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Mittelschicht zwischen Abstiegsängsten und hoher Belastung

Der Begriff „Mittelschicht“ ist nicht leicht zu definieren. Die entsprechenden Einkommensgrenzen werden je nach untersuchende Institution unterschiedlich gesetzt. Ob allerdings das Einkommen als charakteristisches Unterscheidungsmerkmal ausreicht, ist fraglich. Einigkeit besteht unter den Autoren, dass es der Mittelschicht nicht so schlecht geht, wie häufig in der Öffentlichkeit angenommen – einmal abgesehen von deren steuerlicher Belastung.

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Reichtum in Deutschland

Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW) sind in Deutschland nur ein Prozent der Bevölkerung „sorgenfrei reich“ (Groh-Samberg 2009). Während eine weitaus größere Gruppe von sieben Prozent (2008) ebenfalls als „reich“ angesehen werden kann, weil sie mehr als das Doppelte des durchschnittlichen Nettoeinkommens von 2.600 € verdient (2008), kann nur ein kleiner Teil von ihnen frei von materiellen Sorgen leben (ebd.).

Diese Literaturübersicht (Publikationszeitraum 2006-2009) liefert einerseits eine Aufstellung zur Existenz von Reichtum in Deutschland (Ausmaß der Einkommens- und Vermögensverteilung, öffentliche Meinung, persönliche Einstellungen), andererseits werden auch statistische Messprobleme aufgelistet. Verteilungsgerechtigkeitsfragen und Aspekte soziale Ungleichheit werden nur am Rande thematisiert.

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Armut in Deutschland – Der aktuelle Stand

Die Veröffentlichung des ersten Armutsatlanten für Deutschland seitens des Paritätischen Gesamtverbandes Mitte Mai diesen Jahres führte zu einer heftigen, aber kurzen Reaktion in der nationalen Presse.
Aufbauend auf der Darstellung der sozialen Lage der Privaten Haushalte in Deutschland (Einkommensverteilung, -entwicklung) zeigt diese Literaturübersicht einerseits die Ursachen von Armut (u. a. Arbeitsmarktflexibilisierung/Prekäre Arbeitsverhältnisse, sozialer Hintergrund (Bildungsniveau)), andererseits werden die Folgen aufgeführt (u. a. Gesundheit, Lebenszufriedenheit, gesellschaftliche Teilhabe bzw. Isolation). Weiterhin werden Fragen soziale (Verteilungs-)Gerechtigkeit und die Rolle der Armutspolitik (bzw. des Sozialstaates) bei der Bekämpfung der Ursachen und Folgen sozialer Ungleichheit thematisiert.

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Vermögensverteilung in Deutschland (update 2011)

4. aktualisierter Beitrag von April 2012


Die Reichen werden reicher und die Armen bleiben arm. Zu diesem Ergebnis kommt eine DIW-Studie, die die Vermögensverteilung in Deutschland untersucht hat (Vgl. Frick/Grabka 2009). Zudem besitzen rund 2/3 aller Deutschen keine oder nur geringe Vermögensanteile, während die obersten 10% der Bevölkerung 60% aller Vermögenswerte auf sich vereinen.

Diese aktualisierte Literaturübersicht widmet sich verschiedenen Aspekten dieser vielschichtigen Thematik: Welche Rolle spielt der demographische Wandel (Altersarmut)? Inwieweit können aus den Befunden Aussagen über die soziale Ungleichheit in Deutschland gemacht und unter Verteilungsgerechtigkeitsgesichtspunkten bewertet werden? In welcher Ausprägung kann eine geschlechterspezifische Vermögensverteilung festgestellt werden?

Die nachfolgenden Literaturverweise decken den Zeitraum 2009-2012 ab.

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