Wer heute (15.12.2011) in die Tageszeitung schaut, der findet dort die Studie der vodafone-Stiftung in der empirisch belegt wird, dass Schulkinder aus armen Haushalten generell schlechter benotet werden als Kinder aus wohlhabenden Familien.
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Wer heute (15.12.2011) in die Tageszeitung schaut, der findet dort die Studie der vodafone-Stiftung in der empirisch belegt wird, dass Schulkinder aus armen Haushalten generell schlechter benotet werden als Kinder aus wohlhabenden Familien.
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Die Stoßrichtung des Vorschlags von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen – mehr in die Bildung von Kindern aus sozial schwachen Haushalten zu investieren – ist richtig. Die Bildungsforschung zeigt eindrücklich, dass in der heutigen Wissensgesellschaft individuelle Bildungsdefizite hohe soziale Kosten wie Arbeitslosigkeit, Armut oder gering qualifizierte Beschäftigung nach sich ziehen. Das könnte Sie auch interessieren:
Die öffentliche Diskussion um den von Sozialministerin Ursula von der Leyen vorgeschlagenen Bildungs-Chip und die seit Pisa sehr viel mehr in den Fokus gerückte Vorschulerziehung zeigen, dass inzwischen erkannt wurde, wie wichtig Investitionen in die Fähigkeiten von Kindern schon im Vorschulalter sind. Das könnte Sie auch interessieren:
Selected for the Global Economic Symposium 2010 According to the OECD (2001) the growth of the knowledge society and the development and pervasiveness of the emerging information and communication technologies (ICT) represent a major challenge and a major opportunity for education. Over the past decade, many countries have made large investments in improving their educational infrastructure by providing more computers and better internet access to schools. Yet, economically backward regions or countries are less capable of investing as much money as more developed regions to integrate ICT into education; moreover, qualified teachers are often hardly available. To help children to gain access to education and to enable a more independent self-learning process, some private initiatives such as “One Laptop per Child” are trying to mitigate such deficiencies. However, providing computers or access to internet alone to students does not automatically increase educational quality and learning effectiveness. Complementary measures and policies such as adapting teaching curricula to e-learning and providing interactive learning software are indispensable.
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Anfang August 2010 gibt es in ganz Schleswig-Holstein keine Haupt- und Realschulen mehr, da beginnend mit dem Schuljahr 2010/2011 diese in Gemeinschaftsschulen und Regionalschulen umgewandelt werden. In den Gemeinschaftsschulen werden Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Leistungniveaus gemeinsam von der 5. bis zur 10. Klasse unterrichtet. Auch wenn viele Eltern noch skeptisch sind, so ist die große Hoffnung der Bildungspolitik, dass durch den gemeinsamen Unterricht der Notendurchschnitt der schwächeren SchülerInnen von ihren besseren Klassenkameraden angehoben wird. In der angelsächsischen Literatur nennt man dies „peer effect“ (MitschülerInneneffekt). Solche „peer effects“ werden in der sozialwissenschaftlichen Forschung weltweit ausführlich erforscht und auch die bildungsökonomische Forschung beschäftigt sich intensiv damit. Allerdings sind sie außerordentlich schwer zu identifizieren. Das könnte Sie auch interessieren:
Der Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fordert in einem Gutachten mit dem Titel eine stärkere frühkindliche Bildung und längeres gemeinsames Lernen in allgemeinbildenden Schulen. Ob die Wirtschaftsordnung Marktwirtschaft akzeptiert wird, hängt auch davon ab, Das könnte Sie auch interessieren:
In seinem Herbstgutachten 2009 fordert der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage der Bundesrepublik eine bildungspolitische Offensive, um nachhaltig die Chancengleichheit im Bildungssystem und auf dem Arbeitsmarkt zu fördern und somit Wachstum und Beschäftigung in der Bundesrepublik zu sichern. Das könnte Sie auch interessieren:
Durch das Konjunkturpaket und den Hochschulpakt fließen in den nächsten Jahren große Investitionsbeträge in die Bildung. Fraglich bleibt allerdings, ob es im Bildungsbereich auf mehr Finanzmittel ankommt. Reformbedarf besteht wohl eher bei den Strukturen des Bildungswesens und der Qualität der Angebote. Das könnte Sie auch interessieren:
Angesichts der Heftigkeit des konjunkturellen Abschwungs mussten die wirtschaftspolitischen Akteure rasch handeln. Vor diesem Hintergrund ist es positiv zu bewerten, dass der Gesetzgeber besondere Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung ergriffen hat. Damit kann zwar nicht verhindert werden, dass die schwere Krise auf den Arbeitsmarkt durchschlägt. Diese Neuregelungen können aber dazu beitragen, den Beschäftigungsabbau zu bremsen. Lesen Sie mehr im Kommentar des Wirtschaftsdienst 3/2009
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