In den letzten Jahren verzeichnete China meist zweistellige Wachstumsraten. Der Krise der internationalen Finanzmärkte und den daraus resultierenden weltweiten makroökonomischen Einflüssen und Verwerfungen konnte sich aber auch China nicht entziehen. Doch anders als die entwickelten Volkswirtschaften der westlichen Welt scheint China auch in der Krise seinen Platz unter den führenden Ökonomien nicht nur zu festigen, sondern auch auszubauen.
Diese Literaturübersicht thematisiert den makroökonomischen Einfluss der internationalen Finanzmarktkrise auf die Volkswirtschaft Chinas. Neben den wirtschaftspolitischen Steuerungsversuchen (u. a. Konjunkturpakete, Kapitalmarktanpassungen) werden auch die aktuelle strategische Neupositionierung Chinas innerhalb der Weltwirtschaftsordnung und die sich daraus ergebene Schwerpunktverschiebung dargestellt.
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