Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Wachstumspolitik und -strategien in Europa

“Fast genau ein Jahr ist es her, dass die Staats- und Regierungschefs der EU den Pakt für Wachstum und Beschäftigung verabschiedet haben. Vollmundig versprachen sie auf dem Gipfel im Juni 2012 ein Paket von Maßnahmen zur „Ankurbelung von Wachstum, Investitionen und Beschäftigung und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Europas“. Das Signal sollte sein: Seht her, wir setzen nicht nur auf Austerität, sondern auch auf Wachstum.” (Sebastian Dullien:   Ein Jahr EU-Wachstumspakt: Die Enttäuschung war absehbar. Leitartikel in Wirtschaftsdienst Jg. 93., Heft 6, Juni 2013)

Intereconomics: Fiskalklippe und Realökonomie in den USA (Letter from America)

“The fiscal cliff “crisis” that dominated political debate in the US at the end of 2012 obscured the more important issue. Markets are currently signaling that they are not concerned about current US deficit levels, but Washington politicians seem intent on ignoring this message and trying to reduce the deficit as quickly as possible. In an economy still suffering from the consequences of the financial crisis, this is a dangerous policy path to embark on.” (Dean Baker: The Fiscal Cliff Crisis and the Real Economic Crisis in the United States. Intereconomics. – Vol.48, Nr.1, 2013)

Staatsverschuldung der USA 2013
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Intereconomics: Austeritätspolitik in den Krisenländern der Eurozone (Forum)

“Since the onset of the sovereign debt crisis, the crisis-stricken countries in Europe have been pushed to take drastic steps to consolidate their finances and reduce their budget deficits. Despite strong public opposition and largely damaging short-run effects, the countries have undertaken many of the internationally recommended/mandated reforms and spending cuts. Authors from Greece, Ireland, Italy, Spain and Portugal report here on the fiscal consolidation achieved in their respective countries – and the sacrifices that have made it possible. Furthermore, the authors detail what remains to be done to resolve the crisis. ” (Fulltext   Forum: Austerity Measures in Crisis Countries – Results and Impact on Mid-term Development / Vassilis Monastiriotis, Niamh Hardiman, Aidan Regan, Chiara Goretti, Lucio Landi, J. Ignacio Conde-Ruiz, Carmen Marín, Ricardo Cabral. – Intereconomics. – Vol.48, Nr 1, 2013)

Solidarische Ökonomie und Gemeingüter

Solidarische Ökonomien bezeichnen eine alternative Wirtschaftsform, die vor allem auf Solidarität, Fairness, Selbstorganisation und gegenseitiger Hilfe aufbaut. Die gesellschaftliche Nutzung von Gemeingütern (Commons) erfolgt nicht in Konkurrenz zueinander (neoliberale Wirtschaftsordnung), sondern in Kooperation und wechselseitiger Rücksichtnahme.

US-Wahl: gigantische wirtschaftspolitische Herausforderungen

“Die USA haben gewählt; die Amerikaner haben sich entschlossen, dem amtierenden Präsidenten Barack Obama noch einmal eine Chance zu geben. Zufrieden sind sie zwar nicht mit den wirtschaftlichen Fortschritten in den vergangenen vier Jahren. Dies zeigten die Umfragen vor den Wahlen deutlich. Die Mehrheit war jedoch der Meinung, dass Obama die besseren Rezepte hat, um die gigantischen Probleme der USA zu meistern.” (Stormy-Annika Mildner im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 11/2012)

Sonderwirtschaftszone Griechenland!? – Internationale Beispiele

Trotz unzähliger EU-Rettungsgipfel und umfangreicher Sparbemühungen seitens der griechischen Regierung manövriert Griechenland nach zwei Jahren immer noch am Rande eines Staatsbankrottes. Die andauernde Staatsschuldenkrise führt zu immer stärkeren ökonomischen Verwerfungen.

Als einen möglichen Weg aus der Wirtschaftskrise wurde in den vergangenen Wochen immer wieder die Errichtung einer griechischen Wirtschaftssonderzone vorgeschlagen. In diesen Gebieten werden, meist zeitlich begrenzt, bestimmte Regelungen (u. a. Arbeits-, Umwelt-, Steuer-, Zollrecht) aufgehoben bzw. eingeschränkt, um Investoren anzulocken und somit das Wirtschaftswachstum anzuregen.

Norbert Walter verstorben

Der langjährige Chefvolkswirt der Deutschen Bank und ehemalige Leiter der Konjunkturabteilung am Institut für Weltwirtschaft in Kiel ist im Alter von 67 Jahren plötzlich verstorben.
Professor Norbert Walter hat zahlreiche Artikel und Bücher zu wirtschaftswissenschaftlichen und wirtschaftspolitischen Themen veröffentlicht. Allein in der Datenbank ECONIS der ZBW befinden sich 400 Titel von Norbert Walter.

Fiskalpakt – Auswirkungen auf die Länder und Kommunen

“Zur Bewältigung der Staatsschuldenkrise wurde am 2. März 2012 der Fiskalpakt von allen EU-Mitgliedstaaten, mit Ausnahme von Großbritannien und Tschechien, unterzeichnet. Am 29. Juni 2012 stimmten Bundesrat und Bundestag dem Fiskalvertrag mit der erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit zu. Diese Einigung zwischen Bund und Ländern war aus mehreren Gründen problembehaftet.” (Thomas Lenk, in: Wirtschaftsdienst, Heft 7/2012, S. 428)

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 7/2012

Governance in der Staatsschuldenkrise

“Die Eurokrise hat tiefgreifende Veränderungen im Gefüge von Institutionen und Kompetenzen der Europäischen Union angestoßen. Als Reaktion auf die Krise erfolgte nicht nur eine Verschärfung des Stabilitätspakts, der künftig automatisierte Sanktionen vorsieht und der auf Grundlage des zwischenstaatlichen „Fiskalpakts“ um nationale Schuldenbremsen nach deutschem Vorbild ergänzt werden soll. Installiert wurde zudem auch ein „Verfahren zur Vermeidung und Korrektur makroökonomischer Ungleichgewichte”.” (Zeitgespräch, In: Wirtschaftsdienst (4/2012), S. 219).

Opel – Opfer der Globalisierung?

General Motors ist wiederauferstanden wie Phönix aus der Asche – Opel leider nicht. Während der nordamerikanische Mutterkonzern Rekordgewinne vermeldet, schreibt die europäische Tochter mit den Marken Opel und Vauxhall anhaltend hohe Verluste.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 3/2012