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Hochfrequenzhandel

Im Mai dieses Jahres stürzte der Dow Jones Index innerhalb weniger Minuten um fast 1.000 Punkte ab. Es konnte bisher nicht geklärt werden wie es dazu kam. Unter Verdacht stand der computergesteuerte – auch speed trading oder flash trading genannte – Hochfrequenzhandel, der nach mathematischen Algorithmen in Millisekunden stattfindet und Dominoeffekte auslösen kann.

Welche Bedeutung haben automatische Handelsstrategien im Börsenhandel? Bringen sie Transparenz oder Chaos? Nutzen oder schaden sie?

Unsere Literaturliste greift das Thema auf und bietet Ihnen einige Presseartikel und wissenschaftliche Literatur zu Algorithmic Trading und Hochfrequenzhandel.

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Schwerpunkt: Bank-, Finanz- und Investitionswirtschaft

3. aktualisierte Fassung: Okt. 2010

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Die Besteuerung von Finanzspekulationen - Kosten-Nutzen-Analysen zur aktuellen Diskussion in Deutschland

In dem Diskurs über die Besteuerung von Finanzspekulationen werden momentan zwei Konzepte zur Diskussion gestellt: die Finanzmarkttransaktionsteuer und die Finanzaktivitätsteuer. Im ersten Fall wird die Abwicklung von Finanzgeschäften anhand des Umsatzes besteuert, im zweiten Fall bilden die Gewinne und Gehälter von Banken die Bemessungsgrundlage.

Die nachfolgende Literaturzusammenstellung widmet sich der Besteuerung von Finanzspekulationen unter Kosten-Nutzen-Aspekten.

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Tobin-Steuer

2. aktualisierte Fassung von 09.2011

Der Vorschlag einer Besteuerung von Finanztransaktionen – häufig als Tobin-Steuer bezeichnet – wurde von dem Vorsitzenden der britischen Financial Services Authority (FSA), Lord Turner, vor dem G20-Gipfel lanciert.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 9/2009

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Cross-Border-Leasing: Geschäfte mit der kommunalen Infrastruktur

Auf deutsche Kommunen kommen möglicherweise Zahlungen an US-Investoren in vielfacher Millionenhöhe zu.

Zwischen 1994 und 2004 hatten sie mittels Cross-Border-Leasings (CBL) Teile ihrer Infrastruktureinrichtungen – u.a. Müllverbrennungsanlagen, Abwassersysteme, Teile ihrer Verkehrsbetriebe, ja, sogar öffentliche Gebäude wie Schulen, über Laufzeiten von 25 bis 99 Jahren verkauft und zurückgeleast.

Das internationale Leasing-Modell, bei dem erhebliche Steuervorteile für die amerikanischen Investoren entstanden, garantierte den Kommunen einen einmaligen Verkaufserlös (willkommen in Zeiten klammer Kassen) – doch nun droht die Wahl zwischen Schrecken ohne Ende bzw. Ende mit Schrecken.

Seit 2005 erzielen in den USA derartige Cross-Border-Geschäfte wegen „missbräuchlicher Steuerumgehung“ keine steuerlichen Vorteile mehr, die Lage für die deutschen Kommunen ist unsicher, da nicht geklärt ist, ob sie für eventuelle Entschädigungen aufkommen müssen.

Zusätzlich hat sich ihre Situation durch die internationale Finanzkrise weiter verfinstert: die von ihnen teilweise in Unkenntnis der Details abgeschlossenen Verträge sehen die Kommunen in der Pflicht, die Versicherer dieser Geschäfte quasi rückzuversichern und bei Ausfällen gleichwertigen Ersatz bereitzustellen.

Andernfalls sind Rückabwicklungen der CBL-GEschäfte inklusive hoher Entschädigungszahlungen vorgesehen…

Zurzeit wird geprüft, ob die ebenso umfangreichen wie umstrittenen Verträge angefochten werden können.

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Serie CDO, CLO und Co Teil 5: CLO und CLN

Diese Liste schliesst unsere Serie über Kreditderivate ab: Collateralized Loan Obligations – CLOs – sind Derivate, die durch Unternehmenskredite gesichert sind. CLOs werden oft von Geschäftsbanken emittiert, die das Konstrukt nutzen, um Kreditrisiken strukturiert weiterzureichen. Die Risiken mehrerer von einer Bank vergebenen Kredite werden gebündelt und als Gesamtpaket verkauft. Collateralized Loan Obligations sind eine Untergruppe der Collateralized Debt Obligations (siehe auch Teil 2 dieser Serie).

Credit Linked Notes sind Schuldverschreibungen, deren Wertentwicklung an andere Werte (Underlyings) gekoppelt sind. In Credit Linked Notes sind auch Credit Default Swaps integriert (siehe auch Teil 1 dieser Serie).

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Serie CDO, CLO und Co Teil 4: CSO und TRS

Credit Spread Options – CSOs – sind meist Verkaufsoptionen, die sich auf den Unterschiedsbetrag zwischen einem mit Ausfallrisiken behafteten Derivat und der Swapkurve beziehen. CSOs bieten einen gewissen Schutz gegen marktbedingte Wertänderungen von Derivaten.

Bei TRS – Total Return Swaps – werden sämtliche Zahlungen und Risiken – nicht wie bei CDS nur Ausfallrisiken – aus einem Kreditvertrag an einen Sicherungsgeber übertragen.

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Serie CDO, CLO und Co Teil 3: Synthetische CDO

Im dritten Teil der Serie geht es um synthetische CDOs. Synthetisch sind CDOs dann, wenn sich Verbriefungen nicht auf Anleihen und Kredite beziehen, sondern auf bereits bestehende Derivate wie CDS (siehe Teil 1 unserer Serie).

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Serie CDO, CLO und Co Teil 2: CDO

CDOs – collateralized debt obligation - zeichnen sich dadurch aus, dass ein Pool aus Anleihen und anderen Verbindlichkeiten nach Risikoklassen sortiert, d.h. tranchiert, und in Gruppen zusammengestellt wird. Durch die Mischung der mit den Verbindlichkeiten verbundenen Risiken wird das Gesamtrisiko einer Gruppe optimiert. Die Gruppen werden jeweils als Schuldtitel verbrieft. Gekauft werden CDOs von Kreditinstituten und institutionellen Investoren.

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Serie CDO, CLO und Co Teil 1: CDS

Die Erosion der Finanzmärkte schreitet fort – die Lasten der Subprimekrise drücken auf Gewinne und Ratings der Kreditinstitute. Die folgenden Serie bietet Literaturhinweise zu den verschiedenen Formen von Derivaten, durch die der globale Handel mit Krediten erst ermöglicht wurde. Im ersten Teil erhalten Sie eine Liste zu CDS – Credit Default Swaps. Diese bezeichnen Derivate, bei denen das Emittentenrisiko vom Zinsrisiko einer Verbindlichkeit getrennt wurde. Beim CDS-Handel werden verbriefte Ausfallrisiken gehandelt.

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