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Aufbau von florierenden Unternehmen in Entwicklungs- und Niedrigeinkommensländern

Selected for the Global Economic Symposium 2010

Post-conflict economies and many low-income countries such as Bangladesh, Rwanda or Haiti offer prospects for high returns. The African continent illustrates this well: untapped economic potential abounds. New research shows that attractive profits are made across the continent (e.g., Collier & Warnholz, Harvard Business Review,2009). However, investment flows outside of oil and mining have remained scarce and have taken a direct hit during the financial crisis. This group of economies is locked in a pervasive disequilibrium sustained by low expectations, a dismal reputation, high entry barriers and poor information. The creation of steady employment in formal enterprises is central to economic development and stability. The few successful companies in these markets merit attention. Factors that depress investment today may unravel as credible evidence of profitability shifts collective expectations.

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Remittances

Remittances, der Kapitaltransfer, den Migranten in ihre Ursprungsländer leisten, nehmen hinter den Direktinvestitionen den zweiten Platz der Kapitalzuflüsse in Entwicklungsländer ein. Sie sind deutlich umfangreicher als die, die im Rahmen der offiziellen Entwicklungshilfe entstehen.

Was bewirken diese enormen Finanzströme in den Zielländern? Gehen sie in den Konsum oder werden sie zu Investitionszwecken verwendet? Fördern sie die Entwicklung eines Landes oder bewirken sie die Ungleichheit innerhalb einer Gesellschaft?

Die Titel der Literaturzusammenstellung aus dem Online-Katalog ECONIS der ZBW befassen sich mit Ausmaß und Auswirkung innerhalb der Empfängerländer von Remittances – allgemein und in Fallbeispielen.

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Die Macht der Staatsfonds

2. aktualisierte Fassung

Staatsfonds (Fonds, deren Kapital Eigentum eines Staates ist) agieren seit einigen Jahren verstärkt als Großanleger an den internationalen Finanzmärkten; sie übernehmen Anteile an Banken und Industrieunternehmen. Ihr Kapital speist sich u.a. aus Devisenüberschüssen oder Rohstoffeinnahmen; besonders finanzstarke staatliche Investmentfonds finden sich in Asien und im arabischen Raum.

Der Einfluss dieser Akteure auf die Kapitalmärkte ist umstritten; so wird ihnen sowohl mangelnde Transparenz vorgeworfen als auch politische Einflussnahme befürchtet.

Andererseit sind sie als Geldgeber für in Zeiten der Finanzkrise in Not geratene Unternehmen nicht unwillkommen – s. die Meldungen um den Autozulieferer Schaeffler und den Staatsfonds IPIC aus Abu Dhabi – oder auch als zukünftige finanzstarke Investoren an den europäischen Aktienmärkten in der Diskussion.

Manche Analysten halten es für wahrscheinlicher, dass die Sovereign Wealth Funds in absehbarer Zukunft in die eigenen Länder investieren als international tätig zu sein. Dagegen spricht beispielsweise die Absicht des chinesischen Staatsfonds China Investment Corp. (CIC), sich nach erlittenen Verlusten im US-Finanzsektor im unterbewerteten Rohstoffsektor zu engagieren.

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