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Betreuungsgeld

Bereits mit der Einführung des Kinderförderungsgesetzes (KiföG) wurde im Jahr 2008 beschlossen, dass Eltern, die für ihr Kind keine Kindertagesbetreuung nutzen, ab 2013 ein Geldtransfer zukommen soll. Schon damals stand fest, dass viele ökonomische Überlegungen gegen einen solchen Transfer sprechen. Heute wird wieder heftig über das sogenannte Betreuungsgeld gestritten.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 12/2011

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Flexiblere Arbeitszeiten – Königsweg für Beruf und Familie?

Familienministerin Schröder fordert flexible Arbeitszeitmodelle zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familienaufgaben und startet hierzu verschiedene Aktivitäten. Das Projekt „Familienpflegezeit“ gehört genauso dazu wie die Initiative „familienbewusste Arbeitszeitmodelle“, die zusammen mit dem DIHK durchgeführt wird.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 9/2010

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Psychologie und Familienökonomik

Anlässlich der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik in Kiel (vom 7.9. – 10.9.2010) mit dem Schwerpunktthema “Ökonomie der Familie” wird die Familienökonomin und Arbeitsmarktökonomin Professorin Shelly Lundberg aus Washington ein Plenumsvortrag mit dem Titel “Psychology and Familiy Economics” halten.

Die ZBW, die Sponsorin der Jahrestagung ist, hat eine kleine Titelliste mit den wichtigsten Publikationen von Frau Shelley Lundberg zusammengestellt plus weitere Titel zum Thema ihres Tagungsbeitrages.

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Zur Ökonomie von Ehe und Familie

Anlässlich der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik mit dem Thema “Ökonomie der Familie”, die in diesem Jahr in Kiel stattfindet, haben wir eine Literaturliste mit dem Schwerpunkt Ökonomie der Ehe zusammengestellt. Das Plenum, das sich am letzten Konferenztag dem Thema “Economics of Marriage” widmet, wird der renommierte Familienökonom Alessandro Cigno (Universität Florenz) leiten.

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Kinderraten und Familienpolitik – Ein internationaler Vergleich

“In der Diskussion über sinkende Geburtenzahlen und steigende Erwerbstätigenquoten von Frauen rücken zunehmend die sozialstaatliche Steuerung und Organisation von Familien- und Erwerbsarbeit in den Fokus des politischen und wissenschaftlichen Interesses. Dabei verdeckt die traditionelle Annahme des Prinzips „Kinder oder Karriere“, welches eine Unvereinbarkeit zwischen Erwerbs- und Familienarbeit signalisiert, häufig einen komplexen, wohlfahrtsstaats-spezifischen Wirkungsmechanismus. Die Entscheidung von Paaren für oder gegen ein Kind wird immer innerhalb eines spezifischen familienpolitischen Dreiecks getroffen. Dieses setzt sich aus den wohlfahrtsstaatlichen familienpolitischen Maßnahmen, der weiblichen Erwerbsneigung/-tätigenquote und der Realisierung des Kinderwunsches zusammen” (Groß 2007).

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Vorbild Ernährermodell! – Die steuerpolitischen Anreizeffekte des deutschen Sozialstaatsmodells

Während die skandinavischen Staaten (sozialdemokratisches Wohlfahrtsstaatsmodell) die Erwerbstätigkeit beider Ehepartner über entsprechende sozial- und steuerpolitische Maßnahmen fördern und damit auch eine Gleichstellung der Geschlechter innerhalb der familiären Reproduktionsarbeit unterstützen, setzt der deutsche Sozialstaat vor allem geschlechterdiskriminierende Anreize im Steuer- und Sozialversicherungssystem. Angelehnt am Ernährer- oder konservativen Wohlfahrtsstaatsmodell kommt es in Deutschland zu einer strikten erwerbsbezogenen und auch familiären Arbeitsteilung, bei der vor allem der Ehemann der Erwerbsarbeit (Vollzeit) nachgeht, während die Ehefrau sich der Familienarbeit widmet und über den Alleinverdiener finanziell abgesichert wird.
Diese Literaturübersicht zeigt einerseits die grundlegenden theoretischen Annahmen des Ernährermodells auf, andererseits wird insbesondere das deutsche Steuersystem und dessen Anreizfunktion thematisiert (u. a. mit dem Ehegattensplitting).

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