Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Das Wirtschaftsthema 2011 : Schuldenkrise

Alle schreiben Ihren Jahresrückblick 2011, da will auch die WiWi-Werkbank ihren Senf dazugeben.
Wir beschränken uns dabei nur auf das Megathema im letzten Jahr (zumindest in der westlichen Hemisphäre): dies war ganz klar die SCHULDENKRISE in der Eurozone, aber auch in den USA wurde über das Thema “Debt” heftig gestritten.
Wer in EconBiz mit den dazugehörigen Schlagwörtern sucht, erhält zum Thema Staatsschulden fast 14000 Treffer.

Der deutsche Glücksspielmarkt

Schleswig-Holstein ist aus dem gemeinsamen Bemühen der Bundesländer um eine Neufassung des Glückspielstaatsvertrags ausgeschert und hat ein eigenes, erheblich liberaleres Glücksspielgesetz vorgelegt.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 11/2011

Steuerabkommen mit der Schweiz

Das zentrale Ergebnis des paraphierten deutsch-schweizerischen Steuerabkommens kann sich sehen lassen: Deutsche Steuerpflichtige zahlen auf Kapitaleinkünfte ihrer Schweizer Konten zukünftig die gleichen Steuern, die sie auch auf in Deutschland anfallende Kapitaleinkünfte entrichten müssten. Insofern ist Neutralität und Gleichbehandlung hergestellt. Für eine Steuerflucht in die Schweiz gibt es keinen Grund mehr. Damit ist die aus deutscher Perspektive vielleicht wichtigste Steueroase trockengelegt.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 9/2011

Euro-Krise und Staatsbankrott. Die Zahlungsunfähigkeit von EU-Staaten und politische Steuerungsversuche

In dieser Literaturübersicht aus unserer Datenbank Econis wird die Problematik von Staatsbankrotten (Staatsinsolvenzen) im Euroraum und deren Einfluss bzw. deren mögliche Steuerungsversuche, vor allem auch mit Bezug auf den Fall Griechenland, thematisiert.

Finanztransaktionssteuer

In Anbetracht immenser potentieller Steuereinnahmen ist die Debatte um die Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTS) erneut entbrannt. Ursprünglich waren die Steuereinnahmen nur ein netter “Nebeneffekt”, wurde die FTS doch vor allem als Instrument zur Reduktion der Volatilität am Finanzmarkt vorgeschlagen. Die Idee ist simpel: höhere Transaktionskosten begrenzen kurzfristige Spekulation und verringern daher das Handelsvolumen.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 9/2011

Schuldengrenze!? – Haushaltsdefizit und -konsolidierung in den USA

In letzter Minute einigten sich Präsident Barack Obama und der Kongress Anfang August auf einen Kompromiss zur Anhebung der Schuldengrenze und verhinderten damit die drohende Zahlungsunfähigkeit der USA. Ein gigantisches Sparprogramm soll nun den Staatshaushalt sanieren. Allerdings wird auch mit diesen Sparbemühungen der Schuldenberg der USA weiter wachsen – es sei denn die US-Wirtschaft gewinnt deutlich an Fahrt. Und genau hier liegt der Haken des Kompromisses: Das Sparprogramm kommt möglicherweise zu früh und verpasst der ohnehin schwachen Wirtschaft einen zusätzlichen Dämpfer.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 8/2011

US-Schuldenkrise und die ultrakonservativen Republikaner

NYC: National Debt Clock

Wer sich dafür interessiert warum die “Grand Old Party” (GOP), wie die Republikaner liebevoll in den USA genannt werden, von einer gemäßigten Partei zu einer ultrakonservativen Partei geworden ist, dem kann ich nur empfehlen das schon 2007 verfasste Buch des Wirtschaftsnobelpreisträges Paul Krugman zu lesen mit dem Titel:

Steuersenkungspläne der Bundesregierung

Wegen der überraschend guten Konjunkturentwicklung sind die Steuereinnahmen in Deutschland höher als noch vor kurzem erwartet. Nun wird gefordert, die Mehreinnahmen für Steuersenkungen einzusetzen, die im Jahr 2013 in Kraft treten sollen. Es ist klar, dass diese Forderung unter anderem wahltaktische Hintergründe hat.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 7/2011

Was wurde aus der Mehrwertsteuerkommission?

Nach dem politischen Willen der Koalition ist eine Expertenkommission (aus Wissenschaftlern) eingesetzt worden, die sich mit der „Systemumstellung bei der Umsatzsteuer sowie dem Katalog der ermäßigten Mehrwertsteuersätze“ befassen sollte. Das Gutachten dieser Kommission liegt seit über einem halben Jahr vor. Daraufhin ist eine weitere Kommission (aus Politikern der Koalitionsfraktionen) eingesetzt worden, die nun Vorschläge für konkrete Reformschritte erarbeiten soll. Diese Kommission hat jedoch bisher nicht getagt.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 6/2011

Haushaltskonsolidierung und Schuldenmanagement nach der Finanzkrise

Selected for the Global Economic Symposium 2011

The financial crisis has dramatically worsened the state of public finances in the majority of the advanced industrial countries. Many of them are currently on unsustainable fiscal trajectories, and there is broad agreement that very substantial consolidation efforts are needed to re-establish stability. There is, however, substantial debate on the extent and the timing of the consolidation process. Large short-term fiscal consolidation measures are likely to severely restrain the chances to recover from high unemployment which still pertains in many countries. Postponing consolidation, however, may not be a viable option in cases where the fiscal position has worsened to such an extent that the country is not longer able to borrow in the markets at sustainable interest rates. A particular worrisome feature in this context is that even drastic consolidation measures, as in the case of Greece and Ireland, have not been sufficient to restore investor confidence.