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Weltwirtschaftlicher Preis 2012 für Daniel Kahneman

Mit dem Weltwirtschaftlichen Preis des Kieler Instituts für Weltwirtschaft werden Persönlichkeiten geehrt, die sich im besonderen Maße durch ihr Vordenken und Vermitteln weltwirtschaftlicher Lösungsansätze, ihre Dialogfähigkeit und Dialogbereitschaft über ihre Fachgrenzen hinaus und ihr Eintreten für eine auf Eigenverantwortung basierende, sozial verantwortungsvolle Gesellschaft auszeichnen.

Daniel Kahneman, geboren am 5. März 1934 in Tel Aviv, Israel, ist ein israelisch-amerikanischer Psychologe, der 2002 zusammen mit Vernon L. Smith den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhalten hat.

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EU-Agrarpolitik: Keine mutige Reform

“Die EU-Kommission legte im Oktober 2011 einen Vorschlag zum siebenjährigen Finanzplan der EU und damit zu den finanziellen Grundlagen der EU-Agrarpolitik für den Zeitraum 2014 bis 2020 vor. Über den Finanzrahmen wird einstimmig im Ministerrat entschieden; einzelne Länder sind kaum bereit, auf bisherige Vorteile zu verzichten.” (Ulrich Koester, In: Wirtschaftsdienst 5/2012, S. 289).

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 5/2012

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Demografischer Wandel: Allein es fehlt die Strategie

“Am 25.4. wurde die Demografiestrategie der Bundesregierung vorgestellt. Von einer Strategie erwartet man, dass die Leitlinien zukünftigen politischen Handels aufgezeigt werden. Konkrete Maßnahmen werden später eingebettet, beschlossen und durchgeführt. Diese Erwartung wird bei der Demografiestrategie enttäuscht, da kein “roter Strategiefaden”, sondern ein Sammelsurium von oft sinnvollen Einzelmaßnahmen, Aktionsplänen, kleinsten Initiativen und Willensbekundungen präsentiert wird.” (Martin Gasche, In: Wirtschaftsdienst (5/2012, S. 288-289).

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Internationales Jahr der Genossenschaften

“Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2012 als ‘Internationales Jahr der Genossenschaften‘ ausgerufen. Die Deklaration soll die globale Bedeutung von Genossenschaften für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung hervorheben” (Michael Stappel in der Publikation “Genossenschaften in Deutschland” von der DZ Bank).

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Tarifeinheit oder Tarifpluralität (Zeitgespräch)

“Die arbeitsgerichtliche Rechtsprechung der jüngeren Vergangenheit hat die Voraussetzung für mehr Tarifpluralität geschaffen. Im Zuge aktueller Tarifkonflikte im Luftverkehr wird die Macht von Spartengewerkschaften stark kritisiert. Für eine gesetzliche Einhegung der Tarifpluralität sprechen sich die Autoren nicht aus, obwohl die Tarifkonflikte mittlerweile schärfer sind und deren Lösung schwieriger.” (Zeitgespräch mit Christoph M. Schmidt, Ronald Bachmann, Hagen Lesch, Lea M. Petters, Justus Haucap)

Lesen Sie weiter im Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst 5/2012

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Versicherungspflicht für Selbständige

“Angesichts des erwerbsstrukturellen Wandels wird seit Langem eine Versicherungspflicht für selbständig Erwerbstätige zur Absicherung des Lebensstandards in der Nacherwerbsphase und damit implizit auch zur Vermeidung von Altersarmut gefordert. Nun ist vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ein Eckpunktepapier vorgelegt worden, das eine Versicherungspflicht für alle Selbständigen vorsieht.” (Uwe Fachinger. In: Wirtschaftsdienst H. 4, 2012,  S.217)

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Die Zukunft des Einzelhandels in Deutschland – was wird aus Karstadt?

Karstadt ist gerettet – so titelten einige Zeitungen im September 2010.

Der Investor Nicolas Berggruen hatte einige Kaufhäuser übernommen und den Beschäftigten die Angst vor Entlassungen genommen. Ob eine Neuausrichtung langfristig gelingt, hängt von vielen Faktoren ab. Wie können Warenhäuser in der Welt von Discounterketten, Shoppingcentern und bequemen Onlineangeboten bestehen?

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Geplante Obsoleszenz – ein Mythos?

Die zunehmende Kritik an Wachstum und Ressourcenverbrauch bringt neues Interesse für das Thema “Eingebauter Verschleiss” (“Geplante Obsoleszenz”) bei langlebigen Konsumgütern. Durch tatsächlich oder vermeintlich vorzeitiges Versagen bzw. Veralten entsteht ein Zwang zum Neukauf. Aktuelle Beispiele finden sich bei Softwares, Smartphones oder Druckern, also elektronischen Produkten. Frühere Beispiele sind vor allem Glühlampen (das berühmte Phoebus-Kartell), Nylonstrümpfe oder US-amerikanische Autos.

Trotz der offensichtlichen Nützlichkeit von eingebautem Verschleiss für die Steigerung des Absatzes, ist der Umfang, in dem geplante Obsoleszenz auftritt, nicht leicht zu erkennen, denn in die gleiche Richtung zielen u.a. auch das Bemühen um technische Verbesserungen von Produkten (z.B. geringerer Energieverbrauch) oder der Kundenwunsch nach zeitgemäßerem Design (vor allem in der Mode und verwandten Branchen).

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Governance in der Staatsschuldenkrise

“Die Eurokrise hat tiefgreifende Veränderungen im Gefüge von Institutionen und Kompetenzen der Europäischen Union angestoßen. Als Reaktion auf die Krise erfolgte nicht nur eine Verschärfung des Stabilitätspakts, der künftig automatisierte Sanktionen vorsieht und der auf Grundlage des zwischenstaatlichen „Fiskalpakts“ um nationale Schuldenbremsen nach deutschem Vorbild ergänzt werden soll. Installiert wurde zudem auch ein „Verfahren zur Vermeidung und Korrektur makroökonomischer Ungleichgewichte”.” (Zeitgespräch, In: Wirtschaftsdienst (4/2012), S. 219).

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Transatlantischer Handelsstreit: Der Fall Boeing

“Die WTO hat am 12.3.2012 die Berufungsentscheidung zu US-Subventionen für den Flugzeughersteller Boeing veröffentlicht. Der “WTO-Appellate Body” hat das ursprüngliche Urteil vom März 2011 weitestgehend bestätigt: Boeing hat im Zeitraum von 1989 bis 2006 Subventionen in Höhe von mindestens 5,3 Mrd. US-$ erhalten. Zum einen wurden exportabhängige Steuervergünstigungen durch sogenannte Foreign Sales Corporations (FSC) beanstandet, die schon einmal Gegenstand eines WTO-Verfahrens waren.” (Stephan Wittig, In: Wirtschaftsdienst (4/2012), S. 218).

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 4/2012

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