Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

Kategorien

“Gemeinsam stark!” – Wettbewerbsvorteil durch horizontale Forschungskooperation

In forschungsintensiven Industriezweigen können Unternehmen durch strategische Kooperationen mit Wettbewerbern in Wachstumsmärkten schneller expandieren, um sich gegenüber der globalen Konkurrenz zu behaupten. Das Argument des Finanzierungsbedarfs wiegt in der kostspieligen Entwicklungsphase innovativer Produkte besonders schwer. Wir haben für Sie Literatur zum Thema aus unserem ECONIS Katalog zusammen gestellt.

Organisationale Ambidextrie

Organisationale Ambidextrie ist die Fähigkeit von Organisationen, zwei Ziele gleichzeitig anzustreben, z.B. gleichzeitig effizient und flexibel bzw. innovativ zu sein. In diesem Zusammenhang wird zwischen zwei Aktivitätsmustern Exploration (Innovation) und Exploitation (Effizienz) unterschieden. Unternehmen, die eine Balance zwischen der Exploration und der Exploitation auf hohem Niveau halten können, bezeichnet man als ambidextere bzw. „beidhändige“ Organisationen. In den vergangenen Jahren hat dieses Thema an Bedeutung gewonnen, was auch die steigende Zahl der Veröffentlichungen zeigt.

The Organization Man

Das Buch “The Organization Man” von William Whyte, einem der bedeutendsten US-amerikanischen Soziologen, erschien 1956 in USA und wurde zum Klassiker (deutsche Ausgabe “Herr und Opfer der Organisation”, übersetzt von George S. Martin, 1958).

William Whyte entwickelte das Konzept des “Menschen der Organisation”, des Gruppenmenschen, der der Organisation mit Haut und Haar gehört und sich mit der Firma bedingungslos identifiziert. Whyte definierte auch den Begriff der “sozialen Ethik” (bzw. der “Gruppenethik” oder der “bürokratischen Ethik”). Damit meinte er jene Denkweise, die den Druck der Gesellschaft auf den Einzelmenschen moralisch rechtfertigt.

Die Modernisierung der Bundeswehr

Verteidigungsminister Guttenberg hat, ausgelöst durch die Einsparvorgaben des Finanzministeriums, vor einigen Tagen verschiedene Sparkonzepte und Reformvorschläge zum Umbau der Bundeswehr vorgelegt.

Diese BWL-Literaturzusammenstellung zeigt mögliche Reformfelder innerhalb der deutschen Streitkräfte. Angerissen werden dabei unterschiedliche Reformbereiche, wie beispielsweise die Organisationsstruktur sowie die Komplexe Logistik/Beschaffung und IT-Infrastruktur. Weiterhin werden betriebswirtschaftliche Modelle und deren Einsatz innerhalb der Bundeswehr thematisiert: Controlling, Public-Private-Partnerships, Balanced-Scorecard-Modelle und New Public Management.