Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Elementarschäden aus versicherungsökonomischer Sicht

“Geschichte wiederholt sich: Alle fünf bis zehn Jahre kommt es in Deutschland an Oder, Elbe oder Donau zu einem “Jahrhunderthochwasser” mit Schäden in Milliardenhöhe, Politikern in Gummistiefeln, die den Betroffenen unbürokratische Hilfe versprechen, und Appellen an die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. “Martin Nell : Hochwasserkatastrophe: Pflichtversicherung gegen Risiken? Kommentar des Wirtschaftsdienst 7/2013)

Alternativer Risikotransfer – Insurance Linked Securities und Catbonds

Um die erheblichen finanziellen Belastungen aus Naturkatastrophen tragen zu können, bedient sich die Versicherungswirtschaft so genannter Katastrophenbonds. Die Risiken aus Erdbeben, Stürmen und Überschwemmungen werden verbrieft und am Finanzmarkt platziert. Catbonds sind aber nur ein Teil möglicher Verbriefungen durch die Versicherungswirtschaft.

Risikomanagement in der Versicherungswirtschaft

Naturkatastrophen und sogenannte Man-made-Katastrophen belasten die Versicherungswirtschaft mit erheblichen Schadensummen. Um Versicherungsleistungen von in Einzelfällen mehr als 100 Millionen Euro aufbringen zu können, werden versicherungstechnische Risiken kalkuliert und durch verschiedene Formen des Risikomanagement abgedeckt.

Unisex-Tarife

Mit seinem Urteil vom 1. März hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Linie bestätigt, die die Europäische Kommission 2004 einleitete und seinen Niederschlag im deutschen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz von 2006 (Antidiskriminierungs-Gesetz) gefunden hat. Als Folge des Urteils sind die Versicherer nun verpflichtet, bis zum 21. Dezember 2012 nur noch geschlechtsunabhängige Tarife (Unisex-Tarife) für Neuverträge anzubieten, was zu einer “Verbilligung” für Männer in der Kfz- und Risikolebensversicherung, aber zu einer “Verteuerung” für Männer bei der Kranken- und Rentenversicherung (und umgekehrt für Frauen) führen müsste.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 4/2011