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Evidenzbasierte Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern

Selected for the Global Economic Symposium 2011

Even though some of the Millennium Development Goals (MDGs) – e.g. the goal of halving extreme poverty – will be achieved on a global scale by 2015, progress will have been uneven and poverty will remain firmly on the international agenda. Some countries, notably China and India which could harness the opportunities of globalization, are well on track to reach the goals. At the same time, many countries, especially those with the lowest levels of development, are far from realizing any of the MDGs. This macro picture, however, clouds the successes of individual projects in specific areas or sectors which have tangibly improved the living standards of the poor along various dimensions. Systematically identifying and learning from such projects provides an extraordinary opportunity to improve the design of development interventions and to lift many more people out of poverty.

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Höhere Hartz-IV-Sätze?! - Zur Höhe des Existenzminimums in Deutschland

Am 9. Februar 2010 hatte das Bundesverfassungsgericht die aktuellen Hartz-IV-Regelsätze für unvereinbar mit dem grundgesetzlich gebotenen Schutz der Menschenwürde und dem Sozialstaatsprinzip erklärt (siehe BVerfG, 1 BvL 1/09). Der Bundesregierung wurde aufgetragen, die Höhe des gesetzlich garantierten Existenzminimums neu zu berechnen und diese Berechnungen nachvollziehbar bzw. öffentlich zu machen. Als Frist hierfür wurde der 1. Januar 2011 gesetzt.

„[…] Nach SPIEGEL-Informationen zeigen die vorläufigen Berechnungen, dass der Regelsatz von derzeit 359 Euro im Monat für einen alleinstehenden Erwachsenen zu niedrig ist. Die von der Bundesregierung herangezogenen Vergleichszahlen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe beim Statistischen Bundesamt deuten darauf hin, dass der Satz bei einem Betrag von bis zu 400 Euro liegen müsste.“ (spiegel.de, vom 31.07.2010)

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Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung

“In Europa sind derzeit fast 84 Millionen Menschen akut armutsgefährdet. Für die Betroffenen bedeutet dies eine Existenz in ständiger Unsicherheit und ein Leben ohne die Dinge, die für die große Mehrheit oft selbstverständlich sind. [...]

In Anlehnung an ihren Leitgrundsatz der Solidarität hat die Europäische Union das Jahr 2010 in Übereinstimmung mit den Mitgliedstaaten zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung ausgerufen. Das Jahr soll das öffentliche Bewusstsein für die Situation der von Armut betroffenen Menschen schärfen und dem politischen Engagement der EU und der Mitgliedstaaten im Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung neuen Schwung verleihen.”

Quelle: Europäische Kommission. Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit

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Mehr Geld für Kinder?! – Zur aktuellen verfassungsrechtlichen Prüfung der Hartz-IV-Sätze

Sind 60, 70 oder 80 Prozent des aktuellen Hartz-IV-Regelsatzes (359 Euro) für Kinder ausreichend? Dieser Frage stellt sich seit gestern das Verfassungsgericht in Karlsruhe. Obwohl die Verhandlungen erst begonnen haben, findet in der deutschen Öffentlichkeit bereits ein breiter Diskurs über die Höhe des Existenzminimums für Kinder statt. Auf der einen Seite fordern u. a. Sozialverbände und Gewerkschaften eine deutliche Anhebung der Hartz-IV-Leistungen für Kinder, auf der anderen Seite warnen Ökonomen und Politiker vor den negativen arbeitsmarktspezifischen Anreizwirkungen für ALG-II-Familien.

Diese Literaturübersicht widmet sich einerseits dem Thema Kinderarmut in Deutschland und zeigt auf der anderen Seite die gerechtigkeitsspezifischen und ethischen Problemlagen von existenzsichernden Sozialleistungen auf.

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Armut in Deutschland – Der aktuelle Stand

Die Veröffentlichung des ersten Armutsatlanten für Deutschland seitens des Paritätischen Gesamtverbandes Mitte Mai diesen Jahres führte zu einer heftigen, aber kurzen Reaktion in der nationalen Presse.
Aufbauend auf der Darstellung der sozialen Lage der Privaten Haushalte in Deutschland (Einkommensverteilung, -entwicklung) zeigt diese Literaturübersicht einerseits die Ursachen von Armut (u. a. Arbeitsmarktflexibilisierung/Prekäre Arbeitsverhältnisse, sozialer Hintergrund (Bildungsniveau)), andererseits werden die Folgen aufgeführt (u. a. Gesundheit, Lebenszufriedenheit, gesellschaftliche Teilhabe bzw. Isolation). Weiterhin werden Fragen soziale (Verteilungs-)Gerechtigkeit und die Rolle der Armutspolitik (bzw. des Sozialstaates) bei der Bekämpfung der Ursachen und Folgen sozialer Ungleichheit thematisiert.

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