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Das BWL-Studium im Bologna-Prozess und Berufseinstiegschancen von BWL-Absolventen

In einigen Wochen startet der neue Bachelor-Jahrgang in das Wintersemester. Aus diesem Anlass gibt die folgende Literatur-Zusammenstellung einen kurzen Überblick über Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf das BWL-Studium.

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BWL-Bibliometrie Teil 4: Betriebswirtschaftliche und Management-Forschung

Die Zusammenstellung gibt einen schlaglichtartigen Überblick über allgemeine Entwicklungen und Trends in der betriebswirtschaftlichen Forschung der letzten Jahre, mit besonderem Fokus auf den Bereichen Management sowie strategisches und internationales Management.

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BWL-Bibliometrie Teil 3: Hochschul-Ranking

Das Ranking von Hochschulen oder von einzelnen Fachbereichen erfreut sich in der allgemeinen Öffentlichkeit besonderer Beliebtheit, wird darin doch eine Entscheidungsgrundlage zum Beispiel für die Wahl des Studienorts gesehen. Während bei derartigen Untersuchungen auch manches eher Irrelevante in die Einstufung eingeht, konzentrieren sich wissenschaftliche Untersuchungen wie die hier zusammengestellten auf Indikatoren für die Qualität von Forschung und/oder Lehre an Fachbereichen im engeren Sinne.

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BWL-Bibliometrie Teil 2: Leistungsmessung von BWL-Wissenschaftlern

Während sich der Status von Fachzeitschriften unter Einsatz unterschiedlicher Einstufungsverfahren immerhin annähernd feststellen lässt, kann die Qualität von Forschung und Lehre einzelner WissenschaftlerInnen überhaupt nicht direkt gemessen werden. Hilfsweise wird auch hier auf Rankingverfahren wie z.B. Zitationsanalysen zurückgegriffen, die allerdings häufig mehr über aktuelle wissenschaftliche Hierarchien und den fachspezifischen Mainstream aussagen als über die Qualität von Forschungsergebnissen oder Lehranstrengungen des untersuchten Personals. Diese Einschränkungen sind bei der Beurteilung einschlägiger Veröffentlichungen zu berücksichtigen.

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Rigour versus Relevance – Betriebswirtschaftslehre als anwendungsorientierte Wissenschaft

Die Beschäftigung mit Fragen des eigenen Selbstverständnisses hat die Betriebswirtschaftslehre in Deutschland bereits seit ihren Anfängen immer wieder begleitet. Dabei hat sich in Abhängigkeit von den wechselnden Rahmenbedingungen der Schwerpunkt der Betrachtung häufig geändert; gleich geblieben ist jedoch die Einschätzung, dass es sich bei der BWL um eine Wissenschaft von hoher praktischer Relevanz handelt.

In den letzten Jahren ist die Thematik wieder zunehmend in den Fokus gerückt; so wurde sie z.B. in das Programm der jüngsten Pfingsttagungen  (2007), ( 2008)  des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft aufgenommen: „Rigour versus Relevance“ impliziert dabei einen trade-off zwischen modelltheoretischer Stringenz auf der einen und Lösungskompetenz für Probleme der Unternehmenspraxis auf der anderen Seite.

Ein wichtiger Grund für die gegenwärtige kritische Auseinandersetzung liegt in der Ausweitung der BWL zu einem der beliebtesten Studienfächer an deutschen Hochschulen und in der damit einhergehenden starken Ausdifferenzierung der Disziplin in zahlreiche Spezialgebiete. Auch die Bevorzugung von Methoden der mathematischen Optimierung sowie von weiteren Verhaltensannahmen im Sinne der Rationalität eines homo oeconomicus, welche die praktische Umsetzung in der betrieblichen Realität erschweren, spielen eine Rolle.

Von Seiten der Unternehmenspraxis wird diese Ausrichtung häufig beklagt und als mangelnde Hinwendung zu bedeutsamen Problemstellungen im unternehmerischen Alltag wahrgenommen. Die zunehmende Komplexität der Entscheidungssituationen und der wachsende Erfolgsdruck im globalen Wettbewerb lassen eine größere Unterstützung durch Ergebnisse der Forschung wünschenswert erscheinen. Hier schließt sich dann der Kreis, denn eine bessere Anwendbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse der BWL würde den Rechtfertigungszwang der Disziplin bezüglich der eigenen Daseinsberechtigung reduzieren.

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