Themenübersicht

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Gemeinnütziges Handeln und Social Entrepreneurship in Zeiten der Finanzmarktkrise

Selected for the Global Economic Symposium 2010

The financial crisis in the western financial system seems to have past its apex and the banking system, especially certain large investment banks, appear in nearly rude health. However, the cost of the rescue has been borne by governments, or more specifically the taxpayer. Moreover, the deep recession caused by the meltdown has severely depressed corporate profits, reducing tax intake, and government efforts to stimulate the economies has seriously depleted fiscal reserves. A number of western countries (and the Euro) have been pushed to the brink of collapse, with many European countries in serious state, owing to governments’ financial positions and the response of bond, currency and share markets. As actions unfold to cope with the crisis, citizens in countries such as Latvia, Iceland and Greece have engaged in mounting civil unrest. Domestic tranquillity is threatened as the extent of public service delivery and state welfare systems are likely to be reduced.

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Produktpiraterie – Volkswirtschaftliche Schäden und Anti-Counterfeiting-Abkommen zum Schutz des geistigen Eigentums

Deutsche Unternehmen erleiden jährlich Schäden durch Produktpiraterie in Höhe von schätzungsweise 30 Milliarden Euro. Laut VDMA – Verband der Deutschen Maschinen – und Anlagenbauer – sind circa zwei Drittel der deutschen Investitionsgüterhersteller betroffen. Gleichermaßen werden aber auch intellektuelle und künstlerische Werke kopiert, insbesondere in der Software- und Musikindustrie. Organisationen wie die WTO und die Europäische Kommission gehen von Schäden durch Verletzung gewerblicher Schutzrechte weltweit von rund 300 Milliarden Euro aus. Es geht um Arbeitsplätze, internationale Wettbewerbsfähigkeit, Verbraucherschutz und Produktsicherheit.

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Neue Institutionenökonomik in der Betriebswirtschaft

Dem Veröffentlichungs-Boom zur Neuen Institutionenökonomie wurde 2009 Rechnung getragen durch die erneute Verleihung des Preises für Wirtschaftswissenschaften der Schwedischen Reichsbank (“Wirtschaftsnobelpreis”) an zwei VertreterInnen dieser Forschungsrichtung (Oliver Williamson; Elinor Ostrom).

Wie die traditionelle Institutionenökonomik setzt auch der Neue Institutionalismus bei der Analyse von Regelsystemen in einer Gesellschaft an. Er ist jedoch im Gegensatz zum älteren Ansatz stärker formalisiert, und entspringt im Unterschied zu jenem der neoklassischen Modellwelt des homo oeconomicus, dessen einfache Grundannahmen durch die Untersuchung institutioneller Verhältnisse zugunsten einer größeren Realitätsnähe abgemildert werden. Wichtige Ansätze sind u.a. die Berücksichtigung von Transaktionskosten, Property-Rights, Marktmacht, unvollständigen Verträgen und beschränkter Rationalität. Ronald Coase und Douglass North hatten vor einigen Jahren als wichtige Anreger dieses Forschungsansatzes ebenfalls den Reichsbank-Preis erhalten.

Eine Übersicht zu aktuellen Anwendungen auf betriebswirtschaftliche Themen ist im Folgenden zusammengestellt.

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Institutions matter! – Auch in der Ökonomie

Diesem Motto wird in der ökonomischen Forschung seit geraumer Zeit verstärkt Rechnung getragen, deshalb sind auch die beiden Beiträge zum Thema in der Wiwi-Werkbank entstanden.

Bei der Vorbereitung bin ich auf einen empfehlenswerten Link gestoßen.  Michaela Trippl und Andreas Novy von der Wirtschaftsuniversität Wien haben Geschichte und Inhalt der traditionellen Institutionenökonomik in nachahmenswerter Weise [Lesen Sie weiter...]

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Die Geschichte der wirtschaftswissenschaftlichen Methodik

Vom 25.03.10 bis 28.03.10 fand die 14. Jahrestagung der European Society for the History of Economic Thought (ESHET) in Amsterdam statt. Dieses Jahr beschäftigt sich die Konferenz mit den wirtschaftswissenschaftlichen Arbeitsmethoden von damals und heute.

Aus diesem Anlass haben wir eine kleine Literaturliste mit Titeln aus der Datenbank ECONIS erstellt.

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Heterodoxe Ökonomie: Institutionalistische Analysen in der Betriebswirtschaft

Beim Institutionalismus handelt es sich um einen heterodoxen Ansatz der Wirtschaftstheorie, der mit der kürzlich hier vorgestellten Evolutorischen Ökonomik verbunden ist. Er war Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA sehr verbreitet und gewinnt seit einigen Jahren wieder an Einfluss und Interesse. Ursprünglich als Alternative zum geschlossenen Modell der Neoklassik entstanden, besteht ein wesentlicher Unterschied darin, dass keine zeitliche und räumliche Allgemeingültigkeit theoretischer Erkenntnisse postuliert, sondern bei einem pragmatischen Theorieverständnis gerade auf die Analyse empirischer Befunde Wert gelegt wird. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung institutioneller Gegebenheiten (z.B. Rechtssystem, kulturelle Gewohnheiten, gesellschaftliche Verhältnisse), und aus der Evolutionstheorie übernommen wird die Annahme, dass Institutionen nicht konstant sind, sondern einem Entwicklungsprozess unterliegen (institutioneller Wandel).

In jüngerer Zeit werden institutionalistische Analysen auch für betriebswirtschaftliche Themenstellungen eingesetzt, die sich in Form und Inhalt erheblich von den üblichen Optimierungsansätzen unterscheiden.

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Lebenszyklusanalyse von Entscheidungen

Wie treffen Individuen Entscheidungen z.B. über die private Finanzplanung, die persönliche Lebensarbeitszeit,das Renteneintrittsalter und die finanzielle Absicherung von Risiken im Rahmen der Lebenszeit? Sie finden hier eine Auswahl aus unserer Datenbank ECONIS an Literatur, die sich mit diesem Thema befasst.

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econstories.tv coole Videos für die WiWi-Ausbildung

In diversen deutsch- und englischsprachigen Blogs wird die vom Mercatus Zentrum der George Mason Universität (Virginia) herausgegebene neue Webseite econstories.tv vorgestellt. Ziel dieser Seite ist es, Wirtschaftswissen in lockerer Weise zu lehren und zu vermitteln, dafür werden sogar aufwendige Videoclips produziert, wie der hier eingebettete Rap “Fear the boom and bust a Hayek [Lesen Sie weiter...]

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Luxus in Wirtschaft und Gesellschaft

Die Finanzmarktkrise hat tiefe Spuren hinterlassen. Sowohl bei sehr wohlhabenden Personen als auch bei vielen Kleinanlegern sind hohe Verluste entstanden. Die Krise hat eine kritische Diskussion über die Freiheit der Märkte und den Sinn hoher Bonussysteme ausgelöst. Es geht um Gier, den Erwerb von Reichtum und dessen Rechtfertigung. Neu ist das Thema allerdings nicht. Ergänzend zu unserem kürzlich erschienenen Beitrag Luxusgütermarketing finden Sie nachfolgend Titelhinweise aus unserem wirtschaftswissenschaftlichen Bestand, die sich grundsätzlich mit Reichtum und Luxus befassen.

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Sparquote in Japan fällt stark!

Japan ist das Industrieland dessen Bevölkerung am schnellsten altert. Da in etwa 10 Jahren die deutsche “Baby-Boomer-Generation” ins Rentenalter kommt, ist es interessant an Hand von Japan zu studieren, welche volkswirtschaftlichen Auswirkungen dies hat.

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