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Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Intelligente Migrationspolitik für global mobile Arbeitskräfte

Selected for the Global Economic Symposium 2012

“While the world is rapidly globalizing, international labor mobility remains severely restricted for all but those with rare or high skills. Many inhabitants of developing countries would like to emigrate legally to work abroad, but do not qualify for legal admission in destination countries. This is because policy makers naturally focus on the net national economic impact thereof when considering reforms and they strongly consider national public opinion when designing these labor migration policies.

Die Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen

Selected for the Global Economic Symposium 2012

“Among the world’s unemployed, the youth are particularly hard hit. Youth unemployment rates are significantly higher than adult unemployment rates in both the developed and developing world. Global protest movements of young citizens are a manifestation of their lack of perspective. On the one hand, higher youth unemployment rates can simply result from frequent job changes and short intermediate unemployment spells. It may be natural for young workers to switch jobs more frequently before a good match with an employer is achieved. On the other hand, high youth unemployment can result from deeply rooted problems, such as a lack of relevant education and training, rigid labour markets, or discrimination. Moreover, unemployment spells in the early ages may have persistent negative consequences for subsequent careers.

Arbeitszeitverlängerung: Bildung und Gleichstellung wichtiger

Vollzeitbeschäftigte arbeiteten 2010 in Deutschland laut Eurostat 1904 Stunden pro Jahr und damit deutlich mehr als in allen anderen westeuropäischen Ländern. Nur in Mittel- und Osteuropa und in Griechenland wurde mehr gearbeitet. Gleichzeitig ist Deutschland mit der Rente ab 67 Jahren Vorreiter einer Erhöhung der Lebensarbeitszeit in Europa.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 2/2012

EU Blue Card – Zähe Liberalisierung

Nach langen Verhandlungen hat sich das Bundeskabinett Ende letzten Jahres zur bereits überfälligen Umsetzung der Richtlinie 2009/50/EG durchgerungen. Der entsprechende Gesetzentwurf enthält eine Reihe von Änderungen der bestehenden Aufenthalts- und Beschäftigungsgesetze anhand derer die Zuwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften erleichtert werden soll.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 1/2012

Personalpolitik für Ältere Arbeitskräfte – Unternehmen sollten jetzt die Weichen stellen!

2.  aktualisierte Version v. April 2012

Das Renteneintrittsalter wird schrittweise auf 67 Jahre erhöht. Kritische Stimmen werfen der Politik vor, faktisch eine Rentenkürzung durchzuführen.

Wahr ist, dass nur wenige Arbeitsnehmer bis zum heutigen Renteneintrittsalter von 65 Jahren arbeiten. Viele Unternehmen haben sich in den letzten Jahren von der älteren Belegschaft getrennt. Die unter Fachkräftemangel leidende Wirtschaft könnte diesen Umgang mit der Altersgruppe ab 45 Jahren jedoch schon bald bereuen.

Talent Management

Im globalen Wettbewerb sind hochqualifizierte Mitarbeiter ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die Rekrutierung geeigneter Bewerber, eine kontinuierliche Förderung talentierter Mitarbeiter sowie der optimale Einsatz von Personalressourcen innerhalb des Unternehmens, verlangen ein modernes, nachhaltiges Personalmanagement.

Zukunft ade? – Jugendarbeitslosigkeit in Europa

2. überarbeitete Fassung 08.2013 von Kirsten Hölterhoff

“Die Jugendarbeitslosigkeit in Europa hat mit der großen Rezession kontinuierlich zugenommen. Derzeit (Juni 2013) sind in der Europäischen Union 5512 Mio. junge Menschen unter 25 Jahren arbeitslos, davon 3526 Mio. in der Eurozone. Das entspricht einem Anteil 20,9% an allen Arbeitslosen in der EU.” (Hans Dietrich: Qualitative und quantitative Dimensionen von Jugendarbeitslosigkeit in Europa. In: Ökonomische Trends – Wirtschaftsdienst 8/2013)

Migration, Integration und Identität

Selected for the Global Economic Symposium 2011

Migration is a central dimension of globalization entailing major challenges but also important opportunities to countries of origin, countries of destination and migrants themselves. Advances in ICT and cheap travel allow migrants to increasingly sustain enduring ties between home and host countries. This “migrant transnationalism” is reflected in an increased importance of repeat or circular migration and a growing engagement of diasporas in the economic and political development of their countries of origin. As a consequence, a growing number of people tend to identify with more than one country and more than one culture. Migrant transnationalism offers important benefits to both, source countries and destination countries. It encourages international trade and capital flows as well as the diffusion of knowledge and social and political norms, which will foster economic development. Destination countries may in addition benefit from spurred innovation through diversity as well as from the mitigation of short term labor shortages.

Das Burnout-Syndrom – wenn Stress und mangelnde Anerkennung krank machen

Laut einer aktuellen Studie der Grazer Universitätsklinik für Psychiatrie weisen etwa 54 Prozent der österreichischen Ärzte Anzeichen des Burnout-Syndroms auf. Auch Millionen Deutsche sind von der Volkskrankheit der totalen Erschöpfung betroffen.
Vor allem engagierte Menschen, die nach Perfektion streben, andauernder Arbeitsbelastung ausgesetzt sind und kaum Anerkennung für ihre Leistung bekommen, gehören zu den Risikogruppen. Der Begriff “Burnout-Syndrom” entstand Mitte der 70er Jahre und ist in unserer Turbo-Leistungsgesellschaft aktueller denn je.

Diskriminierung bei der Jobsuche, anonyme Bewerbung und die Vorteile der Personalvielfalt

5 deutsche Großunternehmen – die Deutsche Telekom, die Deutsche Post, L’Oréal, Procter & Gamble und der Geschenkedienstleister Mydays – wollen von Herbst an die anonymisierte Bewerbung testen.
Wie stark wird tatsächlich bei Einstellungen diskriminiert, helfen anonyme Bewerbungen, welche Vorteile bietet eine heterogene Belegschaft und wie kann man Vielfalt im Unternehmen fördern?