Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Erwartungen der Wirtschaft für 2012

2. aktualisierte Fassung v. 02.2012

Nach einem wirtschaftlich sehr positiven Jahr 2011, mussten die ökonomischen Prognosen für das Wachstum 2012 deutlich herabgesetzt werden. Die Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten für Deutschland nur noch ein Wachstum von 0,8%. Die Vertreter der einzelnen Industriezweige sind aber etwas optimistischer als die Prognosen für die Gesamtwirtschaft.

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Glück und Geld – eine unglückliche Beziehung?

2. aktualisierte Fassung 02.2013;  mit Ergänzungen von Thomas Groß

Die Glücksforschung boomt, auch in der Ökonomie. Empirische Untersuchungen scheinen einerseits die Weisheit zu bestätigen, dass Geld allein nicht glücklich macht: Ruut Veenhoven’s “Database of Happiness” z.B. weist für Deutschland/Westdeutschland eine negative Korrelation zwischen Zufriedenheit und Wohlstand auf. Auch in der “Map of Happiness” ist ein mäßig glückliches Deutschland von glücklicheren Nachbarn umgeben. Andererseits befindet es sich unter den 20 % der glücklichsten Länder der Welt. Wie immer in der Statistik ist alles eine Frage der Modellierung und der Interpretation.

Handelsverflechtungen zwischen Japan und Deutschland

Ob Lieferverzögerungen beim iPad 2 oder Engpässe bei Silicium-Wafern und bei Pigmenten für Autolacke: Die Naturkatastrophen und die Verstrahlungen in Japan wirken auch auf Deutschland und andere Länder zurück, und das trotz einer nur geringen Handelsverflechtung der deutschen Wirtschaft mit Japan.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 4/2011

Frühjahrsprognose 2011

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute stellen in ihrem Frühjahrsgutachten 2011 fest: Die Weltwirtschaft befindet sich im Aufschwung. Im Winterhalbjahr 2010/2011 expandierten Produktion und Handel stark, vor allem in den Schwellenländern ist die Dynamik nach einer Phase merklich langsamerer Expansion im Sommerhalbjahr 2010 wieder hoch.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 4/2011

Ägypten

Seit Tagen demonstrieren die Menschen in Ägypten und verlangen den Rücktritt von Präsident Hosni Mubarak. Der Aufstand hat viele Ursachen. Neben den zentralen Forderungen nach Demokratie, Einhaltung der Menschenrechte, Korruptionsbekämpfung und Meinungsfreiheit beklagen viele Ägypter Armut, Arbeitslosigkeit und steigende Preise. Die gut ausgebildete junge Generation sieht keine Zukunftsperspektiven.

Wie lässt sich Wohlstand messen?

3. aktualisierte Fassung 02.2013

Es ist völlig unstrittig: Das Bruttoinlandsprodukt hat als Maß für den Wohlstand eines Landes große Schwächen. Wegen dieser Schwächen wird derzeit der Ruf laut, das BIP durch einen umfassenden Indikator zu ersetzen. Aber wie könnte er aussehen?

Im Januar 2013 hat die Enquete-Kommission “Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichen Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft” des Bundestags ein Konzept unter dem Titel “Wohlstandsindikatorenansatz” mit breiter Mehrheit beschlossen.

Die ZBW aktualisiert hiermit Ihre Literaturlisten zur Wohlstandsmessung aus den Jahren 2009 und 2011.

USA nach der Wahl

Amerika geht es schlecht. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich von rund 7 Mio. im Jahr 2007 auf 14,8 Mio. im Oktober 2010 in kurzer Zeit verdoppelt. Obwohl die aktuellen wirtschaftlichen Probleme eine lange Geschichte haben und Rezession und Finanzmarktkrise vor seinem Amtsantritt ausgebrochen waren, wird Barak Obama in der amerikanischen Öffentlichkeit für die Folgen verantwortlich gemacht.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 11/2010

Kurzfristige Konjunkturvorhersage mit vorlaufenden Konjunkturindikatoren

Der Konjunkturzyklus (auf und ab der wirtschaftlichen Tätigkeit) ist ein ökonomisches Phänomen aller marktwirtschaftlichen Systeme. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden in den USA Indikatoren entwickelt, mit denen die Konjunktur beschrieben und prognostiziert werden soll. Heute gibt es eine Vielzahl von Konjunkturindizes und Kennzahlen. Wir wollen in diesem kurzen Blogbeitrag aus deutscher Sicht ein paar vorlaufenden Konjunkturindikatoren auflisten, ohne sie genauer vorzustellen, da diese durch den Internetlink und die von uns am Ende genannte Literatur näher erklärt werden.

Island: Wirtschaftswunder und Finanzkrise

Auf Island sprudeln derzeit nicht nur die Geysire, in dem im Nordatlantik gelegenen, von knapp 320.000 Einwohnern bewohnten Inselstaat ist auch die Finanzmarktblase früh und folgenschwer geplatzt. Das kleinste selbständige Währungssystem der Welt, für das als Mitglied der Europäischen Freihandelsassoziation Efta die Freizügigkeitsregeln der EU voll gelten, hatte sich den internationalen Kapitalströmen geöffnet, ohne über ein ausreichendes Regulierungsinstrumentarium zu verfügen. Die drei großen isländischen Banken lockten mit hohen Zinsversprechen ausländische Anleger ins Land, ohne sich an den Einlagensicherungsfonds der entsprechenden Länder zu beteiligen. Einhergehend mit der Bankenexpansion vollzog sich eine kreditfinanzierte Investitionswelle von isländischen Verbrauchern und Firmen im In- und Ausland.

Das Land des praktizierten Elfenglaubens schien ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten geworden zu sein…

Inzwischen sind die Banken verstaatlicht, die Inflationsrate ist hoch, das BIP sinkt ebenso dramatisch wie das Haushaltsdefizit groß ist. Der internationale Währungsfonds IWF hat – verbunden mit Auflagen zur Sanierung des Finanzsystems – ein Hilfspaket beschlossen. Die Auszahlung weiterer Kredittranchen ist zurzeit jedoch blockert, da die selbst teilweise hoch verschuldeten und arbeitslosen Isländer in einem Referendum mit großer Mehrheit ein Entschuldungs-Abkommen abgelehnt haben, das die Rückzahlung von 3,9 Milliarden Euro an die Gläubigerländer der Internetbank Icesave Niederlande und Großbritannien regeln sollte.

Chefökonomen vom IWF: Asche auf unser Haupt

Im Blog “Free Exchange” kommentiert der “The Economist” ein Papier des Chefökonomen Oliver Blanchard vom Internationalen Währungsfonds unter dem Titel