Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Performance von Investmentfonds

Die Leistungsmessung von Investmentfonds – insbesondere Aktienfonds – ist Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Wir haben Ihnen zu diesem Thema eine Literaturauswahl zusammengestellt. Unter anderem werden die unterschiedlichen Investmentstile (active vs. passive investments) gegenübergestellt.

CDS – Theorie und Praxis von Credit Default Swaps

Über Credit Default Swaps – CDS – wird in den Medien viel berichtet. Mehr oder weniger ausführlich werden Produkte und deren Auswirkungen auf Finanzmärkte und Wirtschaftsleben erläutert. Wir haben Ihnen eine Literaturliste zusammengestellt, die Ihnen die Möglichkeit eröffnet, tiefer gehendes Verständnis zu Produkten und Handel mit Derivaten, insbesondere CDS zu erhalten.

Hedgefonds – Renditen zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Das Geschäft boomt wieder, 2012 werden circa 2 Billionen USD in Hedgefonds investiert. Je nach Strategie stellen die Manager auch in schwachen Börsenzeiten gute Renditen in Aussicht. Das Ziel wurde in der Finanzmarktkrise allerdings oft verfehlt, zahlreiche Fonds mussten schließen oder mit teils großen Verlusten fertig werden.

Fremdwährungskredite

Ein Fremdwährungskredit ist eine Kreditform, bei der die Kreditfinanzierung nicht in der eigenen Landeswährung (bsp. Euro) abgewickelt wird, sondern in einer fremden Währung (bsp. US-Dollar, Schweizer Franken). Im Gegensatz zu Krediten in landeseigener Währung besteht bei einem Fremdwährungskredit ein bestimmtes Wechselkursrisiko. Durch Wechselkursveränderungen kann sich die Kreditschuld erhöhen oder verringern. Selbst kleine Kursänderungen zuungunsten des Kreditnehmers können den Zinsvorteil dieser Kreditform aufheben und die vermeintlich günstigen Fremdwährungskredite erheblich verteuern.

Schurkenhändler – Nick Leeson, John Rusnak, Jérôme Kerviel und Co.

Rogue Trader (dt. “Schurkenhändler”) sind Börsenmakler, die häufig millionen- bzw. milliardenschwere Verluste für ihre Kunden bzw. Institutionen verursachen. Der Rogue Trader agiert fast immer allein, er benutzt das Geld anderer und tätigt dabei zumeist sehr risikobehaftete Investitionen. Meistens werden die Risiken, die der Rogue Trader eingehen muss, um seine Spekulationen weiterzuführen oder abzusichern, immer risikoreicher, bis irgendwann ein Punkt erreicht ist, bei dem ihm dies nicht mehr gelingt und er auffliegt. Bekannte Rogue Trader sind: Nick Leeson, John Rusnack und Jérôme Kerviel.

Turbulenzen an den internationalen Börsen

Die Aktienquote deutscher Sparer liegt weit unter dem internationalen Durchschnitt. In der Regel wird dieser Zustand als beklagenswert empfunden und gefordert, durch Verbesserung der “Aktienkultur” die Quote deutlich und nachhaltig zu erhöhen. Sind die Aktienbörsen aber ein Tummelplatz für Psychopathen? Seit dem weltweiten Börsencrash 1987 hat es weitere dramatische Börsenzusammenbrüche gegeben, z.B. in den Jahren 2000 und 2008. Nicht der Absturz der Kurse an sich, sondern deren Maßlosigkeit, ist ein Indiz für psychopathisches Treiben.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 9/2011

Finanztransaktionssteuer

In Anbetracht immenser potentieller Steuereinnahmen ist die Debatte um die Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTS) erneut entbrannt. Ursprünglich waren die Steuereinnahmen nur ein netter “Nebeneffekt”, wurde die FTS doch vor allem als Instrument zur Reduktion der Volatilität am Finanzmarkt vorgeschlagen. Die Idee ist simpel: höhere Transaktionskosten begrenzen kurzfristige Spekulation und verringern daher das Handelsvolumen.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 9/2011

Blasen schaden – immer!

Als in den USA 2007/2008 die Immobilienpreisblase platzte, stürzte die Welt in die größte Finanzkrise seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Seit dieser Zeit wissen auch Börsenlaien, dass das Platzen einer Preisblase große Schäden anrichten kann.
Wirtschaftswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler wissen allerdings schon lange, dass Marktpreise, die von ihren Fundamentaldaten abweichen zu Fehlinvestitionen führen können und damit auch der Volkswirtschaft  schon vor dem Platzen schaden, da

Börsenfusion

2. aktualisierte Fassung 08.2011

Mit der geplanten Fusion der Deutschen Börse Frankfurt und der NYSE Euronext wird die Zusammenarbeit europäischer und US-amerikanischer Betreiber unter einem neuen Vorzeichen, nämlich einem europäischen Primat, organisiert. Schon mehrfach hatte die Deutsche Börse einen Partner gesucht und war bei der London Stock Exchange und dem rein europäischen Zusammenschluss Euronext abgeblitzt. Nun scheint die Expansion zu gelingen.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 3/2011

Zinsswaps – das riskante Spiel mit Zinsrisiken

Beim Zinsswap werden fixe gegen variable Zinskonditionen getauscht, wobei beispielsweise der EURIBOR als Referenzzins für den variablen Satz dient. Die Vorteilhaftigkeit eines Swaps hängt von der Zinsentwicklung ab. Unternehmen und Kommunen ließen sich in der Vergangenheit auf sogenannte CMS – Spread Ladder Swaps ein und erlitten enorme Verluste. Bei diesen Swapgeschäften wurden die variablen Zinssätze nicht einfach an einen Referenzzins gekoppelt, sondern mit Formeln basierend auf zukünftige Zinsdifferenzen berechnet. Diese Variante des ansonsten einfachen Konditionentauschs war besonders riskant, weil auch anhaltend niedrige Zinsen für den Kreditnehmer hohe Zinslasten mit sich brachten. Haben Banken Beratungspflichten verletzt? Der Bundesgerichtshof soll entscheiden…