Mayer, Chefvolkswirt der Deutsche Bank Gruppe, Analysen und Berichte, Wirtschaftsdienst 4/2012)

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 4/2012

Hedgefonds – Verteidiger von Menschenrechten?

 

Den Medien war Anfang 2012 die erstaunliche Meldung zu entnehmen, dass US-Hedgefonds erwogen, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anzurufen. Sollten die professionellen Investoren plötzlich in die Branche sozialer NGOs gewechselt sein?

Es handelte sich jedoch nur um einen – nicht sonderlich erfolgversprechenden – Schachzug, um ihre Position bei den Verhandlungen über einen Schuldenschnitt Griechenlands zu unterstreichen.

Immerhin ein Anlass, mit der folgenden Literaturübersicht einmal einen Blick darauf zu werfen, wie “humanitär” denn die Rolle ist, die die Hedgefonds selbst im Finanzsystem und in der Finanzkrise spielen.

Dominanz der Finanzmärkte – Deregulierung und Re-Regulierung

Wie lässt sich die Dominanz der Finanzmärkte über die Politik lösen?

Der Krisenverlauf und die Bemühungen der Politik gegenzusteuern lassen den Eindruck entstehen, dass die Finanzmärkte die Politik vor sich hertreiben. Die Politik hat offenbar durch ein Regulierungsversagen die Marktkräfte nicht genügend gebändigt. Wurden die Kapitalmärkte nicht schon seit langem von der Politik privilegiert? Welche konkreten Vorschläge gibt es, die Euroländer von den Finanzmärkten unabhängiger zu machen? Welche Erfahrungen wurden in der Vergangenheit mit Verschuldungskrisen gemacht?

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Turbulenzen an den internationalen Börsen

Die Aktienquote deutscher Sparer liegt weit unter dem internationalen Durchschnitt. In der Regel wird dieser Zustand als beklagenswert empfunden und gefordert, durch Verbesserung der “Aktienkultur” die Quote deutlich und nachhaltig zu erhöhen. Sind die Aktienbörsen aber ein Tummelplatz für Psychopathen? Seit dem weltweiten Börsencrash 1987 hat es weitere dramatische Börsenzusammenbrüche gegeben, z.B. in den Jahren 2000 und 2008. Nicht der Absturz der Kurse an sich, sondern deren Maßlosigkeit, ist ein Indiz für psychopathisches Treiben.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 9/2011

Schwarzer Freitag 2011 – schon wieder ein weltweiter Börsencrash wie 2008?

Am Freitag den 5.8.2011 gab es ein Börsenabsturz an den Börsen in Asien, Europa und den USA und es herrscht Panikstimmung wie zuletzt in der weltweiten Finanzmarktkrise 2007-2009.

Ökonomische Ideengeschichte – Teil 2: Finanzkrise

Die letzte große Finanzkrise mit ihren weitreichenden Erschütterungen hat vielerlei Ängste erzeugt, zu deren Kanalisierung oder Zerstreuung die Vertreter der etablierten Ökonomie wenig beizutragen hatten. Im Gegenteil, in ihrer Ratlosigkeit trugen sie mit dem Schüren sowohl von Inflations- als auch Deflationsängsten noch weiter zur Verunsicherung bei.

Rettung der Banken

Wieder einmal wurde in Europa ein staatliches Rettungspaket geschnürt. Da der irische Staat die Stützung seiner Banken nicht alleine stemmen kann, sollen nun alle europäischen Steuerzahler in die Pflicht genommen werden. Die fiskalische Belastung erreicht auch bei vorsichtigen Schätzungen unfassbare Dimensionen.

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Landesbanken in der Krise!? – Zur Rolle und Zukunft der Landesbanken in Deutschland

Die Landesbanken in Deutschland sind immer wieder Gegenstand der öffentlichen Berichterstattung – als Problemfall, nicht als Erfolgsprojekt. Im Jahre 2009 waren die, von der Öffentlichkeit als die Folgen unnötiger Spekulation empfundenen, milliardenschweren Verluste im Rahmen der Finanzmarktkrise ebenso im Fokus der Kritik, wie die wiederholten staatlichen Rettungsaktionen. Problematisiert werden seit 2008 wiederholt auch die Vergütungszahlungen an die Führungskräfte angeschlagener Landesbanken.