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Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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PIIGS – Ursachen der Wirtschaftskrise und aktuelle Entwicklungen

PIIGS ist ein Akronym und steht für die Länder Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien. Es kam im Zusammenhang mit den dortigen Staatsschuldenkrisen auf und soll vor allem die Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede dieser Volkswirtschaften im Umgang und der Überwindung dieser Krise herausstellen. Dies ist auch Thema der nachfolgenden Literaturzusammenstellung aus unserer Datenbank Econis.

Seltene Erden – Chinas Außenpolitik und die WTO

Die Volksrepublik China besitzt ein Quasimonopol im Bereich der Förderung an Seltenen Erden – rund 90% der weltweiten Reserven lagern in China. Durch die Verringerung bzw. den Ausbau der Förderung an seltenen Erden kann China den Weltmarktpreis nach Belieben beeinflussen.

Diese Literaturzusammenstellung thematisiert neben der Steuerung der chinesischen Exportquoten vor allem auch die Konflikte mit der WTO, die daraus entstehen.

Bundesverfassungsgericht und Krisenpolitik der EZB – Literaturhinweise

“Am 11. und 12. Juni 2013 hat das Bundesverfassungsgericht Experten zur Krisenpolitik der EZB angehört. Dabei ging es um die Frage, ob oder inwieweit die EZB durch das Outright-Monetary-Transactions-Programm (OMT) Kompetenzen beansprucht, die ihr nicht übertragen worden sind.” (Kai A. Konrad, Clemens Fuest, Harald Uhlig, Marcel Fratzscher, Hans-Werner Sinn : Bundesverfassungsgericht und Krisenpolitik der EZB – Stellungnahmen der Ökonomen. – Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst 7/2013)

Internationale Wirtschaftsbeziehungen und Handelskonflikte zwischen China und der EU

Der Handelsstreit zwischen China und der EU eskaliert. Zuerst hat die EU chinesische Solarpanel mit Strafzöllen belegt, worauf dann China mit Strafzöllen auf Chemikalien reagierte. Jetzt droht China mit Zöllen auf Kraftfahrzeuge im Premiumbereich.

Aus diesem Anlass haben wir Ihnen zu diesem Thema eine kleine Literaturliste zusammengestellt mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und China.

Lockere Zins- und Geldpolitik in der Eurozone

“Mit dem Frühjahr 2013 verband sich die Hoffnung, dass sich die schwache Konjunktur im Eurogebiet erholen könnte. Die neuesten Trends lassen aber keine nennenswerte Entspannung der Situation erkennen. Angesichts dieser Entwicklung und der nach wie vor prekären Lage der südlichen Mitgliedstaaten des Eurogebiets wurde der Ruf nach einer Zinssenkung in Europa wieder lauter. Die EZB hat am 2. Mai reagiert und die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte auf den historischen Tiefstand von 0,5% abgesenkt.” (Bernd Hayo: EZB-Leitzins auf historischem Tief: richtig, aber wenig wirkungsvoll, In: Leitartikel des Wirtschaftsdienst 5/2013)

Transatlantische Freihandelszone

“Seit dem 13. Februar dieses Jahres ist es offiziell: die USA und die EU haben die Absicht, eine transatlantische Freihandelszone zu schaffen. So steht es in der gemeinsamen Erklärung des amerikanischen Präsidenten mit den Spitzen der EU.”  (Martin Klein: Transatlantische Freihandelszone: Ja, aber … – Kommentar des Wirtschaftsdienst 3/2013)

Zurück zur D-Mark? – Peter Bofinger

Am 16. Januar 2013 stellte Prof. Peter Bofinger – im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Wirtschaftsdienst – sein Buch “Zurück zur D-Mark? Deutschland braucht den Euro” in der ZBW Hamburg vor. Zu dieser Veranstaltung liegt inzwischen ein Nachbericht vor.

Eine Rückkehr zur D-Mark wäre ein Desaster, argumentiert Peter Bofinger in seiner Streitschrift. Er plädiert für eine grundlegende Reform der Währungsunion und gegen den monetären Nationalismus. Nur gemeinsam seien die Länder Europas in der Lage, sich gegen die Macht der Märkte durchzusetzen.

Prof. Dr. Peter Bofinger ist Ordinarius für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg und Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Im August 1997 war er Mitinitiator einer Initiative von 59 Professoren für den Euro, im August 2012 trat er mit Jürgen Habermas und Julian Nida-Rümelin für einen massiven Kurswechsel der deutschen Politik in der Eurokrise ein. Gemeinsam mit renommierten europäischen Ökonomen verficht er einen Schuldentilgungspakt und eine gemeinsame europäische Fiskalpolitik. Bofinger ist außerdem Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Wirtschaftsdienst – Zeitschrift für Wirtschaftspolitik.

Schuldenschnitt Griechenland

“Kann man seine Schulden auch dadurch verringern, dass man sie mit geliehenem anstatt mit eigenem Geld zurückzahlt? Diesen Eindruck könnte man gewinnen, wenn man sieht, wie die griechische Regierung gerade rund 10 Mrd. Euro dafür aufgewendet hat, eigene Staatsschuldtitel im Nennwert von fast 30 Mrd. Euro zurückzukaufen.” (Henning Klodt: Griechenland: Schuldenrückkauf für noch mehr Schulden. – Leitartikel des Wirtschaftsdienst 12/2012)

Ostasiatische Freihandelszone

“Die führenden Politiker aus 18 asiatischen und Pazifik-Anrainer-Staaten trafen sich am 20. November 2012 in Phnom Penh (Kambodscha) zu ihrem diesjährigen Ostasien-Gipfel. Außer den zehn Association-of-Southeast-Asian-Nations-Staaten (ASEAN-Staaten) waren dies Australien und Neuseeland, China, Japan und Südkorea sowie Russland und die USA.” (Georg Koopmann: Pazifische Freihandelszone: Neues Gravitationszentrum. – Kommentar des Wirtschaftsdienst 12/2012)
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Fiskalunion in der Eurozone

“Unter der Vielzahl der Vorschläge, die in diesem Tagen zur EU-Fiskalunion kursieren, dürften jene von Wolfgang Schäuble eine überdurchschnittliche Halbwertszeit haben, nicht zuletzt, weil er als deutscher Finanzminister quasi eine Veto-Position in der Debatte innehat. Schäuble schlägt drei Elemente vor: Erstens soll der EU-Währungskommissar wie der Wettbewerbskommissar von sich aus Verfahren gegen Haushaltssünder einleiten und vorantreiben dürfen. Zweitens soll der Kommissar ein Veto-Recht gegen nationale Haushalte erhalten – bereits im Planungsstadium, aber auch, nachdem das nationale Parlament das jeweilige Budget verabschiedet hat. Drittens soll das Europäische Parlament früher an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt werden; für Eurozonen-Angelegenheiten sollen dafür einzig die Abgeordneten aus den Euroländern zusammentreten.” (Sebastian Dullien: EU-Fiskalunion.  Kommentar des Wirtschaftsdienst 11/2012)