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Von den Besten lernen, heißt siegen lernen

Anfang August 2010 gibt es in ganz Schleswig-Holstein keine Haupt- und Realschulen mehr, da beginnend mit dem Schuljahr 2010/2011 diese in Gemeinschaftsschulen und Regionalschulen umgewandelt werden. In den Gemeinschaftsschulen werden Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Leistungniveaus gemeinsam von der 5. bis zur 10. Klasse unterrichtet. Auch wenn viele Eltern noch skeptisch sind,  so ist die große Hoffnung der Bildungspolitik, dass durch den gemeinsamen Unterricht der Notendurchschnitt der schwächeren SchülerInnen von ihren besseren Klassenkameraden angehoben wird. In der angelsächsischen Literatur nennt man dies „peer effect“ (MitschülerInneneffekt). Solche „peer effects“ werden in der sozialwissenschaftlichen Forschung weltweit ausführlich erforscht und auch die bildungsökonomische Forschung beschäftigt sich intensiv damit. Allerdings sind sie außerordentlich schwer zu identifizieren.

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Ifo-Bildungsökonom fordert längeres gemeinsames Lernen

Der Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fordert in einem Gutachten mit dem Titel

Akzeptanz der Marktwirtschaft:
Einkommensverteilung, Chancengleichheit und die Rolle des Staates
Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Berlin, den 18. September 2009
48 Seiten

eine stärkere frühkindliche Bildung und längeres gemeinsames Lernen in allgemeinbildenden Schulen.

Ob die Wirtschaftsordnung Marktwirtschaft akzeptiert wird, hängt auch davon ab,
ob es in einem Land faire Bildungschancen gibt, doch genau hier gibt es in Deutschland nach Ansicht des Beirats Mängel, so schreibt er:

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