von Thomas Groß, 08.2010
Der internationale Militäreinsatz gegen die Piraterie vor der Küste Somalias hat keine spürbare Abschreckungswirkung. Die Zahl der Piratenangriffe hat sich seit Beginn der Militäraktion sogar nahezu verdoppelt. Zugleich hat sich der Wirtschaftskreislauf der Piraterie so stabilisiert, dass er für die Beteiligten zu einem kalkulierbaren Geschäft geworden ist. […]
Der langfristige Erfolg des Marineeinsatzes ist angesichts der hohen Erträge aus erfolgreicher Piraterie fraglich. Das International Maritime Bureau berichtete über 111 Angriffe im Jahr 2008 und einen Anstieg auf 217 Angriffe 2009. 2010 hat sich die Zahl der Angriffe auf hohem Niveau stabilisiert: In der ersten Jahreshälfte 2010 wurden 84 Angriffe gemeldet, 27 Schiffe wurden gekapert und 544 Geiseln verschleppt. Die Zahl der Angriffe im Golf von Aden ist allerdings deutlich gesunken, seit Marineschiffe die Piraten von ihren Zielen vertreiben, ihnen den Zugriff auf Ressourcen zur Reinvestition verwehren und vorhandene Ausstattung zerstören. Andererseits wurden 2010 im Somalibecken und dem Indischen Ozean mehr Angriffe als je zuvor gemeldet. […] (Auszüge aus der Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, DIW Berlin).
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von Joachim Michel, 07.2010
Selected for the Global Economic Symposium 2010
Never before has the nexus between environmental protection and trade measures been so concretely discussed in WTO circles. And never before has the traditional view that trade measures are both inferior to other measures and irreconcilable with WTO rules been questioned so fiercely.
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von Kirsten Hölterhoff, 03.2010
Im Jahresbericht 2010 des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri wird ein erheblicher Anstieg deutscher Rüstungsexporte festgestellt; Deutschland besetzt auf diesem Weltmarkt einen Anteil von inzwischen 11 Prozent. Wir haben das zum Anlass genommen, eine Auswahlbibliographie aus unserer Datenbank Econis zum internationalen Handel mit Rüstungsgütern und zur Rüstungsindustrie und Rüstungsindustriepolitik sowie den Themen Rüstungskonversion und Rüstungsexportkontrolle insbesondere in den EU-Staaten und Deutschland zu erstellen.
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von Elisabeth Flieger, 08.2009
Das Vertrauen in den Dollar als internationale Leitwährung hat mit der Weltfinanz- und Wirtschaftskrise gelitten. Insbesondere China und Russland, die immense Dollarreserven halten, fordern Alternativen.
Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 8/2009
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