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Arbeitsmarktprognosen mit Google!? – Verschiedene Prognoseverfahren im Vergleich

Die Prognose der Arbeitsmarktzahlen – einer zentralen, weil politisch sensiblen volkswirtschaftlichen Kennzahl – kann mit einer Reihe von Prognoseverfahren erfolgen: zum Beispiel mit verschiedenen Zeitreihenanalysemethoden oder unter Zuhilfenahme neuer Verfahren, wie neuronaler Netze. Alle Verfahren beinhalten jeweils spezifische Vor- und Nachteile. Das DIW ist mit dem Versuch, Arbeitslosenzahlen anhand von Sucheingaben bei Google prognostisch zu generieren, neue Wege in der Arbeitsmarktforschung gegangen.

Diese Literaturübersicht zeigt verschiedene Prognoseverfahren auf, die wiederum auf unterschiedlichen Länderbeispielen beruhen.

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Wie sollte die Betreuung der Langzeitarbeitslosen geordnet werden?

Seitdem das Bundesverfassungsgericht Ende 2007 die Mischverwaltung von Arbeitsagenturen und Kommunen in den bundesweit 347 Jobcentern für Hartz-IV-Empfänger beanstandet hat, ringt die Politik um Lösungsmöglichkeiten. Zuletzt wurde der Vorschlag der Bund-Länder-Kommission zur Weiterführung der gemeinsamen Jobcenter in rechtlich eigenständigen „Zentren für Arbeit und Grundsicherung“ von der Unionsfraktion im Bundestag wieder verworfen. Eine Lösung für die Betreuung der rund 6,6 Mio. Hilfebedürftigen ist nicht in Sicht, obwohl die Arbeitslosenraten voraussichtlich stark ansteigen werden. Was macht die Neuregelung so schwierig?

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 4/2009

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Die Reform der Jobcenter – Wiederholter Umbau der Arbeits- und Sozialverwaltung in Deutschland im Zuge der Hartz-Reformen

Jeder Verwaltungsträger in der Bundesrepublik ist verpflichtet, seine Aufgaben mit eigenem Personal, eigenen Sachmitteln und in eigener Organisation wahrzunehmen. Dies war der Grundtenor des BVerfG-Urteils vom 20.12.07. Somit ist seit diesem Zeitpunkt die Mischverwaltung in den Jobcentern, in denen Angestellte des Bundes sowie der Kommunen die ALG-II-EmpfängerInnen betreuen (u. a. in Fragen von Arbeitsvermittlung, Wohngeld, Suchtberatung etc.), grundgesetzwidrig. Nach diversen Verhandlungsrunden ist eine Neuordnung der Arbeits- und Sozialverwaltung in der jetzigen Legislaturperiode gescheitert. Diese Literaturübersicht widmet sich vor allem dem organisatorischen Umbau der Arbeits- und Sozialverwaltung im Zuge der Hartz-Reformen.

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