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Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Die Goldreserven der Bundesbank – Relikt des Bretton-Woods-Systems

Die Deutsche Bundesbank hält über zwei Drittel ihrer Währungsreserven in Gold vor. Ein Großteil dieser Goldreserven – insgesamt sind es rund 3.400 Tonnen mit einem aktuellen Gegenwert von ca. 144 Mrd. € – lagert in ausländischen Zentralbanktresoren, nämlich in New York, Paris und London.

Die deutschen Goldreserven gehen auf das von 1944 bis 1971 bestehende Bretton-Woods-System zurück, als Deutschland einen Teil seiner Leistungsbilanzüberschüsse in ausländisches Zentralbankgold umtauschte. Kern dieses Systems fester Wechselkurse war die Goldbindung des US-Dollars.

Diese Literaturübersicht thematisiert einerseits die deutschen Goldreserven. Andererseits ist das historische Bretton-Woods-System und dessen mögliche Wiederauferstehung im Rahmen der aktuellen Finanzmarkt- und Weltwirtschaftskrise ein Themenschwerpunkt.

Bernhard-Harms-Preis 2012 für Gene Grossmann

Am 31.Oktober 2012 erhält Prof. Gene Grossman den mit 25.000 Euro dotierten Bernhard-Harms-Preis des Kieler Instituts für Weltwirtschaft.
Der in Princeton lehrende Professor aus den USA erhält den Preis für seine Forschungen auf dem Gebiet Außenhandel und Wirtschaftswachstum sowie zur politischen Ökonomie der Handelspolitik.

Austritt aus der Eurozone

Für den Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und führende CSU-Politiker hat der Austritt Griechenlands aus der Eurozone jeden Schrecken verloren.

Wie das geht und welche ökonomischen Folgen dies hätte, dazu hat die ZBW für Sie eine kurze Literaturzusammenstellung gemacht.

Geuro

“Vorschläge, wie man Griechenland helfen kann, reichen vom von der Mehrheit der Deutschen bevorzugten Austritt aus der Eurozone bis hin zur von der Mehrheit der Griechen bevorzugten Aufgabe der Sparziele. Die neueste Idee, lanciert vom ehemaligen Chefvolkswirt der Deutschen Bank Thomas Mayer, ist die Einführung einer Parallelwährung in Griechenland. Der sogenannte Geuro, so Mayer, gebe der griechischen Regierung die Möglichkeit, weiter Ausgaben zu tätigen, ohne auf Kredite aus dem Euroraum angewiesen zu sein, und so die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Landes wiederherzustellen. Leider ist diese Idee nicht so erfolgversprechend, wie viele Kommentatoren glauben.” (Redaktion Wirtschaftsdienst)

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 6/2012

Exportweltmeister Deutschland

Zwar hat Deutschland den Titel “Exportweltmeister” an China abgeben müssen, aber gemessen am Exportvolumen pro Kopf sind wir immer noch Exportweltmeister. Auf jeden Fall ist Deutschland Europameister und unsere Nachbarn sehen neidisch, aber auch vorwurfsvoll auf uns. Einerseits begrüßt man unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit, aber andererseits gibt man den deutschen Exportüberschüssen in Europa eine Mitschuld an der derzeitigen Eurokrise.

Internationale Handelsstrukturen – Handelsbilanzdefizit Japan

Erstmals seit 1980 hat Japan für das Jahr 2011 ein Handelsbilanzdefizit ausweisen müssen. Die vorläufigen Schätzungen für die Höhe des Defizits belaufen sich auf 32 Mrd. US-$, etwa 0,5% des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 2/2012

Chinas Protektionismus – Strafzölle auf Autos

Die chinesische Regierung erhebt seit Mitte Dezember 2011 Importstrafzölle auf den Import von Autos, die in den USA gefertigt werden. Auslöser für die Strafzölle, die nur für Automobile mit einem Hubraum ab 2,5 Liter gelten, je nach Hersteller zwischen 4 und gut 20% variieren und zusätzlich zum normalen Importzoll von 25% erhoben werden, sind angebliche unfaire Subventionen und Dumping der US-Automobilhersteller auf dem chinesischen Markt.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 1/2012

APEC – Die Asiatisch-Pazifische Wirtschaftskooperation

In einer Zeit tiefster europäischer Verunsicherung hat in Hawaii das 19. Gipfeltreffen der APEC – der asiatisch-pazifischen Wirtschaftskooperation – stattgefunden. Die Zukunft der Weltwirtschaft liegt im asiatisch-pazifischen Raum, so heißt es seit langem. Ist dies nun als endgültiger Beginn der Zukunft und als Abgesang auf das alte Europa zu verstehen?

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 12/2011

Rettung aus dem Osten!? – Chinas Hilfsangebot in der EU-Schuldenkrise

Die europäische Schuldenkrise geht in immer neue Runden. Viele Staatshaushalte stehen tief in den roten Zahlen. Wer könnte nun aber der geduldige Investor für Europas Schuldenstaaten sein? Das Geld muss von außen kommen. In den Wachstums- und Rohstoffregionen der Erde haben sich gewaltige Vermögensmassen gebildet, die nach Anlage suchen. Einige dieser Länder, vorneweg die Chinesische Volksrepublik, haben auch schon die Bereitschaft erklärt, zu Hilfe zu kommen.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 10/2011

Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) – “Euro-Rettungsschirm”

Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM), umgangssprachlich auch “Euro-Rettungsschirm” genannt, ist eine geplante Regelung der Mitgliedstaaten der Eurozone (“Euro-Staaten”) zur Stabilisierung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, aufgrund von defizitärer Überschuldung der Staatshaushalte einzelner Mitgliedsländer, zur Abwendung von ”Staatspleiten” und deren negative Folgen für die Gemeinschaftswährung.

Mit dem Stabilitätsmechanismus sollen im gegenseitigen Einvernehmen der Euro-Länder und unter definierten Auflagen zahlungsunfähige Mitgliedstaaten der Eurozone finanziell mit Krediten der Euro-Staaten unterstützt werden. Der Vertrag zur Einrichtung des ESM wurde am 21. Juli 2011 auf einem Gipfeltreffen von den 17 Mitgliedstaaten der Eurozone unterzeichnet und soll bis Ende 2012 von den Parlamenten der einzelnen Staaten ratifiziert werden. Er soll dann als offizielles Instrument den im Mai 2010 als Provisorium gegründeten Europäischen Stabilisierungsmechanismus ersetzen, der im Juni 2013 ausläuft.
(Auszug aus Wikipedia.de, Zugriff: 16.09.2011)