Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Wiwi-Werkbank eingestellt

Mit den Septemberbeiträgen  endet die aktuelle Bestückung der “Wiwi-Werkbank”.

Wir danken für Ihr Interesse.

Deutschlandfunk : Gesprächsreihe “Ökonomie des glücklichen Lebens”

Im Juni 2013 sendete der Deutschlandfunk in seiner Reihe Essay und Diskurs eine von Stefan Fuchs produzierte dreitteilige Gesprächsserie zum Thema “Ökonomie des glücklichen Lebens – Vom ethischen Umbau der Wirtschaft”.

Die Beiträge sind eine Zeitlang nach ihrer Ausstrahlung als Podcast abrufbar und liegen auch als Manuskript vor.

Buchvorstellung mit Joachim Weimann: Geld macht doch glücklich

Die Frage, was Menschen glücklich macht, ist uralt und bis heute nicht beantwortet. Genauer gesagt: Es gibt viele Antworten. In ihrem neuen Buch durchforsten die Ökonomen Joachim Weimann, Andreas Knabe und Ronnie Schöb die Studienlage zur Glücksforschung, erläutern deren Leistungen und weisen auf Irrtümer hin. Sie kommen zu dem Ergebnis: Geld macht doch glücklich

Eine Veranstaltung des Wirtschaftsdienst: Mittwoch, 27. Februar 2013, 18.00 Uhr | ZBW Hamburg, Raum 519

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Joachim Weimann: Geld macht doch glücklich
Wo die ökonomische Glücksforschung irrt. - Stuttgart : Schäffer-Poeschel, 2012

Moderation: Dr. Brigitte Preissl, Chefredakteurin Wirtschaftsdienst
Eintritt frei

Anmeldung und weitere Informationen

Literaturliste zum Thema      Blogbeiträge zum Buch     Beitrag in Ökonomenstimme.org

 

Zurück zur D-Mark? – Peter Bofinger

Am 16. Januar 2013 stellte Prof. Peter Bofinger – im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Wirtschaftsdienst – sein Buch “Zurück zur D-Mark? Deutschland braucht den Euro” in der ZBW Hamburg vor. Zu dieser Veranstaltung liegt inzwischen ein Nachbericht vor.

Eine Rückkehr zur D-Mark wäre ein Desaster, argumentiert Peter Bofinger in seiner Streitschrift. Er plädiert für eine grundlegende Reform der Währungsunion und gegen den monetären Nationalismus. Nur gemeinsam seien die Länder Europas in der Lage, sich gegen die Macht der Märkte durchzusetzen.

Prof. Dr. Peter Bofinger ist Ordinarius für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg und Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Im August 1997 war er Mitinitiator einer Initiative von 59 Professoren für den Euro, im August 2012 trat er mit Jürgen Habermas und Julian Nida-Rümelin für einen massiven Kurswechsel der deutschen Politik in der Eurokrise ein. Gemeinsam mit renommierten europäischen Ökonomen verficht er einen Schuldentilgungspakt und eine gemeinsame europäische Fiskalpolitik. Bofinger ist außerdem Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Wirtschaftsdienst – Zeitschrift für Wirtschaftspolitik.

Vollgeld statt Buchgeld

Unter dem Titel “Vollgeld statt Buchgeld. Eine alte Idee taucht wieder auf” sendete der Deuschlandfunk am 05.01.2013 in seiner Reihe “Hintergrund” einen Beitrag von Caspar Dohmen.

“Münzen und Banknoten machen im Euroraum nicht einmal zehn Prozent der Geldmenge aus. Der Rest ist fiktives Geld, das Banken zum Beispiel durch Kreditvergabe schaffen und das nur auf dem Papier existiert. Mit dem Vollgeld-System würde sich das radikal ändern.” (dradio)

Die “Vollgeldtheorie” zählt zu den Currency-Theorien, die den  Standpunkt vertreten , dass das vom Staat ausgegebene Geld als einziges legitimes Zahlungsmittel anzusehen ist. Dabei wird keine sonstige Geldschöpfung zugelassen und die Kontrolle der verfügbaren Geldmenge obliegt allein dem Staat.

In der Schweiz will der “Verein für Monetäre Modernisierung” das Vollgeld durch eine Änderung der Verfassung mittels Volksentscheid erreichen.

Der 90ste Rettungsgipfel

Sylvester ist gerade vorbei, nun ist es wieder Zeit mit guten Wünschen und Vorsätzen zur Rettung des Euro. Der Satiriker Udo Eling lieferte für das ARD-Morgenmagazin seine eigene Version von “Dinner for one”

„I’m starting to think that the Left might actually be right“

Mit dem Bekenntnis “I’m starting to think that the Left might actually be right” veröffentlichte  Charles Moore, Margaret Thatcher’s official biographer, am 22.07.2011 in “The Telegraph” eine vielkommentierte Kolumne zur Krise des politischen Konservatismus. Drei Wochen später, am 15.08.2011 zitierte Frank Schirrmacher im Feuilleton der “Frankfurter Allgemeinen” Charles Moore unter dem Titel „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“  und startete damit  eine Reihe von Veröffentlichungen zu diesem Komplex. Nochmal drei Wochen später konstatierte Charles Moore in einem “Die Welt”-Interview, er sei in Deutschland falsch zitiert worden “Die linken Rezepte sind falsch” (Welt Online v. 05.09.2011). Aber der Stein, den er ins Wasser warf, schlug Wellen.

Deutschlandfunk: Wirtschaftsweise ratlos?

Ab dem 13.11.2011 nimmt sich der Deutschlandfunk an drei Wochenenden in seiner Sendereihe ‘Essay und Diskurs’ den Versäumnissen der Nationalökonomie und deren Folgen an.

Die Volkswirtschaft sei eine Soft-Science und gehöre zu den Sozialwissenschaften. In drei Teilen wird dies mit unterschiedlichen Gesprächsteilnehmern erörtert.

Teil 1: Jenseits des Homo oeconomicus
Der Wirtschaftsjournalist Martin Wolf im Gespräch mit Stefan Fuchs

Teil 2: Ökonomie – Sozialwissenschaft wider Willen?
Der Wirtschaftswissenschaftler André Orléan im Gespräch mit Stefan Fuchs

Teil 3: Mythos freier Markt
Der Wirtschaftswissenschaftler James K. Galbraith im Gespräch mit Stefan Fuchs

Die Beiträge sind eine Zeitlang nach ihrer Ausstrahlung als Podcast abrufbar und liegen auch als Manuskript vor.

Handelsblatt.com – Stirbt das Wirtschaftsbloggen aus?

ein  Streiflicht  über die aktuelle Ökonomen-Blogger-Szene in Deutschland und den USA gibt Olaf Storbeck im Handelsblog (30.06.2011). Natürlich ist der Titel etwas angespitzt, denn Storbeck geht dabei auf die, von ihm mit initiierte, Target2-Debatte zu den Thesen von Hans-Werner Sinn ein, die eine der ersten wirtschaftspolitischen Debatten sei, die überwiegend in Wirtschaftsblogs geführt wird. Lesenswert.

Greek Monthly Wages and Corresponding Average Taxes

Figure of the Month (May/June 2011)

Aus: Michael Mitsopoulos und Theodore Pelagidis: The real cause of Greek debt: Taxation and labour market distortions in Greece. In: Intereconomics, Volume 46, Number 2, 112-120, DOI: 10.1007/s10272-011-0372-9

Source: IKA (Institution of Social Security) for June 2008 and Ministry of Finance for income tax rates.  Authors’ analysis of this data.