Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

Kategorien

Exportweltmeister Deutschland

Zwar hat Deutschland den Titel “Exportweltmeister” an China abgeben müssen, aber gemessen am Exportvolumen pro Kopf sind wir immer noch Exportweltmeister. Auf jeden Fall ist Deutschland Europameister und unsere Nachbarn sehen neidisch, aber auch vorwurfsvoll auf uns. Einerseits begrüßt man unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit, aber andererseits gibt man den deutschen Exportüberschüssen in Europa eine Mitschuld an der derzeitigen Eurokrise.

Die griechische Tragödie – Eine unendliche Geschichte!?

3. aktualisierte Fassung von Mai 2012

Die Parlamentswahl in Griechenland (06.05.12) stand ganz im Zeichen der momentanen griechischen Staatsschuldenkrise. Die Regierungsparteien, die einen harten Sparkurs vertreten, wurden vom Wähler abgestraft, während gleichzeitig die parlamentarischen Ränder, die allesamt die bisherige Regierungspolitik ablehnen, gestärkt worden sind. Doch wie geht es in Griechenland jetzt weiter? Wo liegen die zukünftigen makroökonomischen Probleme des griechischen Staates?

Das Damoklesschwert eines drohenden Staatsbankrotts, dessen Ursachen und vor allem die daraus erwachsenen möglichen Folgen für die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, insbesondere die wirtschaftspolitischen Steuerungsversuche, stehen im Mittelpunkt der nachfolgenden Literaturzusammenstellung (Zeitraum 2011-2012).

Das Wirtschaftsthema 2011 : Schuldenkrise

Alle schreiben Ihren Jahresrückblick 2011, da will auch die WiWi-Werkbank ihren Senf dazugeben.
Wir beschränken uns dabei nur auf das Megathema im letzten Jahr (zumindest in der westlichen Hemisphäre): dies war ganz klar die SCHULDENKRISE in der Eurozone, aber auch in den USA wurde über das Thema “Debt” heftig gestritten.
Wer in EconBiz mit den dazugehörigen Schlagwörtern sucht, erhält zum Thema Staatsschulden fast 14000 Treffer.

Brady Bonds

Der freiwillige Forderungsverzicht auf den sich private Gläubiger, insbesondere der Bankensektor, am 27.10.2011 mit der Politik geeinigt haben, erinnert an den Brady-Plan, der als Reaktion auf die Schuldenkrisen in Lateinamerika entworfen wurde und in mehreren Varianten Ende der 80er Jahre und im Verlauf der 90er Jahre für Länder Lateinamerikas, Afrikas und Osteuropas Anwendung fand.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 11/2011

Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) – “Euro-Rettungsschirm”

Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM), umgangssprachlich auch “Euro-Rettungsschirm” genannt, ist eine geplante Regelung der Mitgliedstaaten der Eurozone (“Euro-Staaten”) zur Stabilisierung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, aufgrund von defizitärer Überschuldung der Staatshaushalte einzelner Mitgliedsländer, zur Abwendung von ”Staatspleiten” und deren negative Folgen für die Gemeinschaftswährung.

Mit dem Stabilitätsmechanismus sollen im gegenseitigen Einvernehmen der Euro-Länder und unter definierten Auflagen zahlungsunfähige Mitgliedstaaten der Eurozone finanziell mit Krediten der Euro-Staaten unterstützt werden. Der Vertrag zur Einrichtung des ESM wurde am 21. Juli 2011 auf einem Gipfeltreffen von den 17 Mitgliedstaaten der Eurozone unterzeichnet und soll bis Ende 2012 von den Parlamenten der einzelnen Staaten ratifiziert werden. Er soll dann als offizielles Instrument den im Mai 2010 als Provisorium gegründeten Europäischen Stabilisierungsmechanismus ersetzen, der im Juni 2013 ausläuft.
(Auszug aus Wikipedia.de, Zugriff: 16.09.2011)

Europäische Wirtschaftsregierung

Bei der “europäischen Wirtschaftsregierung” handelt es sich um ein Schlagwort, das je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen annehmen kann. In der Diskussion über den Vertrag von Maastricht 1992 bezog es sich meist auf die Frage nach der Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank: Während in Deutschland die Bundesbank von jedem politischen Zugriff ferngehalten worden und lediglich dem Ziel der Preisstabilität verpflichtet war, hatten in Frankreich und anderen europäischen Ländern die Notenbanken der Kontrolle der Regierung unterstanden und waren auch zu deren wirtschaftspolitischen Zielen herangezogen worden. In den Verhandlungen zur EWWU setzte sich der stabilitätsorientierte deutsche Ansatz durch; dennoch blieb die Forderung nach einer europäischen Wirtschaftsregierung auch später erhalten. Traditionell wird sie vor allem von der französischen Regierung gefordert, von Deutschland dagegen abgelehnt.
(Auszug aus Wikipedia, Zugriff: 16.09.2011)

Euro-Krise und Staatsbankrott. Die Zahlungsunfähigkeit von EU-Staaten und politische Steuerungsversuche

In dieser Literaturübersicht aus unserer Datenbank Econis wird die Problematik von Staatsbankrotten (Staatsinsolvenzen) im Euroraum und deren Einfluss bzw. deren mögliche Steuerungsversuche, vor allem auch mit Bezug auf den Fall Griechenland, thematisiert.

Griechenland und die EU

Nach langem Hin und Her haben sich die europäischen Staaten auf einen erneuten Versuch zur Rettung Griechenlands geeinigt. Man hoffte, durch die Einigung die Märkte zu beruhigen, damit ein Übergreifen auf andere Staaten zu vermeiden und Griechenland und den finanzierenden Finanzinstituten etwas zusätzliche Luft verschafft zu haben.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 8/2011

Eurobonds zur Lösung der Schuldenkrise in der EU

2. aktualisierte Fassung von 06.2012

“Bei jeder neuerlichen Verschärfung der Eurokrise werden Eurobonds als mögliche „Lösung“ diskutiert. Mittlerweile existieren vielfältige Vorschläge, die sich zwar in der konkreten Ausgestaltung unterscheiden, von der Grundidee aber immer ähnlich sind: Durch die gemeinschaftliche Haftung für alle national emittierten Anleihen existiert nur noch ein einheitlicher Zinssatz für alle Mitgliedsländer.” (Redaktion Wirtschaftsdienst)

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 6/2012

Die Währungsunion in der Krise – Ist der Euro noch zu retten?

Diese Literaturzusammenstellung widmet sich der aktuellen Euro-Krise und den daraus erwachsenen Folgen für die Stabilität und die Zukunft der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion.

Der Hinweis auf diesen Song zur Krise lief schon über mehrere Instanzen. Zuletzt bei Olaf Storbeck gesehen.