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von Thomas Groß, 09.2010
Nach einem zehn Jahre dauernden Schrumpfungsprozess hat die Berliner Wirtschaft die Trendumkehr geschafft und bewegt sich auf einem recht stabilen Wachstumspfad. Die jüngste Krise war zwar auch in Berlin zu spüren, aber längst nicht so deutlich wie in anderen Bundesländern. [...]. „Berlin hat die Trendwende geschafft und holt jetzt auf, wenn auch der Rückstand zu anderen deutschen Großstädten noch groß ist“, sagte DIW-Experte Karl Brenke. (Auszug, Pressemitteilung des DIW, vom 11.08.2010).
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von Joachim Michel, 10.2009
Auch 20 Jahre nach dem Zusammenbruch der DDR gibt es große Unterschiede in der Wirtschaftskraft zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland. Trotz erheblicher Wohlstandssteigerungen im Vergleich zur Situation im Jahr 1989 liegt das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen in den neuen Ländern noch immer um 20% unter dem westdeutschen Durchschnittswert.
Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 10/2009
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von Kirsten Hölterhoff, 10.2009
“Während hierzulande – besonders, aber nicht ausschließlich im Osten – viele Städte schrumpfen und “zurückgebaut” werden, sprießen weltweit betrachtet die Megastädte wie nie zuvor: Ihr urbanes Wachstum ist ungehemmt und die “Urbanisierung der Welt” galoppiert, angetrieben von einem atemberaubenden Bevölkerungswachstum, zunehmender wirtschaftlicher Liberalisierung und der immer engeren Verknüpfung der Weltwirtschaft.
Die zukünftige Menschheits- und Umweltentwicklung wird zum Großteil in den Megastädten entschieden und von ihrer Planung, Gestaltung und Nachhaltigkeit hängt die urbane Zukunft ab: Noch 1950 war New York die einzige Stadt der Welt mit mehr als zehn Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Heute sind es 20, Tendenz steigend. Der größte städtische Ballungsraum der Welt ist Tokio mit über 35 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Noch schwindelerregender sind die Einwohnerzahlen der städtischen Ballungsräume: In China leben im Yangtze-Delta schon 87, im Perlflussdelta 40 und im Beijing-Tianjin-Korridor 27 Millionen Menschen dichtgedrängt in urbanen Agglomerationen, die wie im Ruhrgebiet in Deutschland aus mehreren Städten zusammengeschmolzen sind.(…)
Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen untersuchen das Phänomen des explodierenden städtischen Wachstums genauer: Vom Städtebau über die Energieversorgung bis zur urbanen Gesundheitsversorgung – das sind die Themen im Mega-City-Diskurs. Ob die schnelle Urbanisierung überwiegend eine wirtschaftliche und politische Chance ist, weil sie hilft, mittelständische, bürgerliche, demokratie-affine (Stadt-)Gesellschaften herauszubilden oder ob die Verstädterung überwiegend zu Armut, Slumbildung, Radikalisierung, Umweltverschmutzung und Pandemien führt, ist in der Debatte heiß umstritten.” (in: Ulf Meyer, Das Zeitalter der Megastädte)
Die Literaturübersicht aus unserer Datenbank ECONIS bietet einen Einblick in die Vielschichtigkeit dieses Themas.
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von Thomas Groß, 09.2009
Am 29. September wird zeitgleich mit der Wahl zum Deutschen Bundestag in Schleswig-Holstein der Landtag neu gewählt. In dem einzigen TV-Duell zwischen dem Herausforderer, Ralf Stegner (SPD), und dem Amtsinhaber, Peter Harry Carstensen (CDU), ging es kontrovers zur Sache. Streitthemen der beiden Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten waren u. a. die Haushaltskonsolidierung, die Hilfen für die HSH Nordbank sowie Fragen zur Energie-, Familien- und Sozialpolitik.
Die folgende Literaturübersicht gibt einen Überblick über zentrale, ökonomisch wichtige Themen für Schleswig-Holstein: Standortwettbewerb/-politik, regionale Arbeitsmobilität, Tourismuswirtschaft, Strukturprobleme und Regionalentwicklung, demographischer Wandel sowie öffentliche Schulden und Haushaltskonsolidierung.
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von Thomas Groß, 06.2009
Eine neue Studie des Berliner Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, die im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Auswirkungen des Demographischen Wandels in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Neuen Bundesländer untersuchen sollte, hat in dieser Woche für Aufregung in der Republik gesorgt. Die zentrale Botschaft lautet: Abgekoppelte, chancenlose, weil bevölkerungsbezogen schrumpfende Regionen in den fünf neuen Ländern sollten nicht mehr gefördert werden.
Der Demographische Wandel wird zu einer Alternden Bevölkerung in den Neuen Bundesländern führen, mit allen sozialen, ökonomischen und vor allem politischen Konsequenzen. Verstärkt wird dieser Trend durch die Abwanderung von Humankapital in Richtung Alte Bundesländer. Die Aussichten für die ostdeutsche Wirtschaft sind insgesamt als schlecht anzusehen, mit der Ausnahme einiger Wachstumskerne („Leuchttürme“). Damit wird die regionale Wirtschaftskraft in den Neuen Bundesländern auch in Zukunft hinter den Alten Bundesländern zurückbleiben und deshalb ist von einer Angleichung der Lebensverhältnisse auch in absehbarer Zeit nicht auszugehen.
Diese Literaturübersicht widmet sich folgenden Fragestellungen: Wie ist der Alterungsprozess der ostdeutschen Bevölkerung? Wie stehen demnach die Chancen der Wirtschaft in den fünf neuen Bundesländern?
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von Thomas Groß, 05.2009
Trotz massiver öffentlicher Transferzahlungen (Solidarpaktmittel) in die Neuen Bundesländer ist der wirtschaftliche Aufholprozess Ostdeutschlands seit 1996/1997 zum Stillstand gekommen (vgl. H. Schmidt 2004, s. u.). Dabei erweist sich die Arbeitsproduktivität in den fünf Ländern trotz zunehmenden Einsatzes innovativer Technologien immer noch als Konvergenz- bzw. Wachstumsbremse (Busch 2007, s. u.).
Diese Literaturübersicht thematisiert den „ Mezzogiorno-Fall“ (Heilemann 2005) Ostdeutschland, indem einerseits die Ursachen für die wirtschaftliche Stagnation bei gleichzeitigen strukturellen Fortschritten dargestellt werden und andererseits auch die Perspektiven für die zukünftige Entwicklung aufgezeigt werden (Auseinanderdriften ja oder nein?).
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von Joachim Michel, 04.2009
Nicht nur Staaten konkurrieren miteinander um Direktinvestition und neue Arbeitsplätze sondern auch innerhalb eines Landes gibt es einen regen Wettbewerb um die Ansiedlung von Unternehmen und hochqualifizierten Arbeitskräften. Dazu betreiben Kommunen, Regionen und Länder Standortmarketing.
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von Thomas Groß, 04.2009
Während in Dänemark und den Niederlanden statistisch gesehen ca. jeder dritte Einwohner einen entsprechend schnellen Breitbandinternetzugang nutzen kann, ist es hierzulande nur ungefähr jeder Vierte (FTD, vom 25.03.09). Die Europäische Kommission, namentlich die zuständige Kommissarin Reding, sieht die Ursachen für diesen Befund in der deutschen Telekommunikationspolitik begründet, die den Netzzugang für Wettbewerber erschwert und eine binnenmarktbezogene Marktliberalisierung verhindert (vgl. pressetext.de, vom 31.03.09). Diese Literaturübersicht gibt zum einen Auskunft über die wirtschaftspolitischen Bestrebungen einer (De-)Regulierung der Telekommunikationsinfrastruktur in Deutschland. Zum anderen thematisiert sie den Einfluss der europäischen Wettbewerbspolitik auf die Netzzugänge im Bereich der Breitbandnetze in den vergangenen Jahren.
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