Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Optimale Information durch Internet und Soziale Medien

Selected for the Global Economic Symposium 2012

“The unprecedented recent progress in information and telecommunication (ICT) technologies enables individuals and organizations nowadays to overcome the personal and regional restrictions upon information acquisition processes. It is in particular the internet and social media that facilitate access to an unparalleled wealth of information, as well as providing opportunities for new innovative activities and social interactions.

Enterprise 2.0

Der Begriff „Enterprise 2.0“ steht für den Einsatz von Web 2.0-Technologien wie Blogs, Wikis oder Social Bookmarking im Unternehmen. Dadurch wird eine offenere Kommunikation sowohl innerhalb des Unternehmens als auch zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden und Zulieferern ermöglicht.

Eingeführt wurde der Begriff „Enterprise 2.0“ von Andrew P. McAfee, Professor an der Harvard Business School. In seinem Artikel “Enterprise 2.0: The Dawn of Emergent Collaboration” findet man folgende Definition: „Enterprise 2.0 is the use of emergent social software platforms within companies, or between companies and their partners or customers“.

Der Einsatz von Web 2.0-Anwendungen hat einen positiven Effekt auf den Wissenstransfer im Unternehmen und ergibt damit einen Wettbewerbsvorteil in Form von erhöhter Produktivität, Flexibilität und Innovationsfähigkeit.

Open Innovation und Zugang zu Wissen

Selected for the Global Economic Symposium 2011

Our world is full of unexploited knowledge and brilliant ideas that are never realized. Innovators often fail to take note of external innovations, and sometimes they are not even aware of the market for internal ideas. “Open innovation” is a promising step towards reducing this fundamental mismatch between the global supply and demand for knowledge. In open innovation projects, innovators from the private sector and academia voluntarily disclose innovation processes and results to other (potential) innovators. They make internal knowledge accessible for the outside world and attract external expertise in exchange. By doing so, innovators are able to improve their innovativeness.

Wikis in Unternehmen – Instrument für das Wissensmanagement und Plattform für Wissenstransfer

Wikis sind einfach zu nutzende Online-Plattformen für den Austausch von Informationen und Dokumenten. Es genügt ein Browser, um Beiträge zu schreiben, zu editieren oder ganze Dateien ins Wiki einzustellen.

Damit sind Wikis für den Einsatz im Wissensmanagement und für den Wissenstransfer in Unternehmen geradezu prädestiniert. Davon zeugt auch der Anstieg der Veröffentlichungen in Büchern und Fachzeitschriften zum Thema Unternehmens-Wikis bzw. Enterprise Wikis in den vergangenen Jahren. Die Titel machen jedoch auch deutlich, dass der Einsatz von Wikis auf Unternehmensebene noch längst nicht alltäglich ist.

Vertragsmanagement: Kontrolle und Steuerung von Verträgen im Unternehmen

Jedes Unternehmen arbeitet mit zahlreichen Verträgen. Oft werden sie von unterschiedlichen Personen geschlossen, überwacht und in verschiedenen Fachabteilungen abgelegt bzw. gespeichert. Kurzum – vielen Unternehmen mangelt es an Überblick und Zugriffsmöglichkeiten auf relevante Rechtsgrundlagen ihres Handelns. Es entstehen Kosten durch überlappende Laufzeiten, doppelte Anschaffungen oder verpasste Kündigungsfristen. Schlimmstenfalls ist der schnelle Zugriff bei juristischen Auseinandersetzungen erschwert. Je komplexer Unternehmensstrukturen sind, desto größer ist der Bedarf, das Thema Vertragsmanagement aufzunehmen. Neben der Dokumentenverwaltung an einer zentralen Stelle werden vertragsrelevante Informationen in strukturierter Form herausgefiltert und softwaregestützt bearbeitet.

Wissensmanagement mit Data Mining

Die Vielzahl an Daten, die in einem Unternehmen heutzutage gesammelt und gespeichert werden, machen eine händische Auswertung nahezu unmöglich. Somit wird auch ein effektives betriebliches Wissensmanagement (Informationsstrukturierung, -bewertung, -vermittlung) erschwert.

Data Mining ist ein wichtiges Hilfsmittel, für ein gezieltes internes Wissensmanagement. Wörtlich übersetzt mit “Datenbergbau” beinhaltet diese Methode das Extrahieren von impliziten, bislang unbekannten, aber potentiell wertvollen Informationen aus einer Rohdatenmenge (vgl. Witten/Eibe). Data Mining strukturiert nicht nur Informationen, sondern kann, als eine Form des maschinellen Lernens eingesetzt, Gesetzmäßigkeiten erkennen und für die Bewertung neuer Beispiele nutzen (= selbstlernendes System). Ein typisches Beispiel hierfür ist die Bewertung von Kreditanträgen.

Betriebliches Wissensmanagement mit Web 2.0

2. aktualisierte Fassung

Innerhalb eines Unternehmens werden heutzutage, durch interne und externe Kommunikation, eine Vielzahl an Daten und damit an potentiell wertvollen Informationen erzeugt und maschinell verarbeitet. Mit dieser Datenflut steigt auch die Gefahr, den Informationsaustausch im Unternehmen zu verlangsamen oder zu blockieren. Die Handhabung dieser Daten ist somit erfolgskritisch, stellt sie doch einen entscheidenden unternehmensspezifischen Wettbewerbsvorteil bzw. -nachteil dar.

Mit einem geeigneten betrieblichen Wissensmanagement wurde schon in der Vergangenheit versucht, diesem Problemfeld zu begegnen. Mit dem Aufkommen der Web 2.0-Technologie bietet sich für die Unternehmen die Chance, die interne Kommunikation und den Informationsaustausch neu zu konzipieren. Mit Web 2.0-Anwendungen wie Blogs oder Wikis können Daten gezielter strukturiert, deren Transfer vereinfacht und somit die Implementierung von individuellem Wissen innerhalb des Firmenkontextes verbessert werden.